Auch am Morgen regnet es stark weiter und schon nach wenigen Malen hinaus und hinein in Emma gibt es überall viel Dreck. Wir stehen zwar auf einer Betonplatte mit ihr, der Rest des Campingplatzes besteht jedoch aus etwas Gras und viel Erde/Sand. Wir lassen das Frühstück ausfallen und packen schnell zusammen. Heute sind 10-20 l Regen angekündigt. Ein breites lückenloses Regengebiet zieht über die Gegend. Ein Segen für die Leute hier nach der langen Trockenheit. Uns kommt das Wetter sehr bekannt vor und erinnert stark an das Allgäu:
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Regen, Regen, Regen, keine Berge, nasse Tiere. Wir fahren dennoch den scenic drive um den Nationalpark. Der Lookout auf die Stirling Ranges ist heute ein Lookout über Weinfelder in den Nebel.
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Wir sehen sehr viele Kängurus auf den Wiesen,
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dazu Schafe, Rinder und einige Alpakas.
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Auf einem Zaun entdecken wir einige leuchtende Rotkehlchen, die aber das Weite suchen, sobald man halbwegs in Kamerareichweite kommt.
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Nach unserer Runde besuchen wir die Porongurup Tearooms,  wo es es außer Essen und Trinken einen kleinen Laden gibt mit einigen Lebensmitteln, Zeitungen, Spielzeug und Kunsthandwerk.
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Die Leute dort sind sehr nett. Zu unserem heutigen späten Frühstück gibt es tea for two.
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Wir überlegen, wohin wir heute fahren sollen und schauen uns die Verfügbarkeiten der Campingplätze in Albany an. Der erste ist komplett ausgebucht. Wahrscheinlich ist es das gleiche Problem wie in Esperance. Viele haben Urlaub genommen um das lange Wochenende herum und verbringen ihre Zeit im Meer. Wir beschließen spontan zum Campingplatz zurück zu fahren und fragen dort nach einer Cabin. Wir haben Glück und eine der beiden cabins ist noch zu haben. Nach einem Einkauf in Mount Barker können wir Emma rückwärts sogar bis dicht an das Dach heranfahren, so dass wir trocken auspacken können. Wenig später läuft Ulli in Richtung Campkitchen und ruft uns zu, sie habe Kucken und alle wären eingeladen. So gibt es eine illustre Kuchenrunde in der überdachten Sitzecke neben der campkitchen. Die anderen Gäste sind alles Australier. Ein älterer Mann hatte wohl einen eigenen Caravanpark in der Nähe des Birdsville Tracks. Der Zuspruch überrascht selbst Freddy und Ulli. Aber bei dem schlechten Wetter war die Idee wohl eine willkommene Abwechslung. Teller und Kuchenstücke werden redlich geteilt und Geschichten erzählt.
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Es schüttet wie aus Eimern