Wir fahren nicht zurück zum Highway, sondern auf alternativen und sehr guten ungeteerten Strassen. Als ich rechts aus dem Fenster gucke, traue ich meinen Augen nicht: Zwei Emus sprinten neben Emma her. Gerhard bremst und sie verschwinden wieder im Gebüsch. Wir passieren die Reste des rabbit proof fence.
190302 082825 Rabit Proof Fence
Eigentlich wollten wir nach Raventhorpe fahren, aber wir entscheiden uns spontan um
190302 091242 on the road
und nehmen den weg nach Hopetoun.
Wie wir hier vorbei gefahren sind, haben wir noch nicht gewusst, das wir hier übernachten.
190302 093657 Hopetoun
Von hier ist es nicht weit in den Fitzgerald Nationalpark. Wir fahren hinein und von Lookout zu Lookout.
Es gibt sehr schöne Beaches hier, aber wieder nicht ohne die üblichen Gefahren.
190302 114546 Fritzgerald River NP
Der Campingplatz gleich am Eingang ist eigentlich ganz nett mit abgetrennten sites.
190302 115723 Fritzgerald River NP
Wir schauen uns auch den am Hamersely Inlet an. Es wächst eine sehr markante und interessante Pflanze hier im Park, die Royal Hakea .
190302 120207 Fritzgerald River NP
Die Blätter sind sehr hart.
190302 122940 Fritzgerald River NP
Wenn man zu allen Stränden laufen, die anderen Walks machen und alle Schilder lesen würde, könnte man hier viel Zeit verbringen.
190302 120301 Fritzgerald River NP
Es ist wirklich ein schöner und lohnenswerter Nationalpark.
190302 124435 Fritzgerald River NP
Wir machen uns auf den Weg nach Norden zum Highway.
190302 131857 Fritzgerald River NP
Die Strasse ist im Gegensatz zu all den anderen ungeteert und in übelster Verfassung. Riesige Bodenwellen lassen alles rattern und man kann fast nur im Schrittempo fahren. Eine Ausweichspur neben der Strasse gibt es hier nicht. Es sind ca 50 km zum Highway, aber sinnlose Mühe. Wir drehen um fahren den Weg zurück entlang der Küste. So haben wir nochmal eine andere Blickrichtung über die schöne Gegend.
Wir bleiben am Wavecrest Village. Die Rezeption des Campingplatzes hat geschlossen. Office hours sind nur Montag bis Freitag - ungewöhnlich. Ich versuche mein Glück im Bottleshop gegenüber, wo trotz Klingeln niemand kommt. So laufe ich ein Stück um das Haus und lande im Restaurantbereich, wo die Theke nicht besetzt ist. Die hiesige Backpackerin hat im Barbereich zu tun. Dort angekommen muß ich noch warten, bis der ein oder andere sein Getränk bekommen hat, bis ich mein Anliegen äußer kann. Die Dame muß den Manager anrufen, den ich dann im Bottleshop antreffe. Ich darf ihm nun folgen durch die Küche ins Büro. Wenigstens bekommen wir eine site. Der Preis ist relativ günstig. Die amenities sind wahrscheinlich noch aus der Zeit, als sie hier die cabins gebaut haben. Es gibt 3 Männertoiletten, aber nur eine für Damen. Die sites sind allerdings mehr als großzügig. Jede hat sogar ein kleines Stück mit grünem Rasen daneben.
Heute ist Freitag und es gibt später viel Lärm aus der Kneipe.