Wir fahren nach Raventhorpe
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und bewundern unterwegs noch Kunst an der ein
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oder anderen Stelle (Farm Gate Art).
190302 092628 Hopetoun
Im Ort vor der Polizeistation steht eine sehr schöne Nachbildung einer Royal Hakea.
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Wir kaufen ein im großzügig dimensionierten Foodland. Allerdings sind viele Regale leer. Die ursprüngliche Idee war wohl eine Kombination aus Supermarkt, news agency und kleinem Baumarkt. Aber nun hat man das Sortiment stark heruntergefahren. Gerhard findet ein interessantes Buch bei den Zeitungen. Wir schauen uns noch die Silo Art an
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und verlassen dann den Ort. Ein Stück weiter mündet die gigantische Umgehungsstraße wieder in den Highway ein. Grund für sie war nicht die Ruhe der Bewohner sondern deren Sicherheit und eine Entschärfung der Steigung für schwere trucks
Wir sehen eine große Mine und lesen später nach. Es handelt sich um eine Lithium Mine, die von 2009 bis 2012 aktiv war und 2013 in den Zustand "care and maintenance" gesetzt wurde. Im März 2016 wurde sie wieder in Betrieb genommen. Angang 2017 wurde die erste Ladung Lithium-Konzentrat von Esperance nach China verschifft. Im gleichen Jahr wurde die Nickelmine hier geschlossen - eine Katastrophe für den Ort. Die Schließung erfolge nach einer schlimmen Überschwemmung  die den Ort  vom Rest der Welt vor zwei Jahren im Februar abgeschnitten hat.
Wir fahren nach Jerramungup, wo der Campingplatz recht gute Kritiken hat. Wir sind am Überlegen, ob wir hier oder in Ongerup zwei Tage bleiben sollen. Jerramungup hat den Vorteil eines IGA. Wir fahren hin und finden ihn geschlossen. Samstag hat er nur bis 12:00 auf und heute am Sonntag ist er ganz zu, d.h. heißt morgen am Feiertag kann man sicher auch nicht einkaufen. Auch das Cafe hat zu. Es gibt lediglich eine Tankstelle mit kleinem Takeaway, die geöffnet hat. Wir fahren zum Campingplatz und ich drücke den Knopf an der Sprechanlage. Irgendwann ist eine genervte Stimme am anderen Ende. Ich werde gefragt nach der Anzahl der Personen, der Dauer unseres Aufenthaltes und ob wir cash haben. Wir sollen das Geld in den Schlitz an der Tür werfen und uns eine site suchen. Wir wollen es in umgekehrter Reihenfolge machen und erst eine site suchen. Ein anderer Camper ist hier außer uns. Die Plätze sind relativ groß. Wir suchen uns einen aus und überlegen, wie wir uns stellen sollen, aber irgendwie gefällt es uns hier nicht so richtig.
Wir fahren 40 km weiter nach Ongerup zum örtlichen kleinen Campingplatz. Hier fühlen wir uns gleich viel wohler. Die Dame dort ist sehr nett. Es gibt zwei "normale" Waschmaschinen ohne Geldeinwurf. Dafür eine Plastikdose, in die man das Geld legen soll nach dem Waschen. Die camp hosts wohnen in einem Gebäude hinter dem niedrigen älteren Haus in der Mitte des Platzes.