Heute kommt die Mail von Norma (inklusive Rechnung): der Container mit Emma ist planmäßig in Rotterdam angekommen. Wieder einen Schritt weiter...

Wir stehen zeitig auf, die Straßen sind naß und wir fahren ohne Frühstück nochmal zum  Waschplatz, zur finalen Abschluß-Reinigung -> mehr können wir nicht tun.
Dann geht es über die Grenze nach Basel. Wir sehen zuerst den Verladeplatz nicht, aber dann entdecken wir einige Arbeiter, die mit einem hinter einem Bahnwagon verborgenen 20 Fuß Container auf uns warten.
Eigentlich sind wir zu früh dran, es ist nicht mal 7:45, aber dann geht alles sehr sehr schnell. Emma ist für den  Container ein bisschen zu hoch und wir müssen uns darum kümmern, dass Emma durch die Tür paßt.
Angelika räumt alle Dinge aus dem Auto, die wir wieder nach Nürnberg nehmen wollen. Gerhard mißt die Höhe mit unserem Höhenmesser und beginnt Luft aus den Reifen zu lassen. Das geht sehr langsam und die Crew wartet.
Also macht Angelika auch mit. Laut Tom soll der Reifendruck nicht unter 0,8 bar sein.
Im Eifer des Gefechts haben wir am Ende  2 Reifen mit zu wenig Luft. Also schnell den Schlauch aus dem Schrank geräumt, den eingebauten Kompressor angemacht und die Reifen wieder auf 1 bar aufgepumpt. 
Dann fährt Gerhard  Emma sehr sehr langsam in den Container. Ein Mann steht im Container, einer an der einen Seite und einer auf einem Gabelstapler, um die Sache von oben zu begutachten. Millimeterarbeit ... 
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Endlich ist Emma  drin und wird mit Spanngurten und Balken vor und neben den Reifen befestigt. 
180323 095126 Emma Containerverlad
Da kommt die Frage, wer ist für das Abklemmen der Batterien zuständig. Die Crew meint: wir, in unseren Papieren steht die Crew ist zuständig. Dann geht es halt gemeinsam, der Capo holt Werkzeug und wir machen es zusammen.
Um 10:30 geht die Containertüre zu, und Emma ist weg.
180323 103553 Emma Containerverlad
Ein komisches Gefühl ......... 
Norma, die Dame von www.its-transport.ch ist extra noch dazugekommen, um uns zum Bahnhof zu fahren. Wir gehen zu Ihrem Auto. Vorher möchte sie uns noch die Stelle zeigen, wo Emma auf das Rheinschiff kommt. 
Wir fahren nochmal an der Verladestelle vorbei und da kommt schon ein LKW, der  den Container mit Emma wegbringt.
Wenn man so eine Verladung das erste Mal macht, ist das Ganze schon ziemlich aufregend.
Um 13:15 geht unser Zug nach Nürnberg, um 8 Uhr abends sind wir wieder zu hause. Das ursprünglich geplante Sightseeing in Basel mußte leider entfallen,  es ist Messe und  Hotelzimmer kosten 300€ aufwärts.
 
180322 094637 EmmaWir packen noch die restlichen Dinge und unser Übernachtungsgepäck ins Auto. Um 9:00 geht es dann los Richtung Basel. Es schneit etwas und wir hoffen, das Auto wird nicht zu sehr verschmutzt. Aber wir können es ja nicht ändern. Unterwegs fällt uns ein eigenartiger Ton auf, der sehr beunruhigend klingt und aus dem Motorraum kommt. Nicht auch noch sowas!!! An einem Parkplatz finden wir heraus, dass der Keilriemen der Klimaanlage nicht  fest genug gespannt ist. Das ist nicht schön, aber zumindest kein Schaden, der unseren Termin in Gefahr bringen könnte.
Um 15:00 sind wir in Weil am Rhein am Waschplatz. Die Radkästen sind dreckiger als wir dachten. Wieder werden einige Euros in die Reinigung investiert.

Ein Carnet der Passage ist ein Jahr gültig. und kann bis zu 4 Wochen im Voraus ausgestellt werden. Da ein Carnet auch über das Jahr hinaus verlängert werden kann, dies aber nicht immer klappt, fährt Gerhard nach München, um das Carnet beim ADAC direkt abzuholen.  Emma darf jetzt bis zum 20.04.2019 in Australien bleiben..
Es hat heut Nacht schon wieder geschneit .....
180321 074521 Emma
Die Dachbox
180321 162227 Emma

Heute widmen wir uns der Dachbox. Diese muß in beladenem Zustand ins Auto. Da sie auch leer nicht ganz leicht und unhandlich ist, ist das eine spannende Sache. Zudem ist heute der kälteste Tag der Woche. Wir beladen die Box, bauen 2 Böcke hinter Emma auf und tragen sie hin. Dann müssen wir sie drehen und hineinbugsieren.Als wir das geschafft haben sind wir sehr froh, müssen aber erkennen, dass sie so zu schwer ist, um sie sicher zu fixieren. Es müssen daher wieder einige der schweren Gegenstände heraus. Also nochmal das Ganze....

Wir trauen unseren Augen nicht. Es hat richtig viel geschneit in der Nacht und -5°. Na klasse....

180318 120039 Emma im Schnee

180318 120056 Emma im Schnee

Heute geht es an die Entscheidung über die Kleidung. Was soll, muß, darf mit? Zudem müssen wir entscheiden, was ins Auto soll und was ins
Reisegepäck. Ein wichtiges Kriterium dabei ist, dass am Ende in Australien alles in Emma´s Fenstersäcke passen muß. Das heißt: Probepacken. Es gibt mehrere Runden,
bei denen immer einer im Auto verschwindet und versucht, die einzelnen Teile noch mehr zu rollen und zu komprimieren.

Pause ----  aus gegebenem Anlaß

Wir räumen weiter. Im Wohnzimmer herrscht das reine Chaos. Das alles soll ins Auto???  ... es scheint unmöglich... aber der größte Teil war ja schon drin.

Bei dem Frost macht die Innenreinigung nicht ganz so viel Spaß... aber wir müssen das ganze Auto und alle Fächer vor dem Packen nochmal auswischen.
Danach lassen wir die Heizung laufen zum Trocknen und beginnen mit dem Sortieren der Dinge die mit sollen.

Da es die letzte Zeit ständig sehr kalt war und Emma nicht ausschließlich Winterdiesel im Tank hat, befürchten wir, dass Emma nicht anspringen
wird. Es werden im Vorfeld schon Notfallpläne diskutiert, wie wir sie in unsere Autowerkstatt in Kornburg schleppen und sie dann dort "auftauen".
Heute ist es nicht ganz so kalt und wir wollen versuchen, sie zu starten. Zu unserer großen Freude springt sie ohne Mucken an. Wir lassen
sie einige Zeit laufen und Gerhard fährt dann gleich zum Waschplatz, um die Spuren der Vögel in den Bäumen über dem Parkplatz zu beseitigen.
Anschließend parken wir sie vor dem Haus. Nun kann das große Packen beginnen.
Im Wohnzimmer befinden sich mittlerweile auch fast alle Dinge, die mit nach Australien gehen sollen.