Um 4 Uhr am Morgen gibt es ein schweres Gewitter. Wir trennen Emma vom Stromanschluß. Kaum hat man den Eindruck, dass es etwas nachläßt, kommt schon das nächste Gewitter, eines nach dem anderen. Es gibt Donnerschläge, die einem durch Mark und Bein gehen und Blitze hell wie der Tag. Es geht so weiter bis in den Morgen hinein und selbst um 10:30 grummelt es noch etwas.
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Wir bleiben heute hier und schreiben und sortieren Bilder usw.
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Abends liegen wir oben und lesen, als Gerhard beginnt, nach irgendetwas zu schlagen. Ich denke erst, es haben sich doch noch einige Moskitos mehr hier herein verirrt, bis ich nach nach oben schauen und das Gewummsel entdecke: Eine Invasion von kleinen Faltern. Ich hole die Fliegenklatsche und gemeinsam brauchen eine geraume Zeit, bis unser Luftraum wieder übersichtlicher ist. Immer wieder tauchen neue Tierchen auf und wir fragen uns schon, ob es hier ein Nest gibt. Aber irgendwann haben wir es geschafft und es zeigen sich nur noch vereinzelte Falter. So etwas hatte wir auch noch nicht. Wahrscheinlich haben sie es sich tagsüber oder abends im Auto gemütlich gemacht und als wir dann das Licht angeschaltet haben, sind sie zum Leben erwacht.