190403 131751 fuer Sanne

Wir laufen zur Perth Concert Hall und kaufen zwei Tickets für Tommy Emmanuel, der am Mittwochabend hier spielt. Es ist einer unserer australischen Lieblingsmusiker und wir haben ihn schon einige Male in Nürnberg gehört. Es ist doch ein schöner Zufall, dass er nun hier spielt während unseres Aufenthaltes! Außerdem freuen wir uns, dass es am Ende doch noch klappt mit einem Konzert in Australien. Verschiedene andere Konzerte, die uns interessiert hätten, konnten wir leider nicht besuchen, weil sie zu weit weg waren.
Dann geht es in die Stadt,
190416 093608 Perth
wo wir den Koffer in der Aktion von Strandbags gestern gesehen haben. Wir bezahlen ihn und lassen ihn wegstellen. Mit dem Zug fahren wir nach Warwick und von dort mit dem Bus kreuz und quer durch teils schöne Wohngebiete zum Aquarium. Es sind ja Ferien und daher stehen die Leute Schlange.
Innen ist der Lärm auch ganz beachtlich. An den meisten interessanteren Fenstern muß man immer etwas anstehen.
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Wir kommen in den Unterwasserbereich, als gerade die Mantas und Haie gefüttert werden.
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Dementsprechend groß ist der Andrang.
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Es gibt noch immer die Wassersäulen mit den beleuchteten Jellyfischen, die schön anzusehen sind. Sie bewegen sich leicht und mit Grazie. Kaum zu glauben, dass so schöne und zarte Geschöpfe so viel Übel anrichten können...
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Unser Highlight heute sind die sea dragons. Wir schauen ihnen lange zu, sie haben etwas meditatives und sind wunderschön. Was die Natur sich so alles einfallen läßt, ist schon unglaublich. Sie können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen und man könnte fast meinen, dass auch sie die Leute vor dem Fenster beobachten.
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Wir laufen noch durch das Shoppingcenter, das auf dem Herweg vielversprechender ausgesehen hat, als es denn ist. Es besteht zum großen Teil aus Cafes und Restaurants. An der Bushaltestelle stellen wir fest, dass es die Buslinie mit der wir hergekommen sind, in zwei Varianten gibt. Die einzige Unterscheidung ist der Buchstabe am Ende der Nummer. Der nächste Bus fährt zur Stirling Station statt nach Warwick und so kommen wir noch in den Genuß einer alternativen Route zurück. Der Himmel wird immer grauer. Als wir in Perth ankommen, hat der Regen gerade aufgehört. Wir holen den Koffer, kaufen noch Bot im Woolworth und fahren zum Hotel.

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Heute ist der Tag, auf den wir uns beide nicht besonders gefreut haben: Die Trennung von Emma steht an. Wir werfen um 8 Uhr noch Geld für eine Stunde Parken ein und fahren kurz nach 9 Uhr los. Alles ist grau in grau und ab und zu schüttet es wie aus Eimern. Wir fahren ein ganzes Stück weiter in den Süden, als wir müßten, weil wir noch etwas zuviel Diesel im Tank haben. Auf dem Weg zu UCB ruft uns Ivan von den Bullocks an und fragt, wann wir bei UCB eintreffen würden. Wir verabreden uns dort in einer halben Stunde und treffen wirklich fast zeitgleich ein. Wir geben ihm das Carnet und Emilio die Autoschlüssel. Gerhard schaut noch mit Emilio in den Motorraum wegen der Batterien. Alles geht schneller über die Bühne als gedacht und nur wenige Minten später sitzen wir in Ivans Auto, der uns netterweise angeboten hat uns mitzunehmen. Wir steigen in Freo am Bahnhof aus und laufen nochmal eine kleine Runde. Dabei entdecken wir sogar ein Antiquariat, das uns bisher entgangen ist
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und einen weiteren CD und Plattenladen.
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In der Bakery machen wir Pause, als es erneut zu schütten beginnt.
Den Laden gibts es leider nur noch im Internet
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Wir nehmen den Zug zurück nach Perth und schauen uns nach einem Koffer um. Wir haben ja nur zwei ganz normale Reisetaschen dabei ohne Rollen. Was hätten wir auch ein Jahr lang mit einem Koffer in Emma anstellen sollen? Bei Strandbags gibt es gerade eine Aktion mit vielen herabgesetzten Preisen. Wir verschieben die Entscheidung aug Morgen.
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Zurück im Hotel treffen wir Radek am Tresen und unterhalten uns über eine Stunde mit ihm.
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Wir packen die restlichen Lebensmittel und Dingen, die übrig sind, in zwei Kartons. Dann müssen wir nur noch diese, die zwei Reisetaschen, die zwei großen Rucksäcke und die Kameras in Emma unterbringen und die Frage klären, ob ich auch noch hineinpasse oder mit dem Bus fahren muß. Wir schaffen es glücklicherweise, alles in Emma zu verstauen mit einem Platz für mich dazu. Zwischenzeitlich müssen wir uns etwas beeilen, weil es zu regnen beginnt. Wir hatten ja großes Glück, dass es insgesamt währen der ganzen Pack-Aktion trocken geblieben ist.
Kurz nach 10 Uhr fahren wir los. Wir haben noch etwas Zeit. Ins Hotel können wir erst um 14 Uhr. So geht es nochmal zu Buddhas Birthday. Unterwegs regnet es heftig. Kurz bevor wir die Innenstadt erreichen, läßt der Regen nach und ich kann mir das alles noch mal näher anschauen
190414 105305 Budhas Birthday.

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Gerhard bleibt bei Emma und all unserem Hab und Gut. Es ist immer noch zu früh für das Hotel und so fahren wir nach South Perth, von wo aus man einen schönen Blick hinüber zur Stadt hat.
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Neben dem Parkplatz zwei Gruppen beim Barbie
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Ein paar Minuten später sah es dann so aus
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und es hat geregnet wie aus Eimern. Die Australiier sind geblieben.
Wir machen uns dann auf den Weg in die Innenstadt. Wir haben großes Glück und bekommen einen Parkplatz in der kleinen Seitenstraße direkt neben dem Hotel. Man darf hier normalerweise nur max. 1 Stunde stehen (für 5$..). Doch heute ist Sonntag und wir können hier bleiben bis morgen früh um 8 Uhr. So ein Glück! Radek hat uns ein schönes Zimmer im 7. Stock gebucht mit Aussicht. Wir transportieren unser Gepäck nach oben. Immer wieder regnet es heftig.
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Wir fahren nochmal nach Perth auf den großen Parkplatz. Es ist die letzte Möglichkeit für Einkäufe, die in Emma untergebracht werden müssen. An dem Wochenende wird Buddha's Geburtstag gefeiert. Wir bummeln etwas durch die Fußgängerzone und Gerhard kauft sich bei Outback Red noch den Akubra, den er sich ausgesucht hatte. Anschließend laufen wir über den Platz, wo zu Ehren von Buddha einiges geboten wird.
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Es gibt eine Bühne, viele Stände, mehrere Statuen und kleine Brunnen zum Baden des Baby-Buddha.
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190413 134131 Buddhas Birthday
Wir trinken 2 Mango Smoothies.
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Zurück in der Cabin packen wir zusammen und sortieren noch einige Dinge aus.
190413 165739 Emma

Heute morgen müssen die Schränke entgültig wieder eingeräumt werden. Parallel dazu arbeite ich an der Packliste für die Spedition. Morgens ist es bedeckt, doch bald schon kommt die Sonne durch und es wird schnell warm. Das heutige Ziel ist das Verstauen der Dachbox im Auto und zwar mit der Öffnung nach oben, wenn es geht. Das wäre besser, weil man dann noch schwerere Dinge in die Box legen kann, wenn sie schon im Auto steht. Der einzige Nachteil ist, dass sie somit auf der Schräge steht. Wir befestigen Ringe in der Schiene und legen Gurte aus. Dann kommt der spannenden Moment: Paßt die Box überhaupt so ins Auto? Es geht und wir befüllen sie mit allem, was auch auf dem Dach drin war. Das Befestigen dauert länger und ist schwieriger als gedacht. Das Ergebnis enttäuschend: Es hält so nicht. Nach einigen Versuchen, räumen wir alles nochmal aus dem Auto und stellen die Box anders. Unser mittlerweile doch etwas angespanntee Stimmung hebt sich, es passt.. Jetzt geht es weiter ans Packen und Entscheiden, was kommt in Emma und was ins Gepäck bzw. Handgepäck.
190412 173639 Emma
Abends sind wir wieder rechtschaffen müde und trinken noch ein Glas  Rotwein..

Wir räumen Emma so weit um, dass man fahren kann. Gegen 11 Uhr geht es zum nächsten Waschplatz in ca. 10 km Entfernung. Emma bekommt noch mal ein Schaumwäsch. Dann fahren wir zum Bellmont Shopping Center Hier gibt es dann zum letzten Mal einen Besuch bei sanity  und einen Einkauf bei Aldi (wirklich "süd"..).

Morgens sitzt ein Riesenhüpfer außen an der Fliegentüre.
190410 064449 Discovery Parks Perth Airport
Das große Räumen Teil zwei... Wir sortieren noch ein paar Dinge um und warten bis 8 Uhr, bevor wir uns an die heutige Hauptaufgabe machen: Die Dachbox muß herunter. Sie ist groß und sperrig und wir haben nur eine kleine Trittleiter. Es gibt ein paar spannende Momente und wir hätten auch besser die Handschuhe anziehen sollen, denn die Box ist naß vom Tau. Aber am Ende schaffen wir es, sie ohne Schaden herunter zu bekommen und sind beide gleichermaßen erleichtert. Wir stellen die Box hochkant auf die kleine Terrasse, räumen weiter aus und sortieren. Der Kühlschrank kommt heraus, damit wir an das Fach dahinter kommen, denn dort befinden sich die zusammengelegten Reisetaschen. Das Fach wird neu bestückt, bis nichts mehr hinein paßt. Dann stellen wir den Kühlschrank zurück. In der cabin ist es sehr warm auf einmal. Die Klimaanlage geht nicht mehr. Grund ist ein Stromausfall. Es dauert eine gute Stunde bis es wieder Strom gibt. Wir korrespondieren noch mit der Spedition und so vergeht auch dieser Tag im Nu.
Abends wird die gute Flasche Rotwein geöffnet, die wir bei Langmeil im Barossa Valley gekauft und seither aufgehoben haben.

In den frühen Morgenstunden frischt der Wind auf und wird immer stärker. Immer wieder rütteln heftige Windstöße an Emma. Auch außen kracht und scheppert es. Am Schlimmsten sind die Markisen unserer beiden Nachbarn, die schrecklich und jammervoll quietschen. Wenigstens stehen wir nicht unter Bäumen... Erst als es hell wird, läßt der Wind nach. Wir waschen Bettwäsche und Handtücher und räumen die Dachbox aus. Es ist schon jetzt glühend heiß auf dem Dach. Angeblich soll es 36 Grad geben heute. Aber wir wollen uns nicht beschweren, denn die Hitze ist für uns besser zu ertragen beim Umpacken, als wenn es regnen würde.
Wir können schon etwas früher in die cabin. So räumen wir den Inhalt der Dachbox nach hinten und auf den Beifahrersitz und ziehen um. Es wird wirklich sehr heiß heute und die Sonne scheint hinten in Emma hinein. Wir müssen noch einige Fächer ausräumen und das Thermometer hinten im Auto in der Sonne zeigt 49 Grad an. Wir trinken mühelos so einige Gläser Wasser...

Wir fahren zeitig in die Stadt und parken in der Nähe des Wassers auf dem großen Parkplatz. Die Kühle des Morgens hält sich nicht lange. Bald schon ist es sehr heiß. Wir laufen in die Stadt und kaufen noch ein paar Dinge die in Emma transportiert werden sollen. Im Elizabeth's Bookshop in Perth finden wir außerdem ein Buch
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und im London Court eine kleine Emu-Schatulle. Mittags kaufen wir bei der Golden Bakery http://goldenbakery.com.au/ einen leckern Pie bzw. Spinatquiche und essen wieder auf den Stufen neben der Wesley Church, die heute sogar geöffnet ist. Nach guten 5 Stunden sind wir wieder bei Emma und fahren zurück zum Campingplatz.

Wir beeilen uns am Morgen, weil wir nochmal nach Fremantle auf die Märkte wollen. Wir haben Glück und bekommen dort denselben schönen Parkplatz wie letzte Woche. Er hat den Vorteil, dass man leicht wieder herauskommt und nicht eingeparkt werden kann.
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Wir laufen als erstes zu den zu E Shed Markets.
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Dann geht es nochmal in den Ort vorbei bei Elizsbeth's Bookshop
190407 113611 Elizabeths Secondhand Bookshop
und zu dem Markt dort. An dem indischen Stand gibt es Pies und als Nachtisch frische Mango. Wir schauen dann noch etwas den Straßenkünstlern zu.
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Auf dem Heimweg fahren wir über Bibra Lake, wo wir uns die Abgabestelle von Emma ansehen und dort kurz die Busanbindungen überprüfen.

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Morgens geht es nach Beverley. Heute gibt es dort einen Markt, der nur 1 x pro Monat stattfindet.
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Er ist winzig und eigentlich eher ein Treff der locals zum Kaffeetrinken und Würstchen grillen.
190406 091715 Beverley
Die Läden öffnen samstags erst um 10 Uhr. Wir warten so lange, aber einige Geschäfte bleiben einfach geschlossen.
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So fotografieren wir wenigstens noch die Wandbilder an den Gebäuden, bevor wir den scenic drive fahren nach Wundowie.
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Wir passieren dabei teils schöne Wälder mit gras trees und Palmen.
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Weiter geht es nach Wooroloo und Chidlow, wo wir an einem Park halten und Pause machen.
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Wir verspeisen unsere restlichen Bananen und trinken das gute Bundaberglimo.
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Es gibt ein Schild hier mit einer Geschichte aus der Vergangenheit, als eine der Überlandleitungen für Wasser undicht wurde. Chidlow ist eine der Pumpstationen vom Goldfields Water Supply Scheme
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Wir fahren zurück Richtung Perth und kaufen noch kurz in Midland ein, bevor es zum Discovery Parks Perth Airport geht, wo wir ab Dienstag auch die cabin gebucht haben. Die sites sind geräumig hier, der Platz und die amenities sind gepflegt. Wir sind allerdings etwas wehmütig angesichts des Tatsache, dass dies nun die letzten Tage in Emma sind...

Emmas Carnet läuft am 21.4 aus. Da ist Ostern.
Deshalb geben wir Emma auch schon  am 15.04 ab.
Die Abfahrt von Emma im Container ist am 24.04.
Wer schon mal schauern möchte, ob das Schiff pünktlich in Perth sein wrd: Das Schiff  heisst NORTHERN MAGNUM

Unser Flug geht am 29.04.

Die noch fehlenden Tage in unserem Blog werden wir hoffentlich bis zu unserem Abflug nachreichen.

Morgens putzen wir einige Details an Emma, wie die Scheiben, die Leiste oben und die Türen von innen. Gegen 9:30 geht es dann in die Stadt und zum Aboriginal Culture Center .
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Der Eintritt kostet 10$. Das Center wurde erst im August 2018 eröffnet und ist sehr schön gemacht. Wir würden es jedem empfehlen, der hier in die Gegend kommt. Als erstes bekommt man einen kurzen Film gezeigt und dann geht es weiter, wobei die Einteilung nach den Jahreszeiten der Einheimischen erfolgt. Man kann sich Geschichten anhören und verschiedene Wörter lernen. In einem runden Raum in der Mitte nimmt man virtuell an verschiedenen Gesprächsrunden teil und erfährt interessante Fakten und Details aus der Vergangenheit.
190405 110509 Northam Bilya Koort Boodja
Außerdem gibt es Tafeln zum Thema "stolen generation" und Filme, in denen ältere Leute Geschichten erzählen und dabei begleitet werden von einem Symphonieorchester. Das ist wirklich gut gemacht. Schade, dass man die Aufnahmen nicht als DVD kaufen kann.
Wir besuchen noch das Visitor Center nebenan, laufen eine Runde durch den Ort und essen eine Kleinigkeit beim Bäcker. Danach fahren wir zur Bookshed  im Industriegebiet,
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wo es eine große Auswahl an gebrauchten Büchern gibt. Wir finden auch gleich wieder zwei Stück.
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Weiter geht unsere persönliche "Revival Tour". Beim letzten Urlaub haben wir die Gegend hier an einem Tag durchquert und nun verbringen wir schon einige Tage hier.
In York stellen wir Emma ab und laufen los.
Schon im ersten second hand shop gibt es auch wieder viele Bücher.
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Doch wenige Häuser weiter wird es so richtig interessant:
190405 144239 York Barclay Books
Bei Barclay Books - einem Antiquariat - finden wir wirklich noch die zwei Bücher, nach denen wir schon in ganz Australien gesucht haben.
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Der Buchhändler fragt ob wir Sammler sind, nachdem wir zielsicher diese Bücher ausgewählt und an den Tresen getragen haben.
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Wir laufen weiter und schauen uns noch in die anderen Geschäfte an. York ist wirklich ein ganz netter Ort.
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An einer Kreuzung gibt es einen großen Bilby aus Stroh.
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Auf dem Campingplatz soll wohl einiges renoviert werden in Kürze. Außen im BBQ Bereich arbeitet auch schon ein Mann. In den amenities hängen Schilder, man solle Geduld haben, der Platz würde bald besser werden. Ein paar sehr schnell zu realisierende und günstige Verbesserungsmaßnahmen würden unsr spontan einfallen....................... putzen :-)..

190404 102422 Emu

Morgens suchen wir Bücher zusammen aus allen möglichen Ecken und Fächern, darunter sind auch noch einige Reiseführer, die wir bei unserem letzten Buchpaket vergessen haben: Aus den Augen - aus dem Sinn. Wir fahren in den Ort und zur Post, wo wir unser Paket verpacken und beschriften.
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Dann gibt es noch eine kleine Diskussion mit der Dame vom Schalter über die Definition von Sendungen, die nur aus Druckerzeugnissen bestehen. Wir haben im Lauf der Jahre bei jedem Aufenthalt in Australien davon Gebrauch gemacht und diese billiger Variante der sea mail nutzen können für die Versendung von Büchern und Zeitschriften. Die Dame hier meint, sie hätte einmal ein solches Paket aus Sydney zurück bekommen.
Wir besuchen zum Abschluß noch einmal die gute Bäckerei im Ort.
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Die nette Dame dort kennt uns schon und fragt, was wir denn heute gerne hätten.
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Der Blick auf Toodyay
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Wir fahren den scenic drive
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nach Northam und dort als erstes zur silo art. Leider gibt es keinen geeigneten Parkplatz, um Fotos von allen Bildern zu machen.
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Nächster Stopp ist ein car wash, wo Emma einmal wieder eine Dusche bekommt. Unselaed roads werden wir wohl nun keine mehr fahren. In Northam gibt es ein Aboriginal Culture Center neben der Tourist Info. Wir heben es uns für morgen auf und fahren zum hiesigen Caravanpark. Er ist uralt und steht zum Verkauf. Im Augenblick gibt es wohl noch ein paar Maßnahmen zur Aufhübschung, so werden neue Grenzsteine verlegt.
Immer wieder kommen riesige Scharen an weißen Corellas geflogen,
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die praktisch den ganzen Himmel bedecken.
190404 160409 Northam Corella
So viele Vögel auf einmal haben wir noch nirgendwo gesehen.
190404 160644 Northam Corella
Es ist fast schon ein wenig beängstigend.
190404 160939 Northam Corella
Das Geschrei, das sie veranstalten ist ohrenbetäubend.  
In dem Zusammenhang noch ein ungewöhnliches Beispiel für die Schaffung von Wohnraum für die bedrohten Vogelarten

Um 4 Uhr am Morgen gibt es ein schweres Gewitter. Wir trennen Emma vom Stromanschluß. Kaum hat man den Eindruck, dass es etwas nachläßt, kommt schon das nächste Gewitter, eines nach dem anderen. Es gibt Donnerschläge, die einem durch Mark und Bein gehen und Blitze hell wie der Tag. Es geht so weiter bis in den Morgen hinein und selbst um 10:30 grummelt es noch etwas.
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Wir bleiben heute hier und schreiben und sortieren Bilder usw.
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190403 133552 Emu
Abends liegen wir oben und lesen, als Gerhard beginnt, nach irgendetwas zu schlagen. Ich denke erst, es haben sich doch noch einige Moskitos mehr hier herein verirrt, bis ich nach nach oben schauen und das Gewummsel entdecke: Eine Invasion von kleinen Faltern. Ich hole die Fliegenklatsche und gemeinsam brauchen eine geraume Zeit, bis unser Luftraum wieder übersichtlicher ist. Immer wieder tauchen neue Tierchen auf und wir fragen uns schon, ob es hier ein Nest gibt. Aber irgendwann haben wir es geschafft und es zeigen sich nur noch vereinzelte Falter. So etwas hatte wir auch noch nicht. Wahrscheinlich haben sie es sich tagsüber oder abends im Auto gemütlich gemacht und als wir dann das Licht angeschaltet haben, sind sie zum Leben erwacht.

190402 085854 Toodyay
Wir besuchen die beiden hiesigen Emus auf dem Campingplatz.
190402 090547 Toodyay Emu

190402 092513 Toodyay Emu
Dann geht es zur Emufarm. Der Laden öffnet angeblich um 10 Uhr.
190402 113633 Emu Farm
Alles wirkt ein wenig verlassen. Neben dem Gebäude parkt ein Backpackerauto. Wir warten eine Weile und sind schon etwas enttäuscht.
190402 101513 Emu Farm
Die Emus waren ja der Grund, warum wir nach Toodyay gekommen sind . Schließlich rufe ich an und es dauert nicht lange und Kip kommt gefahren mit zwei Hunden im Auto.
190402 105805 Emu Farm
Er hat seine Arbeit unterbrochen, die darin bestanden hat, den beiden Backpackern zu erklären, was sie tun sollen beim Bau eines neuen Zauns.
190402 110131 Emu Farm
Wir bekommen spontan unsere individuelle Tour und einige interessante Info zu den Tieren.
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Außerdem besuchen wir jüngere Emus verschiedenen Alters, die hinter dem Wohnhaus in Gehegen untergebracht sind.
190402 110217 Emu Farm
Die restlichen Tiere leben in einem großen Gelände in ähnlichen Bedingungen wie ihre Kollegen in der freien Wildbahn.
190402 110624 Emu Farm
Die Weibchen sind äußerlich nicht von den Männchen zu unterscheiden. Sie legen bis zu 18 kg Eier pro Saison. Das ist der Grund, warum die Weibchen sehr fett sein müssen.
Die Männchen übernehmen dann und brüten und behüten die Eier. Da ist der Grund, warum auch sie sehr fett sein müssen.
190402 111736 Emu Farm
Sie essen und trinken nichts für ca. 55 Tage. Wir dürfen noch alleine hier bleiben und fotografieren während Kip wieder an die Arbeit geht. Wir bleiben eine ganze Weile und beobachten die neugierigen Tiere. Sie "sprechen" auch. Es klingt wie eine Art Magenknurren Der Ton scheint tief aus dem Emu zu kommen.
Anschließend fahren wir einen kleinen scenic drive zurück nach Toodyay.
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190402 122517 Toodyay
Dort gibt es nochmal Essen in der leckeren Bäckerei und ein paar Fotos, bevor es zurück geht zum Campingplatz. Irgendwo brennt es. Man sieht es eher am Licht als dass man es riecht.
Man entwickelt mit der Zeit ein Auge für solche Dinge.
190402 134702 Toodyay

Wir fahren zu Anaconda und Tentworld und kaufen ein paar Dinge, die wir mit nach Hause nehmen wollen, wie die praktische Tasche zur Aufbewahrung unseres Stromkabels, die sich so gut bewährt hat. Auch heute ist es drückend schwül mit etwas Regen ab und zu, der keine Abkühlung bringt. Unser Ziel für heute ist Toodyay.
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Der kleine Ort ist sehr nett.
190401 131142 Toodyay
Wir besuchen die preisgekrönte bakery und ich esse die übliche spinach ricotta roll. Gerhard nimmt einen pie, der richtig große Fleischstücke enthält und lecker schmeckt. Wir entdecken einen kleinen Laden mit Kunsthandwerk und Produkten aus der Gegend. Ein Stück weiter gibt es einen Weihnachtsladen.
190401 135733 Toodyay
Beim Vorbeifahren dachten wir erst, es handele sich um vergessene Weihnachtdeko.
190401 133955 Toodyay
Das haben wir schon öfter gesehen.
190401 134904 Toodyay

190401 135428 Toodyay
Dem ist nicht so, es ist ein ganzjähriger großer Laden mit Weihnachtsartikeln. Innen ist es kühl und es erklingen Weihnachtslieder - eine andere Welt...
190401 135803 Toodyay
Wir kaufen noch kurz ein im IGA und fahren dann zum Toodyay Holiday Parks & Chalets, den ich ausgesucht habe, weil sie dort Emus haben. Es regnet immer wieder bei 30 Grad.