Nachdem es um 10:00 Uhr (Victoria 12:00) noch keine Antwort von der Versicherung bzgl. der valuation und unserer Zusatzliste gibt, rufen wir an..
Wir bekommen die Auskunft, dass der Wert für Emma akzeptiert worden ist und alles geklärt sei. Wir können bezahlen, was wir in dem Fall auch gern tun, denn das heißt wir haben nun endlich eine Versicherung!!!
Zur Belohnung, fahren wir nach Belmont ins Shopping Center,  Der erste große Einkauf ist schon immer etwas Besonderes. Wir statten zuerst Aldi einen Besuch ab, denn nach Perth werden wir darauf wohl sehr lange verzichten müssen. Anschließend kaufen wir die restlichen Dinge unserer Einkaufsliste bei Coles und Woolworth ein.. Danch sind wir sicher, wir werden auf der Fahrt in den Norden nicht verhungern.

Wir sind schon um kurz nach 9:00 in Midland beim Caravan und Camper Megastore. Am Zaun hängt ein Schild, dass es einen vicious dog auf dem Gelände gibt. Ich mache mich auf den Weg in die Rezeption und mitten im Raum liegt der große vicious dog und guckt. Ich bleibe sofort im Türramen stehen. Wir sehen uns in die Augen, keiner rührt sich von der Stelle. Schließlich bemerkt mich ein Mitarbeiter und fragt, ob er mir weiterhelfen kann. Ich erzähle ihm vom Termin mit David und er meint ich solle doch reinkommen. Der Hund sei sehr lieb. Also setze ich mich auf das Sofa und der Hund setzt sich dazu und schaut mich an. Der Mann am Tresen meint, der Hund seine eine ältere Hundedame und würde gerade auf Streicheleinheiten warten. So vertreibe ich mir die Wartezeit mit Hundkraulen, sie ist wirklich eine ganz liebe.
Irgendwann steht sie auf und begrüßt freudig einen Mann, der zur Tür herein kommt: David.
David ist sehr nett. Er erzählt uns, dass er vor vielen Jahren einmal Skifahren war in St. Anton und dass es dort den Schnaps "Hexengeist" gab. Außerdem versteht er etwas von seinem Geschäft, fragt viel, notiert sich einiges und gibt uns uns am Ende recht, Emma ist soviel Wert, wir wir bei der Versicherung angegebene haben. Dann gibt er uns noch den Tipp eine Liste der ganzen Sonderausstattungen und Zubehörteile zu schreiben und sie der Versicherung zu schicken, um den Wert zusätzlich zu untermauern. Am Ende bekommen wir noch einen Ernie geschenkt - das Wahrzeichen der Firma (Look for Ernie on the roof), und wir versprechen Fotos zu schicken von Emma und Ernie für die Webseite von David, der nicht nur der Valuer sondern auch der Chef hier ist. Die Camper Trailer die er verkauft, sind schon beeindruckend.
Abends schreiben wir die Liste für die Versicherung und übersetzen sie oder suchen die entsprechenden Teile gleich auf australischen Webseiten. Das macht nochmal ganz schön Arbeit, aber wir wissen ja wofür...

Wir haben eine Mail Antwort von kentame bekommen. Sie konnten uns per Telefon nicht erreichen.
Also rufen wir halt wieder mal an. Die beigelegte Rechnung von Emma genügt nicht, wir brauchen eine licensed valuation. Eine Liste von licensed valuers gibt es leider nicht. Es sei aber kein Problem, viele Caravan- und Wohnmobilhändler würden so etwas machen.
Nach dem Motto: Google ist Dein Freund.....
Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Ein Händler, der nur Anhänger oder Caravans verkauft, kann vielleicht mit Emma und deren Spezialitäten nichts anfangen. Am Ende finden wir eine Adresse in Midland, den Campervan und Caravan Megastore , die auf ihrer Webseite als Service valuations von Cars, Caravans, Mobile Homes, Custom Builds, Trucks, Boats und Motor Cycles anbieten. Nach einem Anruf bekommen wir die Nummer von David, der für die valuations zuständig ist. Wir bekommen einen Termin für morgen früh um 10 Uhr.

Heute haben wir genauso ekliges Wetter wie gestern. Es stürmt vom Meer her und schüttet wie aus Eimern.= westaustralischer Winter. Im Restaurant, wo es morgens Frühstück gibt, hat man Eimer aufgestellt. Es gibt wohl Stellen am Flachdach des Anbaus, die diesen Wassermassen nicht standhalten können.
Wir machen einen Tag m Hotel.

Unser Hotel:
Das Goodearth Hotel in der der Adelaide Terrace 195 in Perth.
Wir sind hier auf Empfehlung von Willi und Heidi von whot.ch.
Wenn man etwas länger bucht - bei uns waren es zu Anfang 7 Tage - bekommt man ein großes Studio mit 32 qm. Tipp: Am besten die Rates über Google abfragen, da gibt es doch Preisunterschiede.
Das Zimmer hat ein Doppelbett, drei Stühle, einen kleinen Eßtisch, einen Schreibtsich und ein Sofa  - optimal zum Footy gucken. Es gibt eine Kochnische mit allem was man braucht, eine Mikrowelle und einen großen Kühlschrank. Alles bereit für Selfservice. Salz, Pfeffer, Tee und Kaffe, sowie Milch im Kühlschrank sind auch da und werden regelmäßig aufgefüllt. So haben wir Platz, um unsere Reisetaschen abzustellen und zu organisieren.
Das Personal ist nett und sehr hilfsbereit. Insbesondere Radek, der freundliche und hilfsbereite Manager am Frontdesk - war mit seinen Ratschlägen im Umgang mit öffentlichen Stellen und Versicherungen sehr aufbauend und hilfreich. Australier ticken da anscheinend etwas anders als wir.
Für uns ist das Hotel auch durch seine Nähe zur Stadt und den kostenlosen Bussen vor der Tür optimal und wir werden auch nächstes Jahr wieder hier her kommen.
Kleiner Nachteil: das Hotel ist schon etwas älter und manchmal sind die Nachbarn etwas laut.

 

 

 

Wir haben die Unterlagen der SGIO Versicherung per Mail bekommen. Leider ist das beschriebene Fahrzeug in der Versicherung nicht unsere Emma. Dabei bekommt man über die Fahrzeugidentnummer sehr schnell heraus, um was für ein Fahrzeug es sich handelt. Außerdem hatten wir erklärt, dass wir reisen wollten und im Vertrag steht , dass das Fahrzeug überwiegend in einer Garage abgestellt wird. Zudem fehlt der zweite Fahrer, ob wohl wir alle Daten, Geburtstdatum etc. bereits angegeben hatten. Der Wert von Emmma ist auch zu niedrig. Wir beschließen nach weiteren Alternativen zu suchen.

Zunächst rufen wir beim CMCA (Australian's largest RV club) an, um nachzufragen, ob man uns hier versichern würde. Am Telefon ist ein sehr netter Berater, der unserer Daten aufnimmt und am Ende alles an seinen Supervisor weitergibt. Nach 2,5 h ruft er zurück - wie versprochen. Wir schicken noch Fotos (zum Beweis, dass es sich um einen Camper handelt) und ein Foto des Zulassungspapiers und am Nachmittag haben wir ein Angebot vorliegen. Victoria ist uns 2 h voraus, so wir bis Montag warten müssen, bis es weitergeht.

Parallel dazu rufen wir noch beim CIL an, einem weiteren Versicherer, der auch nur Wohnmobile usw. versichert. Hier wollen sie ein Zertifikat über die Gas uns Elektrikinstallationen. Wir suchen im Internet und finden eigentlich nichts darüber im Zusammenhang mit Westaustralien.Vielleicht gibt es das hier nicht?!? Daher schreiben wir noch eine Mail an CIL mit der Bitte uns eine Liste mit Stellen in und um Perth zu schicken, wo man so ein Ding bekommen kann.

Wir sind die ersten am City West Licensing Center. Der administrative Akt, um die license zu bekommen ist doch größer als erwtartet. Die Dame muß mehrmals Rücksprache halten mit jemandem aus dem Backoffice. Das Carnet wird kopiert, diverse Zusatzfragen werden gestellt. Es dauert fast eine Dreiviertelstunde, aber am Ende haben wir unser Papier.

Auf dem Weg zum RAC (ADAC in Australien) laufen wir durch das Watertwon Brand Outlet Center. Viele Läden haben noch geschlossen, was nicht weiter schlimm ist, da wir uns im Augenblick eher weniger für Shoes, Fashion and Beauty interessieren.Im RAC haben wir zunächste eine nette Dame, die sich um unser Anliegen - die Versicherung -kümmert und wir sind schon guter Dinge. Dann muss die nette Dame in ein Meeting und eine weitaus weniger sympathische Kollegin übernimmt. Irgendwann kommt die Frage nach dem genauen Fahrzeugtyp und sie findet unseren Typ nicht in der Liste der Fahrzeuge von 2011. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, weil in dem Jahr das Fahrzeug in unserer Form in Australien nicht verkauft wurde. Dafür haben wir schon einen vergleichbaren Typ zur Hand. Leider schaltet die Dame auf stur und alle unsere verzweifelten Versuche, die Sache zu erklären, scheitern. Sie meint: I am SO SORRY, aber sie könne da nix machen. Als wir erzählen, dass wir Leute kennen, die dasselbe Fahrzeug vor 2 Jahren hier versichert hätten, meint sie, dass sich viel ändert in 2 Jahren. Wir geben noch nicht auf, da fällt ihr noch ein Argument ein. Der RAC würde keine Importe versichern. Wir erklären, dass das Auto nicht importiert sei, es bereits inspiziert und zugelassen wäre und nach einem Jahr das Land wieder verlassen würde. Sie sagt, sie werde das klären, wählt eine Nummer, murnmelt ewtas von Importen, legt gleich wieder auf und meint, sie hätte die Bestätigung, der RAC könne hier nichts tun. Man nennt sowas auch Fake....

Wir bekommen noch die Nummer der National Insurance Brokers. Dort könnte man uns evtl. weiterhelfen.

Im RAC gibt es eine Sitzgruppe, die wir spontan zu unserem mobilen Office machen. Bei den National Brokers bekommen wir in schnellem Tempo diverse Namen und Nummern diktiert.

Die erste Versicherung kann nichts für uns tun, sie versichern nur Oldtimer.

Den Anruf bei SGIO kann man als eine der eher anspruchsvollen Tätigkeiten bezeichnen. Der Kollege am Telefon spricht furchtbar schnell und nuschelig und im RAC nimmt leider niemand Rücksicht darauf, dass wir gerade mit für uns sehr kritischen Dingen beschäftigt sind. Natürlich findet sich zunächst wieder nichts Passendes in der dortigen Fahrzeugliste, was Emma entspricht. Wir bitten den Mann am Telefon, doch mal seine Optionen vorzulesen und dann treffen wir die Entscheidung für "workmate". Nun müssen wir die Mails abwarten und die Frage bleibt offen, ob wir nun eine Versicherung haben und wenn ja, was genau steht in der Bezeichnung und kann man damit leben, ohne im Schadensfall mit Problemen rechnen zu müssen... Es bleibt spannend...

Wieder stehen wir früh auf, um möglichst bald am City West Licensing Center (Zulassungsstelle) zu sein. Wir sind eine halbe Stunde vor Öffnung hier und es warten bereits 2 Männer vor der Tür. Das Center ist auch Treffpunkt für die praktischen Führerscheinprüfungen. Von allen Richtungen kommen Fahrlehrer und übergeben ihre Schützlinge den Prüfern. Hier ist der Fahrlehrer nicht bei der Prüfung dabei wie bei uns daheim.

Nachdem wir unsere temporary movement license erworben haben, fahren wir ab der Station Perth West mit dem Zug nach Fremantle. Von dort geht es weiter mit dem Bus nach Bibra Lake. Wir optimieren die Laufstrecke, indem wir den direkten Weg entlang des Highways nehmen. Auch hier gibt es wieder diverse interessante Bäume und Büsche zu bestaunen und Kings Park kann ja schließlich jeder.. Außerdem spart uns die Tour mit den Öffis 60 $.
180523 094525 Emma abholen
Emma wurde in einer Halle abgestellt, wir bekommen den Schlüssel von Jason und bedanken uns für die Aufbewahrung.
Dann geht es erst einmal zum Tanken und in Richtung Norden nach Belmont, wo wir unseren ersten Bunnings (australischer Hornbach) besuchen. Wir haben noch eine Stunde Zeit bis zum Inspektionstermin. So suchen wir die Firma M & D Mechanical & Suspension Repairs 23 Faukner Avenue Belmont 6104. Der nette Inspekteur ist zufrieden mit dem Auto,nur eine Sache mißfällt ihm, das fehlende bzw vom Ersatzreifen zugedeckte Rückfahrlicht. So kann er uns den Stempel nicht geben. Wir haben eine Leuchte hinten am Auto, die nicht nur beim Kochen ganz nützlich ist. Die könnte man evtl. zu einem Rückfahrlicht umfunktionieren. Er hat  keine Zeit dafür , too busy today , aber wir bekommen die Firma Positive Auto Electrics 38 Abernethy Rd, Belmont 6104 http://positiveautoelectrics.com.au/ in der Nähe genannt.

Wir machen uns auf den Weg und lernen gleich noch einen Australier der alten Generation kennen: Total nett und hilfsbereit. Er schaut sich das Ganze an, meint das wäre bestimmt kein Problem und hat auch noch die Idee, die Leuchte nicht nur als reines Rückfahrlich zu benutzen , sondern die Möglichkeit offenzulassen, sie manuell anzuschalten, wenn man sie abends braucht. Er würde die Sache den Jungs erklären.Wir müssen auch nicht lange warten und einer der Jungs kommt und baut die Sache um. Da M & D auch noch angerufen hat und sie beauftragt hat die Scheinwerfer zu inspizieren , tun sie das im Anschluß. Wir zeigen ihnen, dass sie bereits abgeklebt wurden und sie sind zufrieden. Zum Schluß wirft der Meister noch einen Blick in den Motorraum und entdeckt den lockeren Keilriemen der Klimananlage. Er läßt sich einen Schlüssel bringen und zieht ihn wieder an mit der Bemerkung das habe ihn einfach gestört. Und so haben wir gleich wieder eine benutzbare Klimananlage.
Bei M & D bekommen wir dann den Certicikate of Inspection und fahren zum Hotel.

Da das Goodearth Hotel nur eine Tiefgarage besitzt, können wir Emma dort nicht unterbringen. Dank dem Tip von Radek dem freundlichen und hilfsbereiten Manager aus dem Goodearth können wir Emma auf dem Parkplatz des Ambassador Hotels gegenüber abstellen.Wir holen an der Rezeption  ohne Probleme den Schlüssel zum Tor, das sich auf der Hotelrückseite befindet, so dass wir von dort in den Hof fahren können. Die normale Zufahrt ist fü Emma zu niedrig.

Nachdem sich  der australische Zoll  ungewöhnlich lange - das ist einfach höhere Gewalt - mit Emma beschäftigt hat, ist heute  der Tag der Freilassung von Emma. Dazu fahren wir nach Bibra Lake im Süden von Perth. Wir wollten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, aber da wir schon um 8:00 dort sein müssen, sparen wir uns den zusätzlichen Stress und fahren mit dem Taxi. Der Taxifahrer fragt, ob wir wirklich danhin wollen, es sei ein reines Industriegebiet. Beim Aussteigen gibt er uns noch seine Karte - für alle Fälle.  

Da das Office noch geschlossen ist, wenden wir uns an den Mann, der in einem kleinen Container am Eingang zum Gelände sitzt. Er braucht unsere IDs und schickt uns quer übers Gelände zu Jason. Das ist schon spannend, denn es fährt auch noch ein sehr großes Containerentladefahrzeug kreuz und quer durch die Gegend.
Wir fragen uns, wo unser "kleiner " Container ist und entdecken dann in einer Ecke des Hofes einen Hapag Lloyd Container, der es sein könnte.
Bei Jason bekommen wir orange Sicherheitswesten, damit alles seine Ordnung hat. Dann dürfen wir die Rucksäcke im Office lassen und bekommen Simon zugeteilt. Der kleine orange Container wird geholt und das Siegel geöffnet. Wir halten die Luft an..... Emma steht , genauso verankert wie wir sie vor fast 2 Monaten in Basel verlassen haben. 
Im Unterschied zu Basel haben die Leute hier Taschenlampen, Werkzeug, schließen selbstständig  die Batterien wieder an  und fahren Emma aus dem Container.
Da sie eine Rampe hinter den Container gelegt haben, passiert auch dies ohne Schäden für die Solarpanel.
 180522 074423 Emma
Soweit, so gut, nun kommt die wirklich spannende Geschichte: Haben sich die vielen Stunden Autowaschanlage und manuelles Putzen gelohnt? Wird der Quarantäne Officer zufrieden sein oder noch etwas zu beanstanden haben? Das wäre nicht nur frustrierend, sondern auch gleich wieder sehr teuer...
Der Quarantäne Officer ist eine Frau und sie nimmt es sehr genau. Als erstes muß die Dachbox raus aus dem Auto. (Wir fragen bei der Gelegenheit gleich Simon, ob er nicht eine Leiter hat, denn wenn wir nun schon das Ding ausladen, könnten wir es doch gleich montieren..)
Sie fragt nach Zelten. Wir zeigen das Zelt, versichern es sei neu. Es wird ausgepackt, ausgebreitet und inspiziert. Da es neu ist, ist es natürlich auch sauber. Simon hat scheinbar schon einige Erfahrung in diesen Dingen, in Windeseile hat er das Teil genau wieder auf das Packmaß der Hülle gebracht und eingepackt. 
 
Sie fragt nach Heringen. Die liegen wegen des Gewichtes ganz unten in einer der Kisten, so leeren wir das Fach und geben ihr die Tasche. Mehr Heringe?  Ja, stimmt, wir haben noch einen Pack, auch den bekommt sie.
 
Sie fragt nach foodwear. Wir präsentieren Ihr unsere peinlich genau geputzten Wanderschuhe, Crocs und Halbschuhe. Mehr Schuhe?  Ja, stimmt, wir haben noch Sandalen, auch die sind gut geschrubbt eingepackt worden. Sie prüft noch die Campingstühle etc. und möchte dann gerne selbst mal ins Auto. Kein Problem.
 
Als nächstes folgt die Inspektion des Autos von außen. Im rechten Schanier der Motorhaube gefällt ihr etwas nicht, wir runzeln die Stirn. Sie läßt sich ein Wägelchen bringen und macht sich an die Kontrolle der Emma von unten. Dazu fährt sie wirklich das ganze Auto von vorne nach hinten mittels Wägelchen und Taschenlampe ab. Kontrolle der Radkästen ist selbstverständlich. Simon kommt mit einem Industriesauger und beseitigt die beanstandete Stelle im Motorraum. 

Nach einer 3/4 Stunde gibt sie ihr OK, "You did a great Job", sie ist zufrieden und wir sind es auch!!!
 
Simon bringt eine Leiter und hat auch die tolle Idee die Dachbox mittels Gabelstapler anzuheben. So sind wir eine weitere Sorge los. Wir verräumen gleich noch ein paar Dinge in der Dachbox, räumen das Auto wieder ein und müssem Jason dann erklären, dass wir Emma noch nicht mitnehmen können. Wir brauchen erst einen Termin für eine Inspektion. Er ist nicht erfreut, aber es hört sich so an, als ob es ok wäre sie bis morgen hier zu lassen.
 
Anthony von Bullocks hatte um 9:00 kurz mal angerufen, alle Rückrufe unsererseits landen nun in der Mailbox.´Was tun? Bullocks hat das Carnet und das brauchen wir für die weiteren Termine.
 
So laufen wir zunächst zur nächsten Bushaltestelle (klingt ganz einfach, Gerhard hat es ziemlich viel Mühe gekostet, herauszufinden, ob und wo denn so etwas hier überhaupt zu finden ist. ) Wir laufen los, zunächst ohne Gehsteig. Kann ja nix passieren passieren: Wir haben eine Flasche Wasser dabei und einen großen Anzac Biscuit.. Im Industriegebiet gibt es übrigens auch sehr schöne Büsche und Bäume, teils die gleichen wie gestern im Kings Park nur ohne Beschriftung. Think positive!
 
Irgendwann kommen wir an die "Bushaltestelle", eine Holzlatte mit Nummer. Aber es funktioniert, ein Bus kommt, wir winken und er bringt uns nach Fremantle.
 
Wir besuchen Bullocks, Anthony kommt erst heute nachmittag zurück. Wir nutzen die Zeit, um einen Termin für die Inspektion zu bekommen mit der Liste der Inspektionsstellen von der offiziellen Seite der WA Regierung. Unser "Büro" schlagen wir in der Fußgängerzone auf, wo wir eine Sitzgelegenheit mit Tisch entdecken. 
180522 142540 Emma
Erste Nummer: keiner geht ans Telefon. 
Zweite Nummer: warum wir hier anrufen? Sie würden nur Busse und Schwerlaster inspizieren.
Dritte Nummer: Klar , kein Problem - in einer guten Woche.
Erste Nummer: Keiner geht hin.
Vierte Nummer: Man versteht die Dame am Telefon kaum, da bei Ihr dauernd das Telefon läutet, aber scheinbar haben wir Glück: Morgen 2:20 haben wir einen Termin.
 
Jetzt brauchen wir noch die temporäre Lizenz für 48 Stunden, um mit einem nicht lizenzierten Fahrzeug zur Inspektion fahren zu können. Kein Problem: Das geht online!!!
 
Wir müssen nur die Driver's license number eingeben und das Geburtsdatum, dann den Zeitraum, Payment und gut..
 
Driver's Licence , das Feld ist zu kurz... Geburtsdatum -> weiter:  "Keine Übereinstimmung mit bestehenden Personen". OK, wieder etwas gelernt: online geht hier nur für Bürger aus WA mit einem Führerschein aus WA. 
 
Das heißt wir müssen morgen früh noch "aufs Amt" für diese Geschichte.

Über lange Jahre haben wir in Perth bei den Tophatters immer wieder mal einen Hut gekauft, jetzt gibt die nicht mehr.
Nach einigem suchen haben wir Outback Red gefunden, die abseits des üblichen Ramsch Hüte verkaufen.

Und dann gibt es noch was, was wir so oft wir in Australien waren, nicht hatten,
Footy.
Die Saison geht nur von März bis August.
Dagegen  ist Soccer zum Einschlafen

Wer noch ein paar mehr Fotos sehen möchte, wird hier auf unser Fotoseite fündig

Im übrigen Anruf um 16:30 morgen um 8 ........

 

Wir finden im Internet 2 Märkte, die heute stattfinden. Beide liegen etwas außerhalb, aber können mit der gleichen Zuglinie erreicht werden.
So fahren wir von Perth Station mit der Midland Linie zuerst nach Guildford, zu den Stirling Square Markets.
Der Markt ist sehr klein, gar nicht touristisch und obwohl er größer ist, mehr in dem Stil vom Weihnachtsmarkt in unserem kleinen Ortsteil daheim.. Selbst gemachet Marmelade, selbst gebastelte Dinge, gestrickte Kuscheltiere, ein Streichelzoo mit Schafen, Hühnern und Enten usw. Ein Mann spielt Gitarre und singt und das wirklich gut. 
 
Mit dem Zug fahren wir wieder Richtung Perth und steigen in Maylands aus. Hier feiert man das 120. Jahr Street Festival und es ist einiges los. Auch diese Veranstaltung ist ein Fest für die hiesige Bevölkerung mit Kinderbespaßung, Ständen der jeweiligen Interessensgemeinschaften und Werbung für die lokale Wirtschaft. Die Maylands Historical Society ist vertreten mit Fotoalben und einigen Darstellern, die auftreten als Boxlegende, Zirkusdirektor oder Krankenschwester.
Weiter gibt es eine Bühne , wo stündlich eine andere Band spielt. Wir hören uns eine Zeitlang Bigband an, die aus lauter jungen Leuten besteht (https://wayjo.com ). Paare der lokalen Tanzschule  tanzen zu Swing vor der Bühne mit solcher Begeisterung und Freude, dass es richtig ansteckend ist. Fasziniert schauen wir eine Weile zu.   
180520 142523 Maylands
 

Heute besuchen wir die Perth Mint, dafür war bei unseren früheren Besuchen in Perth immer keine Zeit.
Beeindruckend ist die "Australian Kangaroo One Tonne Gold Coin", die größte und wertvollste Münze der Welt.
Sie besteht aus 99.99% reinem Gold, hat einen Durchmesser von fast 80cm und ist 13 cm breit.
Außerdem gibt es noch eine Vorführung im Schmelzhaus von 1899, wo man zuschauen kann, wie ein Goldbarren gegossen wird.
Als das Publikum den Raum wieder verlassen hat, kommt ein Security Mann mit Taschenlampe und mit einem kleinen Besen wird
noch der kleinste Rest Gold, der evtl. abgesplittert sein könnte, wieder eingefangen.

180519 105715 Perth Mint

Später gehts wieder nach Northbridge und wir schauen mal wieder bei  einem ganz besonderen Laden vorbei,  der uns schon bei unseren letzten Besuchen in Perth fasziniert hat. Kakulas Brothers, hier gibt es alles offen, Gewürze, Nüsse, Mehr, Trockenfrüchte, Tee, Kaffee und Bohnen und Hülsenfrüchte. Das alles zu sehen und zu riechen ist wirklich ein Fest für die Sinne. Ein paar Bilder gibts auf der Fotoseite.

An by tte Way nichts neues von Westapc und Emma

 

1 Tonne Gold

 

Noch immer keine Neuigkeiten von Emma. Wir beschließen die Zeit zu nutzen, um uns um unsere Umbuchung des Rückfluges zu kümmern.
Zu der Zeit unserer Flugbuchung waren im System Rückflüge nicht später als Februar 19 möglich, weshalb wir im Ticket einen Rückflugtermin im Februar 19
stehen haben. Laut Reisebüro sollten wir uns mit Singapore Airlines in Verbindung setzen und den Flug umbuchen, sobald wir in Australien wären.
alles easy, no worries. Das Ticket ist ja 365 Tage gültig  

Da es in Perth kein Büro der Singapore Airlines gibt, fahren wir mit dem Bus 380 zum Flughafen. Wir folgen den Schildern -> Airlines und landen in ziemlich
versteckten Gängen des Flughafens, wo die Airlines in winzigen Offices vertreten sind. Endlich stehen wir vor der Tür von Singapore Airlines. Office Hours
Mo.-Fr. 9 am - 5 pm. Tür verschlossen. Auf einem Schild steht, dass man sich an den Customer Desk im ERdgeschoß wenden soll, wenn keiner da ist.
Wir traben zurück, finden den Schalter und erklären der freundlichen Mitarbeiterin dort unser Anliegen. Nach der Frage an uns, wie wir den Flug gebucht haben,
ist Singapore Airlines gleich wieder raus aus dem Spiel und gibt den Ball zurück: Wenn man nicht direkt über sie gebucht hat, können sie leider auch gar nix
tun - sorry - wir sollten uns doch mit unserem Reisebüro in Verbindung setzen.
Somit war der Ausflug zum Airport zwar nett, aber vergeblich. Wenigstens können wir hier noch eine Handvoll Eurostücke in AUD umtauschen.

180518 172727 Belgian Beer Cafe

Nach dem Aufstehen als erstes Anmelden bei  der Westpac. In der Tat  hat sich zu gestern etwas geändert, eines der alten Konten ist verschwunden, dafür ist das Geld nun auf dem alten und dem neuen Konto sichtbar und das unbekannte Konto ist auch noch da. Uns wird die Sache langsam unheimlich. Wir schreiben also noch eine
Mail an unsere nette Beraterin.

Nachmittags fahren wir in das größte Shoppingcenter Westaustraliens, das Lakeside Joondalup Shopping Center. Wir wollen eine neuen Router kaufen und hoffen hier einen etwas größeren Laden für Elektronik zu finden. In der Stadt gibt's nur winzige überteuerte Kruschläden. Das Shopping Center ist riesig mit vielen vielen Geschäften, allerdings nützen uns Mode, Kosmetik, Schuhe, Schmuck und Heimdeko wenig. Der Elektronikladen ist der gleiche wie in Perth City mit gleicher Auswahl, gleichen Preisen und keinem Router.

Dann geht's zum Lebenmittel einkaufen zum Aldi. Kein teures Essen mehr in Kneipen, wir stellen  auf Selfservice um.

Emma bzw. der Container hat eine Customs Xray Hold

Wir sind schon vor 9:30  vor der Westpac Filiale, die genau um 9:30 öffnet und  werden zu einer freundlichen Beraterin in ihr Office geleitet.
Gerhard hatte die Konten von Deutschland aus eröffnet und auch schon Geld überwiesen Das eine Konto ist ein Girokonto und das andere könnte man als Sparkonto bezeichnen, kostet auch nichts und war nur ein Haken mehr in der Maske.
Für den vollen Zugriff ist jedoch der Identity check vor Ort nötig. Wir haben auch gelesen, dass man den Account dann auch in einen
"shared account" verwandeln kann.Die nette Dame schlägt legt uns wärmstens ans Herz einen anderen Weg zu wählen. Sie würde demnach die beiden Konten schließen, 2 neue eröffnen als "joint accounts" und das Geld transferieren.
Wir schauen etwas skeptisch und sie meint, es sei wirklich alles ganz easy, no worries. Also gut.

Am Nachmittag bekommen wir einen Anruf von der Westpac Dame. Wir sollten mal checken, ob nun der volle Zugang zu den Konten möglich wäre.
Gerhard meldet sich an und hat nun statt 2 Konten gleich 5 Stück zur Auswahl: 2 alte, 2 neue und eines mit völlig unbekannter Nummer.
Der Versuch Geld zwischen den beiden neuen Konten zu übertragen scheitert, weil in der dropdown Liste nur eines der alten und das unbekannte Konto verfügbar
 ist. Es dauert etwas, bis wir das Nummernchaos überblickt haben, dann schreiben wir eine Mail und rufen nochmal bei der Westpac an.
Man erklärt uns, dass die überflüssigen Konten entfernt wurden und bis morgen früh alles im Reinen wäre. Wir sind gespannt..

Telstra Broadband geht nicht. Nach längerm suchen kommt Gerhard drauf, dass der Huawei e5372 Wlan Router zwar anzeigt, er wäre drin, aber er lügt.
Mi unserem Sparepart gehts dann.
180514 085011 Perth

 

Westpac: Der Zustand hat sich marginal verändert, das alte Konto mit Geld drauf ist verschwunden. Mail an Westspac. Antwort: Sorry, sie kümmert sich darum...

Wir haben uns mit Elvira und Dieter den Gründern des Frankfurter Austraienstammtisch im Miss Maude verabredet. Angelika ist seit Montag erkältet,. so dass Gerhard alleine loszieht.

Am Nachmittag geben wir das Leihauto ab. Wir hatten es ja gemietet, um damit die Wege zur Entladung und evtl. zum Zoll erledigen zu können. Der Ort der Entladung liegt auch nicht gerade um die Ecke, sondern irgendwo im Süden von Freo. Da wir aber noch keinen Termin haben und der angefragte Preis für eine Verlängerung nett
gesagt -  nicht sehr attraktiv ist, wollen wir die Sache mal auf uns zukommen lassen. Man kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin, ist nur eine Frage der Zeit und mmargianl verädertzur Not könnten wir uns bei einem der Vermieter gegenüber auch noch ein Auto mieten.

Nachdem es bei uns vor kurzem die Diskussion um kostenlosen Nahverkehr gab, wurde diese Idee ja gleich wieder beerdigt.
Hier in Perth geht das, alle Busse und Bahnen in einem bestimmten Gebiet um die Innenstadt sind kostenlos.
In Perth, Freematle und Jondaloop gibt es dazu auch noch kostenlose Ringbuslinien.
180517 132654 Kings Park

Die K.Pegasus soll heute um 4:40 morgens in Fremantle ankommen.

Gleich nach dem Frühstück fahren wir die 20 km mit dem Auto nach Fremantle, um uns das Schiff mal anzusehen. Die K.Pegasus wird schon wieder mit Containern beladen. Hoffentlich haben Sie beim Abladen nicht den  Container mit Emma vergessen... Vom Passagierterminal gegenüber machen wir ein paar  Fotos.. Nach einem Spaziergang durch die Märkte von Freemantle und den Bootshafen fällt uns auf, dass wir unsere Dosen-Cooler zu Hause vergessen haben
Bei Wendy Binks auf den Markets werden wir stilgerecht fündig. Wer schon mal bei uns zu Hause war, dürfte hier etwas wieder erkennen.
Dann gehen wir nochmal zum Containerhafen und kommen gerade rechtzeitig, um das Ablegen und das Auslaufen der K.Pegasus beobachten zu können. Das nennt man Timing...
 180513 142446 g K Pegasus
Abends sehen wir dann auf der hapag lloyd Seite, dass der Container mit  Emma um 7:59 ausgeladen worden ist.
Hoffentlich stimmt's ......
container

Wir laufen zur Vermieterstation von Europcar ans andere Ende der Innenstadt und sind um  12:15 dort. Auf der Tür steht, dass das Office  am Samstag bis 12:00 mittags geöffnet ist. Gott sei Dank ist noch jemand da und wir bekommen einen kleine Toyota und Gerhard seine erste Fahrübung seit 8 Jahren im Linksverkehr.
So gegen 4 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Northbridge ins Brass Monkey auf ein Bier. Es steht noch, nur die Bierauswahl ist schlecher geworden.
Zum Abendessen geht's dann weiter zu dem Bell Tower. Gleich daben ist das  Annalakshmi on the Swan.. Dass ist indisches vegetarisches Restaurant, das von einem Hindu Mönch gegründet wurde. Das Motto ist: Eat to your heart's content and pay what your heart feels.

180512 165532 Brass Monkey

 

Ankunft in Perth im Hotel um 2:00 Uhr morgens.
Nachdem wir uns nach dem Aufstehen etwas sortiert haben, geht es zu Telstra. Dort kaufen wir eine Prepaid Telefonkarte und eine Prepaid-Datenkarte.
Als nächstes geht's  zur Westpac zum identity check, um  in den nächsten Tagen eine Karte für das Bankkonto zu bekommen. Wir freuen uns, denn ist nicht viel
los in der Filiale. Falsch gedacht, denn ohne Termin geht so etwas gar nicht. Sie sind "too busy". Jemand muss sich ja schließlich den Pass und ein zweites Dokument ansehen. Wenigstens bekommen wir einen Termin für Montag morgen.
Dann fahren wir mit dem Zug nach Fremantle zu BULLOCKS Freightmasters International, Anthony unser Ansprechpartner braucht heute noch unbedingt  das Carnet.Außerdem dürfen wir noch per Hand  Zollpapiere ausfüllen. Nach einem längerem Spaziergang in Freemantle sind wir todmüde so um 19:30 wieder im Hotel.

Wir haben ein Zimmer Class C, und jetzt wissen wir, das bedeutet winzig.
Deshalb sind wir schon bald unterwegs und besuchen Little India,
180509 112205 Singapore

180509 115553 Singapore

180509 115924 Singapore
Chinatown, bekommen einen Eindruck vom Shopping El Dorado Orchard Road
180509 171223 Singapore
und nutzen die Hop-on Busse, um noch etwas mehr von dieser Stadt zu sehen.
180509 172208 Singapore

 

 

180508 100144 Flug nach Singapore

Singapur Airport:
Es gibt Trolleys! Große für das große Gepäck und kleine für das Handgepäck.;-)
Den SIA Schalter, an dem wir uns wegen Hoteltransfer und Stoppover Voucher melden sollen,  finden wir  auf dem Flughafenplan und laufen hin.
Leider ist dort nur ein leerer langer Tresen. 
Also erst mal zurück zur Info.
Wir werden ein paar Meter weiter geschickt, dort sitzt eine Dame versteckt hinter ihrem Tresen, dem SIA Schalter.
Irgendwann sitzen wir dann im Shuttlebus und da wird es  sehr spannend. Der Fahrer sagt die Namen der Hotels nicht an.
Vom Fahrgast wird wohl erwartet, dass er den Ausstiegspunkt selbst identifiziert. Wenn man das geschafft kommt die zweite Herausforderung.
Schnell alles Gepäck zusammenpacken und aus dem Kleinbus springen, bevor der zum nächsten Stopp weiter rast.

 

Bahnhof Nürnberg - und das Schleppen und Warten beginnt...
Da wir in unserer Emma mit Schalenkoffern oder ähnlichem mit Rädern nicht viel anfangen können, haben wir nur ganz normale Reisetaschen zum Tragen und dazu 2 auch nicht ganz leichte Rucksäcke.
Trolleys sind aus Kundenfreundlichkeit bei der Bahn vor ein paar Jahren abgeschafft worden. Davon wussten wir leider nichts.

An angegebenem Gleis laufen wir von Abschnitt D nach A, also einmal den ganzen Bahnsteig entlang. Dort angekommen, entdecken wir die Anzeige, dass wegen Bauarbeiten der Zug heute auf einem anderen Gleis ankommt.

Also nochmal treppab, treppauf.
Angelikas Bein und mein Rücken sind begeistert

Die Abfahrt ist pünktlich, in Aschaffenburg wartet der Zug sogar, weil er zu früh dran ist.
Dann wird der Zug immer langsamer und wir kommen mit einiger Verspätung in Frankfurt Hbf. an. Dort geht gar nichts mehr weiter und wir erfahren nach
einiger Zeit, dass am Fernbahnhof am Flughafen ein Feueralarm ausgelöst wurde.

So fahren wir schließlich auch nicht in den Fernbahnhof ein, sondern in den Regionalbahnof, was an sich nicht schlimm wäre, wenn wir nicht unser superleichtes Gepäck hätten.
Trolleys gibts hier auch  nicht. Also wieder Schleppen. Uschi hat uns noch den Tipp mit dem AirRail Checkin am Fernbahnhof gegeben. So machen wir erneut Bodybuiling mit unserem Gepäck und tatsächlich:  dort werden wir wirklich unsere 2 Taschen  los.
Nachdem jedes unserer Electronic-Devices einzeln gescannt worden ist, gibt es im Gate-Bereich auch wieder Trolleys.

Das Flugzeug kommt auch nicht wie geplant. Zur Boarding Time sitzen wir mit der  Crew zusammen am Gate  und warten auf den Flieger, der dann irgendwann doch noch mit  Verspätung von Frankfurt abhebt.

In der Holzklasse zu zweit auf drei Plätzen, das ist schon fast premium economy.

Nach unserem Fintnessprogramm schlafen wir fast den ganzen Flug bis nach Singapur.

180507 221138 Frankfurt Abflug