Wer wissen möchte wo wir sind, die Map versuchen wir alle paar Tage zu aktualisieren.


Juni bis Dezember 2018 gibt es hier

Die Stimmung im bushcamp morgens ist sehr schön. Man hört viele Vögel. Wir fahren nach Süden Richtung Windy Harbour und zum D’Entrecasteaux National Park. Unterwegs sehen wir in der Ferne viele Emus. An der Küste gibt es einen kleinen scenic drive zum Point D’Entrecasteaux mit einem kleinen Rundweg
190315 085342 D Entrecasteaux
und einem Lookout auf ein Fenster im Fels.
190315 085440 D Entrecasteaux
Wir besuchen auch die anderen Lookouts
190315 090108 D Entrecasteaux
und den Salmon Beach.
190315 092906 D Entrecasteaux
Bei dem tollen Wetter und dem blauen Himmel heute ist es hier wirklich wunderschön.
Hier hat es  vor kurzem erst gebrannt.
190315 095018 Windy Harbour

190315 095333 Windy Harbour
Am Ende schauen wir uns noch den Ort an, der aus einer Vielzahl von Shacks und Ferienhütten besteht. An der boat ramp werden wir überrascht. So ein großes und modernes Gebäude der Volunteer Marine Rescue hätten wir hier nicht erwartet. Die boat ramp endet unspektakulär im Beach mit Sand. Es gibt ein Schild, das vor den Gefahren warnt beim Benützen der "Rampe". Wir sehen wieder ein für solche Siedlungen übliches Gerät, um das Boot zum Meer zu transportieren: einen alten Traktor.
190315 100650 Windy Harbour
Wir schauen uns noch den lokalen Campingplatz an, der eigentlich sehr nett aussieht mit Wiesenplätzen. Auf dem Rückweg nach Northcliffe treffen wir die Emus wieder. Es handelt sich wirklich um eine recht große Schar.
190315 103932 Emu
Wir halten und und überall hüpft und zirpt es. Es gibt sehr viele Heuschrecken in unterschiedlichen Größen. Sie haben gelbe Flügel.
190315 104703 Heuschrecken
Wir besuchen noch das Tourist Info in Northcliffe und fahren dann nach Manjimup zum Einkaufen und Tanken und weil wir dort noch nicht waren. Morgen gibt es hier eine Landwirtschaftsschau.

Morgens ist der Himmel wieder blau. Ein Kookaburra setzt sich in unsere Nähe.
190314 072115 Walepole
Die Vögel haben hier genauso wenig Scheu wie die Kängurus, die über den Platz hoppeln. Wir fahren noch "The Knoll Scenic Drive" - eine kleine Runde mit netten Plätzen zum Fischen.
190314 091112 Walepole
Dann geht es nochmal zum Tourist Info wegen Plänen für die nächsten Nationalparks. Leider haben sie dort keine, aber wenigstens bekommen wir eine lokale genauere Map der Gegend.
190314 095139 Walepole
Wir fahren Richtung Shannon Nationalpark und fahren die obere Schleife des scenic drives. Erster Stopp: Shannon Dam. Hier könnte man einige Wanderungen machen. Es gibt viele March Flies, die sofort erscheinen, wenn man das Auto verläßt. Eklige Biester...Wir fahren weiter, der Weg wird jetzt zur Einbahnstraße. Wir sehen Melaleucas 
190314 111840 Shannon NP
und passieren den historischen Curtin Tank für Löschwasser.
190314 113634 Shannon NP
Auf der unteren Hälfte der Schleife kommen wir als erstes zum Snake Gully Boardwalk mit einer kleinen Plattform und Bank am Ende.
190314 124119 Shannon NP
Man hat eine schöne Aussicht in den Wald von oben. Wir nutzen die Bank für ein kleines Picknick: Iced Coffee and banana bread aus Denmark.
190314 122232 Shannon NP
Es gibt unzählige Vögel. Überall schwirrt und tschilpt es.
Den Big Tree Grove mit den riesigen alten Karris  erkennen wir sofort wieder vom letzten Besuch 2010. Wenn die Bäume sprechen könnten, würden sie zu uns wohl sagen: "Hallo, wir kennen Euch, Ihr wart ja erst kürzlich einmal hier...."
190314 124628 Shannon NP
Als wir die Schleife wieder nach oben Richtung Highway fahren,
190314 124746 Shannon NP
fallen uns viele schwarze Stämme auf, die auf ein heftiges Feuer vor längerer Zeit schließen lassen. Es gibt es bei einer Abzweigung auf unserer Karte ein Schild: road closed. Wir werden ein ganzes Stück umgeleitet, bis es beim Inferno Hill wieder nach links geht.
190314 130722 Shannon NP
Hier finden wir unsere Vermutung bestätigt. 2015 hat es heftig gebrannt hier mit Flammen in bis zu 40 Metern Höhe
190314 130842 Shannon NP
Das australische Paar, das wir bei den letzten beiden Stopps getroffen haben, kommt gefahren. Sie fragen uns, ob wir denken, dass dieser Weg wohl irgendwann wieder zum Highway führt. Sie haben zwar immer mit dem Handy fotografiert, aber scheinbar keine Navi-App. Wir schauen uns noch den Campground des Nationalparks an, der riesig dimensioniert ist. Die sanitären Anlagen sind sehr neu und sauber, die sites großzügig mit viel Abstand. Es gibt einen Holzofen für das warme Duschwasser. In einigen Jahren , wenn alles etwas eingewachsen ist, ist es sicher schön hier. Der ursprüngliche campground wurde auch bei dem Feuer zerstört. Wir überlegen hier zu bleiben, aber müßten eigentlich einmal wieder waschen vor dem nächsten schlechten Wetter in ein paar Tagen. So fahren wir nach Northcliffe zum örtlichen Eco Caravanpark, der gar nicht so günstig ist. Alles sieht etwas heruntergekommen aus und die sites sind winzig und buckelig. Wir sind nicht bereit, dafür so viel zu bezahlen. Die nächste Alternative ist Sid's Campground, der zwar auch "basic" ist, aber sehr günstig und recht urig mit einigen lustigen Ideen.
190314 145509 Sids Camp
Es gibt eine große Feuerstelle, die angeschürt am abend. Der camphost ist sehr nett und wir bekommen zwei passion fruits geschenkt.
190314 145531 Sids Camp

190314 180537 Sids Camp

Der Nachbar aus der Zeltlandschaft nebenan ist morgens total freundlich. Vielleicht hatte er bezüglich uns auch irgendwelche Befürchtungen, die sich nicht bewahrheitet haben. Wir waren ja auch froh, dass er  ein  ruhiger Nachbar war.
camp kitchen
190313 080702 Boat Harbour BC
und auch hier ein book exchange
190313 080738 Boat Harbour BC
Wir fahren nochmal zurück zu den Elephant Rocks.
190313 084823 Elephant Rocks
Man kann heute mit entsprechnder Wellenbeobachtung besser durch die Felsen laufen.
190313 085724 Elephant Rocks
Wir sind gerade noch früh genug dran bevor der Rummel hier so richtig losgeht.
190313 090908 Elephant Rocks

190313 093448 Greens Pool
Wer sich dann mal ein großen  Herausforderung stellen möchte, der Bibbulmun Track, 1000 km von Perth nach Albany, geht hier auch durch.
190313 094447 Greens Pool
Wir nehmen den Mount Shadforth Scenic Drive zurück nach Denmark, wo wir nochmal kurz den IGA besuchen, Tanken und uns einen preisgekrönten Pie bzw. ein Spinat Pastry kaufen. Der Pie ist gar nicht so schlecht, aber mein Spinat Ricotta Pastry schmeckt sehr langweilig und als wären Kartoffeln in der Füllung statt Ricotta.
Weiter geht es Richtung Walpole. In Bow Bridge nehmen wir die Abzweigung zur Valley of the Giants Road. Wir fahren noch zum Startpukt des Treewalks. Gerhard kann nicht gut laufen und wir haben es ja schon mal gesehen. Außerdem gibt es in der ganzen Gegend hier viele gigantische Bäume. Man muß nur ein Auge dafür haben beim Vorbeifahren.
190313 095701 on the Road
Wir fahren zum Swarbrick Art Loop, der recht nett gemacht ist.
190313 130430 Swarbrick Art Loop
Dann geht noch zum Circular Pool wo ich wieder alleine loslaufe.
190313 134350 Circular Pool
Ich bin schneller zurück als die für den schnellen Walk veranschlagten 15 Minuten.
190313 135423 Circular Pool
In Walpole fahren wir zur Tourist Info. Auch hier weiß niemand etwas über die Preise der Caravanparks. Wir entscheiden uns für den Coalmine Beach Caravanpark.
Heutige Wetteraussichten: chance of rain 40 % < 1 mm - also kaum der Rede wert. Die Realität sieht so aus, dass wir es gerade noch schaffen, die kleine Plane hinter Emma aufzubauen, bevor es zu schütten beginnt. Gerhard muß eine ganze Weile warten, bis er wieder nach vorne im Auto verschwinden kann, weil er auf dem kurzen Weg pitschnass werden würde.

Wir besuchen den lokalen IGA und werden überrascht. Es ist einer der am Besten sortierten Läden, die wir gesehen haben. Die Käseauswahl ist riesig. Es gibt verschiedene Sorten von Käse aus Holland, der in Rädern geliefert wurde und nun in Tortenstücken angerichtet präsentiert wird. Man findet auch viele andere exotischere Käsesorten - allerdings für ziemlich knackige Preise. Es gibt außerdem diverse Pumpernickel, eine große Auswahl an Keksen und Fertigessen usw. Das Obst und Gemüse ist frisch und die Auswahl an Salatmischungen gigantisch. Hier muß es wohl einige Leute mit etwas mehr Geld geben.
190312 091012 Denmark
In der örtlichen Apotheke kauft sich Gerhard Einlagen für seine Schuhe wegen der Probleme mit der Ferse. Wir fahren die eine Hälfte des Scotsdale Scenic Drive durch Karriwälder und vorbei an diversen wineries. Die Winzerdichte ist hier wieder einmal sehr hoch. Es ist bewölkt und das Wetter nicht so gut zum Fotografieren. So besuchen wir als nächstes erst einmal Jassi Boots und kaufen wie 2010 hier ein.
190312 122612 Jassi
Das einzige Problem ist, dass wieder mal ein zusätzliches Plätzchen gefunden werden muß in Emma... Weiter geht es zu den Elephant Rocks.
190312 125449 Elephant Rock
Das Wetter ist zwar besser geworden, aber das timing war insofern nicht ganz glücklich, als dass der zugang zum Strand und den Felsen derzeit im Wasser liegen, es ist Flut.
190312 125953 Elephant Rock

190312 131156 Greens Pool

190312 132050 Greens Pool
Wir fahren zum Boat Harbour campground mit Bushcamp-Charakter. Die Plätze sind natürlich nicht eben, aber wir schaffen es dann doch wieder Emma so auszurichten, dass man darin schlafen kann. Die Campkitchen ist recht urig. Wir haben nur zu Beginn Bedenken wegen unserer Nachbarn. Es handelt sich um eine relativ große Zeltlandschaft. Die Bewohner sind noch nicht zuhause. Hoffentlich ist es keine "Partymannschaft". Etwas später kommt ein Mann, der die Zeltlandschaft scheinbar alleine bewohnt. Er sagt nicht einmal hallo. Aber zumindest sieht er auch nicht nach Party aus. Es kommt auch kein weiteres Auto mit dem Rest der Kumpels/Familie o.ä...
Es gibt hier sogar eine kleine Spülküche. In der Spüle befindet sich eine kleine Plastikwanne. Auf einem Schild steht, dass man das Wasser nach dem Spülen doch bitte zum Gießen außen benützen soll.
190312 174407 Boat Harbour BC

Wir haben gestern ja unsere site noch nicht bezahlt. Das Office hatte geschlossen am Sonntag. Im Albany Camping Führer steht der Platz mit 30 $ für eine powered site verzeichnet. Als ich das Wurfleinenstromkabel wieder schön zusammengerollt über den Zaun hänge, kommt der Mann aus dem Haus und bedankt sich. Er meint, er werde jemanden ins Office schicken. Ich mache mich mit 30 $ auf den Weg. Der nette junge Mann dort verlangt 35$. Ich erzähle ihm, dass wir von einem Preis von 30$ ausgegangen wären und halte ihm das Geld an, worauf er es nimmt und meint das wäre auch in Ordnung.
Wir fahren nochmal zurück in den Nationalpark. Die Salmon Holes haben wir erst einmal für uns alleine. Heute gibt es viel größere Wellen. Nächster Stopp ist Stony Hill mit einem schönen Rundumblick.
190311 085848 Stony Hill
Ein Stück weiter sparen wir uns den Weg nach unten zu den Blowholes, es ist die falsche Zeit. Weiter geht es zu den touristischen Highlights, der Natural Bridge
190311 101851 Natural Bridge
und "The gap".
190311 103046 The Gap
Wir erkennen den Platz fast nicht wieder.
190311 104022 The Gap
Grund dafür sind die Verbesserungsmaßnahmen von 2016 .
190311 104326 The Gap
Wir machen noch einen Abstecher zum Point Possesion. Die Strasse endet irgendwann. Ganz an der Spitze befindet sich ein nicht-öffentliches Camp  Der Strand ist wieder sehr schön an der Stelle.
190311 110310 Vancouver Peninsula
Auf dem Rückweg halten wir an einer Stelle, wo die Strasse sehr nah am Meer ist. Es werden gerade drei Rennpferde ausgeladen, die etwas widerspenstig sind. Zwei Reiter machen sich auf den Weg entlang des Strandes. Es dauert nicht lange und der erste verläßt das Pferd unfreiwillig.
Unser letzter Ausflug geht zu Sharp Point. Man verpaßt fast die Zufahrt, die neben der Einfahrt zu einer Farm liegt. Der Weg ist zur Ausnahme einmal ungeteert mit vielen größeren Löchern. Gegen Ende geht es immer weiter bergauf.
190311 122256 Sharp Point
Wir bleiben alleine hier.
190311 121618 Sharp Point
Es gibt einen kleinen Rundweg mit Blick auf bridge und gap.
190311 121314 Sharp Point
Wir machen Picknick im Stehen und genießen die Aussicht.
Wir fahren nun auf einem alternativen scenic drive nach Denmark. Die Woodcarvery ist "for sale" und hat heute zu. Wir halten an einer größeren Brewery und überlegen eine kleine Pause hier zu machen, aber der Ort spricht uns nicht so richtig an. So geht es weiter nach Denmark, das wir wir gleich wiedererkennen. Es scheint sich vergrößert zu haben. Ein kleiner Rundgang zeigt aber, dass es nach mehr aussieht, als es denn ist. Einige Läden sind etwas esoterisch angehaucht.
Im Tourist Info fragen wir nach den aktuellen Preisen für die Caravanparks. Sie können uns leider keine Auskunft darüber geben, weil ihnen diese Informationen nicht vorliegen. Anders als in Albany gibt es keinen Campingguide als Anhaltspunkt
Außen spricht uns eine gebürtige Österreicherin an, die in UK lebt und jedes Jahr hierher kommt.
190311 144127 Denmark
Wir entscheiden uns für den Riverbend Caravanpark, der ganz nett ist mit Wiese. Nachteil sind die vielen Enten und ihre Hinterlassenschaften. Im Tagebuch 2010 entdecke ich später, dass wir uns damals genau den gleichen Park ausgesucht hatten. Der damalige Nachteil hier: Nur 2 Shower und 2 Toilets. Heute gibt es 3 Shower und 3 Toilets.

Morgens fahren erst noch das Stück nach Osten zum Two Peoples Bay Nature Reserve. Beim ersten Stopp an einem Strand begegnet uns eine ältere Dame, der unsere Kamera auffällt. Sie fragt, ob wir an Vögeln interessiert sind und gibt uns den Tipp ein Stück entlang des Strandes zu laufen. Dort könnte man einen Seeadler in den Bäumen sehen. Wir entdecken ihn wirklich. Leider kann man nicht sehr nah heran, aber schon aus der Ferne ist der große Vogel beeindruckend.
190310 090204 Two Peoples NP
Der nächste Stopp ist am Little Beach. Er ist wunderschön, eine echte Überraschung.
190310 091736 Two Peoples NP
Ein australisches Paar spricht uns an wegen Emma. Sie besuchen demnächst Europa für 3 Wochen für eine der üblichen Runden: Berlin, Prag, Wien etc.
Wir fahren nach Emu Point - schon wegen des Namens. Wir haben bisher alle Emu-Points/Bays/Beaches etc besucht. Hier ist viel los. Heute ist Sonntag und hier scheint eine beliebte Picknickstelle der locals zu sein.
190310 103913 Emu Point
Als nächstes geht es auf den Mount Clarence, wo gerade die field-of-light installation aufgebaut ist 
190310 112638 Mount Clarence
Das Memorial kann man über eine lange Treppe erreichen. Ich laufe alleine, Gerhard tut der Fuß weh. Es gibt unwahrscheinlich viele King's Skinks hier. Man muß fast aufpassen, dass man auf keinen tritt.
190310 113548 Mount Clarence
Der Blick von oben ist wirklich schön.
190310 113925 Mount Clarence
Nächster Stopp ist noch der Apex Lookout. Einige locals fahren heute herauf mit Mountainbikes. Auf der anderen Seite des Hügels gibt es das Princess Royal Fortress Military Museum und das National Anzac Center. Hier ist die Hölle los. Wir fahren weiter und zum Hafen, wo wir ein nettes Beispiel für Silo Art finden. Es ist sehr schön gemacht und gefällt uns beiden gut.
190310 120827 Albany
Die Boat Shed Markets ein Stück weiter geben nicht so viel her. Wir fahren zum IGA, wo der ganze Parkplatz voll ist. Das ist kein Wunder, den Coles hat heute am am Sonntag ja zu. Wir kaufen home made pies, die wirklich lecker sind. Ansonsten haben sie belegte Brote, Salate und sogar frisches Essen in einer SB Theke. Wir essen hinter Emma, bevor wir weiter Richtung Torndirrup Nationalpark fahren. Wir schauen uns auf dem Weg dorthin noch den Panorama Caravanpark an. Er ist wieder mal eher ein eigenes village als ein Caravanpark. Man kann Häuschen kaufen und es gibt viele Dauercamper. Die Männer sind gerade beim Boot. Sie haben Krabben gefangen.
Wir fahren in den Nationalpark zum Frenchman Bay und dem Vancouver Lookout.
190310 141901 Frenchman Bay
Ein Stück weiter ist Goode Beach: weißer feiner Sand, Wasser in türkis, einfach schön. Das Whaling Museum ist sehr teuer. Wir lassen es aus. Wir fahren zu den Salmon Holes. Hier ist es auch sehr schön. Wir beobachten die Angler am Strand von oben.
190310 144150 Salmon Beach
Wenn man hier die Felsen betritt, muß man eine lifejacket der Kategorie 1 tragen. Ansonsten drohen Strafen bis zu 1000 $. Wir finden später den Hintergrund dieser Maßnahme
Wir verlassen den Park wieder und schauen uns noch die günstigen Stellplätze beim Golf Club an. Eigentlich handelt es sich um den Parkplatz der Golfer mit einigen Nischen dazu, wo jedoch schon andere Camper parken. Der Untergrund ist recht naß teilweise. Sehr gemütlich ist es hier wirklich nicht. Deshalb fahren wir doch zum Panorama Caravanpark, wo wir uns einen Platz in der Nähe des Wassers aussuchen dürfen. Wir bekommen eine Wurfleine vom Haus aus für den Strom. Die sanitären Anlagen sind ururalt, scheinen aber geputzt zu werden. Mir gefallen besonders die Pelikane auf dem Bootssteg. Der Blick hinüber nach Albany ist toll und die Stimmung bei Sonnenuntergang hat schon so ihren Reiz.
190310 183232 Panorama CP

Morgens regnet es nicht und wir fahren nach Albany. Die Hauptstrasse hat einige Updates bekommen seit unserem letzten Besuch.
190309 105021 Albany

190309 105654 Albany
Wir laufen eine Runde und finden sogar einen kleinen Bauernmarkt, wo wir Tomaten und Marmelade kaufen.
190309 102801 Albany
Wir schauen in den bookshop für preloved books
190309 110408 Albany
und ein Musikgeschäft. Es gibt außerdem einen Laden mit sehr schönen Holzartikeln.
190309 110838 Albany
Es wird immer dunkler und schließlich fängt es wieder an zu regnen.
190309 105805 Albany
Wir sehen noch in einen kleinen indoor market, wo es überwiegend Krusch gibt. Dann geht es zu Dan Murphy um die Ecke. Jetzt schüttet es richtig. Wir besuchen Coles, weil dieser morgen am Sonntag geschlossen hat. Das ist ziemlich ungewöhnlich für Australien. Dann fahren wir zum günstigsten Campingplatz der Stadt, der im Osten liegt. Die Beschreibung stimmt, er ist "basic". Es handelt sich um eine Wiese mit einer kleinen Hütte, dem Office und einigen Containern mit den amenities, laundry und einer campkitchen. Das Büro ist unbesetzt und so suchen wir uns selbst einen Platz auf Anraten eines anderen Besuchers. John, der Besitzer kommt wenig später. Wir parken neben einem peppermint tree, der unwahrscheinlich gut riecht, als es wieder regnet.

Nachdem es noch immer regnet und wir uns nun schon etwas eingerichtet haben, verlängern wir noch um einen Tag. Wir müssen uns um einige Dinge kümmern und da ist ein ganzer "Bürotag" in richtigen vier Wänden auch einmal gar nicht schlecht.
190309 084002 Porongurup

Auch am Morgen regnet es stark weiter und schon nach wenigen Malen hinaus und hinein in Emma gibt es überall viel Dreck. Wir stehen zwar auf einer Betonplatte mit ihr, der Rest des Campingplatzes besteht jedoch aus etwas Gras und viel Erde/Sand. Wir lassen das Frühstück ausfallen und packen schnell zusammen. Heute sind 10-20 l Regen angekündigt. Ein breites lückenloses Regengebiet zieht über die Gegend. Ein Segen für die Leute hier nach der langen Trockenheit. Uns kommt das Wetter sehr bekannt vor und erinnert stark an das Allgäu:
190307 090302 Porongurup
Regen, Regen, Regen, keine Berge, nasse Tiere. Wir fahren dennoch den scenic drive um den Nationalpark. Der Lookout auf die Stirling Ranges ist heute ein Lookout über Weinfelder in den Nebel.
190307 090740 Porongurup
Wir sehen sehr viele Kängurus auf den Wiesen,
190307 091107 Porongurup

190307 092540 Porongurup
dazu Schafe, Rinder und einige Alpakas.
190307 091601 Porongurup

190307 092021 Porongurup
Auf einem Zaun entdecken wir einige leuchtende Rotkehlchen, die aber das Weite suchen, sobald man halbwegs in Kamerareichweite kommt.
190307 092227 Porongurup

190307 093530 Porongurup
Nach unserer Runde besuchen wir die Porongurup Tearooms,  wo es es außer Essen und Trinken einen kleinen Laden gibt mit einigen Lebensmitteln, Zeitungen, Spielzeug und Kunsthandwerk.
190307 113943 Porongurup
Die Leute dort sind sehr nett. Zu unserem heutigen späten Frühstück gibt es tea for two.
190307 103006 Porongurup
Wir überlegen, wohin wir heute fahren sollen und schauen uns die Verfügbarkeiten der Campingplätze in Albany an. Der erste ist komplett ausgebucht. Wahrscheinlich ist es das gleiche Problem wie in Esperance. Viele haben Urlaub genommen um das lange Wochenende herum und verbringen ihre Zeit im Meer. Wir beschließen spontan zum Campingplatz zurück zu fahren und fragen dort nach einer Cabin. Wir haben Glück und eine der beiden cabins ist noch zu haben. Nach einem Einkauf in Mount Barker können wir Emma rückwärts sogar bis dicht an das Dach heranfahren, so dass wir trocken auspacken können. Wenig später läuft Ulli in Richtung Campkitchen und ruft uns zu, sie habe Kucken und alle wären eingeladen. So gibt es eine illustre Kuchenrunde in der überdachten Sitzecke neben der campkitchen. Die anderen Gäste sind alles Australier. Ein älterer Mann hatte wohl einen eigenen Caravanpark in der Nähe des Birdsville Tracks. Der Zuspruch überrascht selbst Freddy und Ulli. Aber bei dem schlechten Wetter war die Idee wohl eine willkommene Abwechslung. Teller und Kuchenstücke werden redlich geteilt und Geschichten erzählt.
190307 142038 Porongurup
Es schüttet wie aus Eimern

Wir fahren noch zum Ongerup Farm Supplies and General Store und kaufen ein. Alle sind sehr nett hier. Der Postmann wartet vor der Tür, bis ein LKW kommt mit der Post und der Lieferung für den Laden. Als sie frisches Brot auspacken, dürfen wir unseren eingefrorenen Toast noch umtauschen gegen frischen. Ich lese außen die Anschläge am Schwarzen Brett. Es dauert nicht lange und ich werde gefragt wohin wir wollen. Als ich antworte, dass das nächste Ziel das Malleefowl Center ist und bekomme ich sofort eine Wegbeschreibung.
190306 085043 Ongerup
Das Center sieht noch genauso aus wie wir es von 2010 in Erinnerung haben.
190306 105606 Yongergnow
Wir schauen uns innen einen Film an und lesen die Infotafeln, bevor es nach draußen geht zu den Hühnern.
190306 102302 Yongergnow
Es gibt ein zweites etwas kleineres Gehege mittlerweile.
190306 102624 Yongergnow
Wir haben Glück und sie haben im Augenblick auch Küken/Junghühner in verschiedenen Größen.
190306 102838 Yongergnow
Wir verbringen viel Zeit vor den Gehegen und beobachten die Vögel.
190306 103001 Yongergnow
Fotografieren ist wie gehabt schwierig wegen des engmaschigendichten Zauns. Da geht die Linse eine Kamera nicht durch.Die Hühner haben außerdem fast dieselbe Farbe wie ihre Umgebung und fliehen sehr schnell, wenn man zu nahe kommt. Es gibt einen Nesthügel, auf dem zwei Hühner auch etwas graben und scharren. Im Film gab es Aufnahmen dieser Arbeiten im Zeitraffer. Es ist unglaublich, wie viel Material so ein Vogel bewegen kann... Wir essen noch eine Kleinigkeit im Cafe und lesen in einem Newsletter, dass Vicky hier nicht mehr arbeitet. Sie ist mit Ihrer Familie Richtung Porongurup gezogen.
So bleiben wir später auch nicht im Stirling Range Retreat wie geplant, wo Brian lange Zeit Manager war.
190306 123457 Stirling Range
Wir machen den Abstecher zum Buff Knoll Parkplatz, wo erstaunlich viele Wanderer parken. Das Wetter hier kann sich schnell ändern und heute soll es mit hoher Wahrscheinlichkeit regnen. So begnügen wir uns mit dem schönen Ausblick von unten auf den Berg.
190306 125648 Stirling Range
Es ist eine der wenigen Stellen in Westaustralien, an dem es auch mal Schnee geben kann 
190306 130455 Stirling Range
Wir fahren zum Porongurup Nationalpark, wo sie einen interessanten walk gebaut haben, den Granite Skywalk . Der Porongurup Range Tourist Park wird geführt von Ulli und Fred aus Deutschland, die schon 15 Jahre in Australien leben. Es gibt viele Vögel hier. Ein winziger, für mich unbekannter Vogel hüpft hinter Emma herum und mir fast auf die Füße. Ich schaue ihm eine Weile zu, dann hole mir vorsichtig die Kamera und schon ist er verschwunden...Schade..Später veranstalten die Kookaburras einen ziemlichen Lärm mit ihrem abendlichen gemeinsamen "Gesang" - da bebt regelrecht der ganze Vogel.
In der Nacht beginnt es zu schütten.

Am Morgen hören wir ein Auto auf dem Platz. Plötzlich gibt es einen lauten Schlag und dann ist Ruhe. Wir denken erst, der Caravan neben uns hätte etwas gerammt, aber das Paar ist noch am Zusammenpacken. Die camp hosts kommen auch schon gelaufen. Wenig später stoppt ein Schulbus und die Fahrerin bringt eine Fernsehantenne von der Strasse mit. Da ich irgendwie den Zusammenhang nicht verstehe, frage ich, was passiert ist. Der große Fifth Wheeler von der gegenüberliegenden Seite des Platzes ist aufgebrochen und wollte wohl nicht umdrehen, sondern ist kurzerhand um das Haus in der Mitte gefahren. Vom Haus führt eine Stromleitung zu den amenities. Die Leitung ist mit bunten Fähnchen geschmückt, damit sie aufälliger ist. Auf dem Caravan war wohl die Fernsehantenne noch herausgeklappt und blieb am Kabel hängen. Der Paar in dem Auto hat wohl weder Ruck noch Lärm bemerkt. Die beiden sind weiter gefahren und haben auf der Strasse noch ihre Antenne verloren. Spätestens heute abend werden sie merken, dass der Empfang heute nicht so gut ist....Die camp hosts schalten den Strom zu den amenities ab und versuchen, das Kabel wieder zu befestigen.
Das Haus in der Mitte des Campingplatzes ist nicht die Wohnung der camp hosts, sondern man darf es benutzen. Es hat eine gut ausgestattete Küche
190305 114641 ongerup
und ein sehr gemütliches Wohnzimmer mit Fernseher,
190305 114801 ongerup
Spielen und vielen Büchern. Außerdem gibt es noch weitere Räume mit Betten, die man auch mieten kann. Sie werden wohl öfter von Arbeitern bewohnt.
190305 114742 ongerup

Am Haus hängt ein offizielles Schreiben vom GSTWSSS , das darüber informiert, dass das Wasser für den Ort ab März per LKW geliefert. Die Wasserversorgung des Ortes basiert auf lokalen Staudämmen. Diese führen nicht mehr genug Wasser wegen der lang anhaltenden Trockenheit. Man solle sich keine Gedanken machen, falls das Wasser anders aussieht oder riecht, es wäre ok. Außerdem führe die Maßnahme zu einem höheren Verkehrsaufkommen wegen der trucks.
190304 071252 ongerup
Hier in der Gegend gibt es schon länger nicht mehr genügend Niederschläge und die Farmer leiden darunter.
190304 071343 ongerup

Wir fahren nach Raventhorpe
190303 083355 on the round
und bewundern unterwegs noch Kunst an der ein
190303 083505 on the round
oder anderen Stelle (Farm Gate Art).
190302 092628 Hopetoun
Im Ort vor der Polizeistation steht eine sehr schöne Nachbildung einer Royal Hakea.
190303 084636 Raventhorpe
Wir kaufen ein im großzügig dimensionierten Foodland. Allerdings sind viele Regale leer. Die ursprüngliche Idee war wohl eine Kombination aus Supermarkt, news agency und kleinem Baumarkt. Aber nun hat man das Sortiment stark heruntergefahren. Gerhard findet ein interessantes Buch bei den Zeitungen. Wir schauen uns noch die Silo Art an
190303 091838 Raventhorpe

190303 092334 Raventhorpe
und verlassen dann den Ort. Ein Stück weiter mündet die gigantische Umgehungsstraße wieder in den Highway ein. Grund für sie war nicht die Ruhe der Bewohner sondern deren Sicherheit und eine Entschärfung der Steigung für schwere trucks
Wir sehen eine große Mine und lesen später nach. Es handelt sich um eine Lithium Mine, die von 2009 bis 2012 aktiv war und 2013 in den Zustand "care and maintenance" gesetzt wurde. Im März 2016 wurde sie wieder in Betrieb genommen. Angang 2017 wurde die erste Ladung Lithium-Konzentrat von Esperance nach China verschifft. Im gleichen Jahr wurde die Nickelmine hier geschlossen - eine Katastrophe für den Ort. Die Schließung erfolge nach einer schlimmen Überschwemmung  die den Ort  vom Rest der Welt vor zwei Jahren im Februar abgeschnitten hat.
Wir fahren nach Jerramungup, wo der Campingplatz recht gute Kritiken hat. Wir sind am Überlegen, ob wir hier oder in Ongerup zwei Tage bleiben sollen. Jerramungup hat den Vorteil eines IGA. Wir fahren hin und finden ihn geschlossen. Samstag hat er nur bis 12:00 auf und heute am Sonntag ist er ganz zu, d.h. heißt morgen am Feiertag kann man sicher auch nicht einkaufen. Auch das Cafe hat zu. Es gibt lediglich eine Tankstelle mit kleinem Takeaway, die geöffnet hat. Wir fahren zum Campingplatz und ich drücke den Knopf an der Sprechanlage. Irgendwann ist eine genervte Stimme am anderen Ende. Ich werde gefragt nach der Anzahl der Personen, der Dauer unseres Aufenthaltes und ob wir cash haben. Wir sollen das Geld in den Schlitz an der Tür werfen und uns eine site suchen. Wir wollen es in umgekehrter Reihenfolge machen und erst eine site suchen. Ein anderer Camper ist hier außer uns. Die Plätze sind relativ groß. Wir suchen uns einen aus und überlegen, wie wir uns stellen sollen, aber irgendwie gefällt es uns hier nicht so richtig.
Wir fahren 40 km weiter nach Ongerup zum örtlichen kleinen Campingplatz. Hier fühlen wir uns gleich viel wohler. Die Dame dort ist sehr nett. Es gibt zwei "normale" Waschmaschinen ohne Geldeinwurf. Dafür eine Plastikdose, in die man das Geld legen soll nach dem Waschen. Die camp hosts wohnen in einem Gebäude hinter dem niedrigen älteren Haus in der Mitte des Platzes.

Wir fahren nicht zurück zum Highway, sondern auf alternativen und sehr guten ungeteerten Strassen. Als ich rechts aus dem Fenster gucke, traue ich meinen Augen nicht: Zwei Emus sprinten neben Emma her. Gerhard bremst und sie verschwinden wieder im Gebüsch. Wir passieren die Reste des rabbit proof fence.
190302 082825 Rabit Proof Fence
Eigentlich wollten wir nach Raventhorpe fahren, aber wir entscheiden uns spontan um
190302 091242 on the road
und nehmen den weg nach Hopetoun.
Wie wir hier vorbei gefahren sind, haben wir noch nicht gewusst, das wir hier übernachten.
190302 093657 Hopetoun
Von hier ist es nicht weit in den Fitzgerald Nationalpark. Wir fahren hinein und von Lookout zu Lookout.
Es gibt sehr schöne Beaches hier, aber wieder nicht ohne die üblichen Gefahren.
190302 114546 Fritzgerald River NP
Der Campingplatz gleich am Eingang ist eigentlich ganz nett mit abgetrennten sites.
190302 115723 Fritzgerald River NP
Wir schauen uns auch den am Hamersely Inlet an. Es wächst eine sehr markante und interessante Pflanze hier im Park, die Royal Hakea .
190302 120207 Fritzgerald River NP
Die Blätter sind sehr hart.
190302 122940 Fritzgerald River NP
Wenn man zu allen Stränden laufen, die anderen Walks machen und alle Schilder lesen würde, könnte man hier viel Zeit verbringen.
190302 120301 Fritzgerald River NP
Es ist wirklich ein schöner und lohnenswerter Nationalpark.
190302 124435 Fritzgerald River NP
Wir machen uns auf den Weg nach Norden zum Highway.
190302 131857 Fritzgerald River NP
Die Strasse ist im Gegensatz zu all den anderen ungeteert und in übelster Verfassung. Riesige Bodenwellen lassen alles rattern und man kann fast nur im Schrittempo fahren. Eine Ausweichspur neben der Strasse gibt es hier nicht. Es sind ca 50 km zum Highway, aber sinnlose Mühe. Wir drehen um fahren den Weg zurück entlang der Küste. So haben wir nochmal eine andere Blickrichtung über die schöne Gegend.
Wir bleiben am Wavecrest Village. Die Rezeption des Campingplatzes hat geschlossen. Office hours sind nur Montag bis Freitag - ungewöhnlich. Ich versuche mein Glück im Bottleshop gegenüber, wo trotz Klingeln niemand kommt. So laufe ich ein Stück um das Haus und lande im Restaurantbereich, wo die Theke nicht besetzt ist. Die hiesige Backpackerin hat im Barbereich zu tun. Dort angekommen muß ich noch warten, bis der ein oder andere sein Getränk bekommen hat, bis ich mein Anliegen äußer kann. Die Dame muß den Manager anrufen, den ich dann im Bottleshop antreffe. Ich darf ihm nun folgen durch die Küche ins Büro. Wenigstens bekommen wir eine site. Der Preis ist relativ günstig. Die amenities sind wahrscheinlich noch aus der Zeit, als sie hier die cabins gebaut haben. Es gibt 3 Männertoiletten, aber nur eine für Damen. Die sites sind allerdings mehr als großzügig. Jede hat sogar ein kleines Stück mit grünem Rasen daneben.
Heute ist Freitag und es gibt später viel Lärm aus der Kneipe.

Das Gewitter der letzten Nacht hat weitere Brände entfacht und der Cape Le Grand Nationalpark wurde gesperrt.    1     2
Morgens wird es immer dunkler und wir beeilen uns, um noch trocken zusammenzupacken zu können.
Dann fahren wir zu den Resten der Jetty, deren Zukunft nicht unumstritten ist    1       2 
190301 075217 Esperance
Wir versuchen unser Glück auf der Tourist Info wegen des Buches über die Nullarbor, das wir gerne kaufen wollen. An der alten Telegraphen Station in Eucla war ein kleines Schild mit dem Hinweis zu dem Buch. Der Autor hat auf unsere Mail mit der Frage, wo man es kaufen kann, bisher nicht geantwortet. Wir werden an das Museum verwiesen, das aber erst 13:30 öffnet. So fahren wir erst einmal entlang des Scenic Ocean Drive.
190301 082149 Scenic Ocean Drive
Das Wetter ist das zwar nicht das Beste zum Fotografieren, aber die Küste mit den schönen Stränden ist dennoch sehr sehenswert.
190301 083249 Scenic Ocean Drive
An einigen Stellen warnen Schilder vor gefährlichen Brandungsrückströmungen.
190301 085221 Scenic Ocean Drive
An einem Beach wurden vor nicht langer Zeit Haie gesichtet.
190301 090053 Scenic Ocean Drive
Wieder mal typische Australien: Tolle Strände, aber nicht so ganz ungefährlich.
190301 090946 Scenic Ocean Drive
Naja, heute ist es ohnehin zu kühl zum Baden..
190301 091721 Scenic Ocean Drive

190301 091824 Scenic Ocean Drive
Wir besuchen viele Lookouts und der Wind wird immer heftiger. Der Pink Lake, das Wahrzeichen der Stadt, ist nicht mehr pink
190301 100736 Pink lake
Wir wollen uns noch die lokale Brauerei ansehen und ein Bier kaufen für heute abend. Allerdings besitzt der Laden ungewöhnliche Öffnungszeiten (freitags 14:00-18:00).
Zurück im Ort probiere ich es noch im Bookshop, wo das Buch gerade ausverkauft ist. Auch im second hand bookshop im Campingladen ist es nicht erhältlich. Der Wind wird immer schlimmer und ungemütlicher. Für die Küste hier gibt es auch schon wieder Windwarnungen. Wir besuchen zum zweiten Mal hier den Subway und überbrücken die Zeit bis 13:30 mit Tagebuchschreiben/Fotos. Als ich den Kanister aus dem Auto räume, wird er gleich ein Stück weg geweht. Es beginnt zu regnen. So muß ich es mir mit Kanister und Schuhen hinten im Auto "gemütlich" machen.
Kurz vor 13:30 gehe ich zum Museum und schaue durchs Fenster. Es brennt Licht, aber niemand ist zu sehen. Kurz vor 13:30 wird ein Mann, der klopft eingelassen. Ich muß mich noch gedulden bis exakt 13:30. Wenigstens bekomme ich nun das Buch und freue mich sehr darüber.
Wir wollen in dem überfüllten Esperance nicht länger bleiben und fahren zum Munglinup Beach Holiday Park, der schon etwas abseits liegt. Die sites sind groß und die Campkitchen und der gemeinsame Bereich sind sehr nett gemacht. Wir haben leider eine site in der Nähe all der schönen Dinge, wo es auch einen Fernseher gibt. Ohne Internet hier wird dieser gut angenommen. Alles in allem ist der Platz schön und nett, aber zu teuer und die sanitären Anlagen mit jeweils 2 Toiletten/Duschen sind zu klein dimensioniert, wenn so viel los ist. Die Toiletten heißen Rota Loos. Das kennen wir noch nicht https://www.rotaloo.com.au/
Der Campingplatz ist scheinbar der Geheimtipp für die Leute aus Esperance, denen der Trubel in dem Ferienort zuviel wird. Einige Familien sind von dort.