Die australische junge Nachbarin kommt herüber und erkundigt sich nach einigen Details von Emma, die ihr gut gefällt. Heute ist es sehr heiß und schwül. Wir fahren nach Fremantle, wo es einen neuen Parkplatz neben dem function center und den markets gibt.
190331 121752 Freemantle
Wir sind früh genug dran, so dass es kein Problem mit dem Parken gibt. Auch auf dem Markt ist noch nicht viel los.
190331 095712 Freemantle
Wir laufen zwei Runden. Einiges hat sich verändert hier in dem knappen Jahr.
190331 092733 Freemantle
Wir laufen zur Fußgängerzone, wo wir vor knapp einem Jahr unser "mobiles Office" auf einer der Bänke mit Tisch eingerichtet haben.
190331 124637 Freemantle
Dann schauen wir uns um in Bodkins Bootery .
190331 112046 Freemantle
Der Laden ist wirklich urig und sehenswert.
190331 111820 Freemantle
Er ähnelt schon fast einem Museum.
190331 111759 Freemantle
Unterwegs bleiben wir bei Straßenmusikanten Chooky und Jorma stehen, deren Musik uns gut gefällt.
190331 103730 Freemantle
Und so gibt es dann auch gleich nochmal eine CD...

Wir kaufen uns am indischen Stand auf dem Markt etwas zum Essen und und setzen uns vor dem Sportplatz in den Schatten damit. Hier haben wir vor einem knappen Jahr schon einmal gegessen...

190331 123744 Freemantle
Wir kaufen ein neues Parkticket und holen uns dann frische geschnittenen Mangos: ein Traum. Wir laufen noch eine kleine Runde und kaufen auf dem Rückweg Tomaten.
190331 131113 Freemantle
Dann suchen wir uns einen Campingplatz aus Richtung Norden. Wir sind erstaunt, als wir das Office geschlossen vorfinden. Sie haben samstags geöffnet bis 12 Uhr und heute am Sonntag ist generell zu. Ich rufe an und frage nach einer site. Man teilt mir mit, es wäre nichts frei. So müssen wir uns einen anderen Platz suchen. Wir lassen einen mit sehr schlechten Kritiken aus und fahren zum Crystal Brook Caravanpark. Auch hier ist das Office geschlossen. Ich rufe die Nummer an, die an der Tür steht und es geht eine Dame ans Telefon. Sie meint, sie habe keinen Zugang zum Office hat, aber wenn wir Bargeld haben, kann sie uns eine site geben. Wenig später wird sie im Golfcart hergefahren und wir haben einen Platz. Die Betonplatte ist eben und die amenities sind nicht weit weg. Abends hat es noch immer 30 Grad. Auch nachts gibt es keine Abkühlung. Irgendwann beginnt es zu schütten. Wir sind froh wenigstens keines der Gewitter ab zu bekommen. Leider ist es die ganze Nacht über sehr laut: Motorräder, Autos, Türen die zugeschlagen werden...

190330 070544 Tathams CP
Wir laufen noch einmal vor zum Fluß und eine kleine Runde über den Platz.
190330 070734 Tathams CP
Australische Urlaubsidylle
190330 070833 Tathams CP
Die Ruhe vor dem Easter-Storm
190330 081943 Tathams CP
Der Letzte vom Christmas-Storm
190330 082236 Tathams CP
Dann fahren wir zurück Richtung Mandurah und schauen noch in ein Geschäft für Arbeitskleidung/Schuluniformen usw. Gerhard findet keine passenden Schuhe. Weiter geht es nach Rockingham und zu Totally Workwear, die wir aus Derby kennen. Der Laden dort war die Rettung, weil sich Gerhard's Wanderschuhe zu Beginn der Gibb River Road aufgelöst hatten. Gerhard findet hier ein Paar Boots ohne Stahlkappe. Wir suchen das City Center und landen im Rockingham Center, einem großen Einkaufszentrum. Wir laufen eine Runde, essen indisch im foodcourt und kaufen ein bei Coles. Dann fahren wir zum Beach, wo es ein paar Cafes gibt, aber sonst nichts, das zum Bummeln einlädt. Weiter geht es zum Rockingham Holiday Village, wo ich ein längeres Telefonat des älteren Herrn an der Rezeption abwarten muß. Kurz vor dem Bezahlen verrät er mir, dass es hier gerade kein Wasser gibt. Ich schaue ihn ungläubig an und er fragt etwas genervt, ob ich nicht verstanden habe, was er gesagt. Sie haben ein Problem mit der Wasserzuleitung. Sie arbeiten auch schon daran. Mit etwas Glück gibt es in einer halben Stunde wieder Wasser, vielleicht aber auch nicht. Wir fahren weiter zum Golden Ponds Caravanpark, wo es verschiedene Teiche gibt, in denen man angeln kann gegen Gebühr. Man kann sich sogar die Ausrüstung leihen und den Fang wahlweise wieder freilassen oder für 15 $ pro Kilo Lebendgewicht mitnehmen. Die Räumlichkeiten mit Restaurant kann man für Feiern mieten. Es gibt einen alten Campingplatz und einen neuen. Wir werden zu dem neuen geschickt. Die amenities sind modern und die campkitchen groß, aber der Rest hat den Charme eines Parkplatzes und alles liegt in der prallen Sonne. Ein Pony läuft herum und grast.
190330 144137 Golden Pond CP
Die meisten Bewohner hier scheinen schon länger vor Ort zu sein, einer der Nachbarn hat sogar einen kleinen Gemüsegarten angelegt.

Wir fahren Richtung Westen bis zur Old Coastal Road. Am Lake Clifton geht es als erstes zu dem Thromboliten 
190329 090510 Lake Clifton
Da wir schon im Norden von Westaustralien die Stromatolithen besucht haben, lassen wir uns das natürlich nicht entgehen...
190329 090543 Lake Clifton

190329 090640 Lake Clifton
Auf tripadvisor und wiki wird gewarnt vor Einbrüchen in Fahrzeuge und wirklich sieht man überall auf dem Parkplatz Glasscherben. Etwas weiter nördlich machen wir noch einen Abstecher zu einem scenic drive am Rand von Collins Pool. Hier gibt es viele Häuser von wohlhabenden Leuten. Der Strand selber ist derzeit aber nicht so schön wegen Schlick und Algen, was auch nicht besonders gut riecht.
Wir fahren nach Mandurah und zuerst zu einem Laden mit den Rossi Boots. Gerhard findet keine, in denen er sich so richtig wohl fühlt. Wir machen uns danach auf den Weg zum lokalen book exchange, der in sehr beengten Räumlichkeiten untergebracht ist.
190329 112344 Mandurah
Die Bücher stapeln sich schon auf und neben den Regalen teils in doppelter Reihe.
190329 112253 Mandurah
Wir laufen noch Richtung town center. Wir besuchen einen Souvenirshop, einen zweiten Secondhand-Buchladen und die Tourist Info. Dann fahren wir zu Tathams Caravanpark, den wir uns ausgesucht haben. Er liegt am Murray River. Im Grunde handelt es sich um eine alte Feriensiedlung mit Hütten und festen Caravans und es gibt nur wenige sites. Die ältere Dame ist sehr nett und zeigt uns den Platz bevor wir bezahlen. In den Toiletten hängen schon Zettel mit den Highlights für Ostern (Casserole Night, Easter Egg Hunt, Fish and Chips am Karfreitag..). Wahrscheinlich wird es dann voll hier.

Morgens regnet es etwas. Wir fahren Richtung Harvey. Kurz vor dem Ort halten wir bei einem Käseladen 
190328 100349 Harvey Cheese
Sie haben zwei Emus in einem großen Gehege. Wir probieren und kaufen Käse. Dann gehen wir nochmal zu den Emus an den Zaun.
190328 095814 Harvey Cheese
Nach einiger Zeit kommt der Chef - cheesemaker heraus und erzählt uns, dass es sich bei den Emus um Vater und Sohn handelt. Sie heißen Boris und Bruce. Der ältere ist der dominante Part und er verjagt den jüngeren Vogel ab und zu, als die beiden zusammen das Futter aufpicken. Später suche ich nach der Geschichte der Emus und finde wirklich einen Artikel
190328 100115 Harvey Cheese
Wir fahren weiter in den netten kleinen Ort. Wir laufen ein Stück und kaufen im IGA ein. dann überlegen wir was wir nun weiter machen sollen. Heute ist es bedeckt und nicht so warm. Wir kaufen einen Karton bei der Post und fahren zu einem größeren Parkplatz hinter der Bahnlinie. Dann wird die Dachbox durchforstet nach Dingen, die wir nicht mehr brauchen.
190328 105408 Harvey
Wir haben ja schon vor einigen Tagen ein paar Sachen aus den unteren Fächern gesammelt. Wir schaffen es ohne Mühe, den Karton zu befüllen. Dann wird er zugeklebt und beschriftet. Ich nehme ihn auf den Schoß auf dem Weg zurück zur Post.
190328 115856 Harvey
Wir kaufen uns noch eine Kleinigkeit beim Bäcker und halten dann an einer Brücke, wo uns beim Hereinfahren schon eine Art Kunstinstallation aufgefallen ist. Wir denken erst an Wellen, bis wir die Schilder lesen und näher kommen. Es sind Schaufeln und es geht um das Harvey River Diversion and Drainage Scheme
190328 124803 Harvey
Wir fahren nach Waroona und schauen uns die Tourist Info an, die zugleich Art und Craft Center ist. Die Damen dort sind sehr nett und es gibt einige lustige Ideen rund um das Center.
190328 134032 Waroona
So z.B. Mooriel die Kuh vor der Tür, die immer wieder mal ihr Outfit wechselt.
190328 133758 Waroona
Wir bleiben hier und fahren auf den Campingplatz, der wirklich keine tourist destination ist. Ich rufe die Nummer an, die am Office steht und nach kurzer Zeit erscheint eine Dame. Es gibt nur ensuites sites hier, aber zu einem normalen site Preis. Alles ist uralt aber in Ordnung. Später besuchen uns noch einige grünen Papageien, die in den Büschen neben Emma leckeres Futter finden.
190328 153903 Waroona

190327 083445 Kirup

190327 083611 Kirup
Wir nehmen den scenic drive über die Upper Capel Road zurück nach Dunnybrook. Es geht durch idyllisches Farmland und Obstbaubetriebe. Von Dunnybrook aus geht es ein Stück nach Osten und dann entlang der Ferguson Road nach Gnomesville. Wir wundern uns erst über den Namen, aber dann finden wir heraus, dass dieser durchaus seine Berechtigung hat. Es gibt hier unzählige "gnomes" - Gartenzwerge in den verschiedensten Ausführungen:
190327 095434 Gnomesville
Einzelstücke
190327 095745 Gnomesville

190327 100648 Gnomesville
oder Sammlungen wie ein soccer team
190327 095503 Gnomesville
oder ein Schachspiel.
190327 100158 Gnomesville
Ganze Familien haben Gruppen von Zwergen gestiftet, wobei jeder Zwerg ein Familienmitglied verkörpert und mit dessen Namen versehen wurde.
190327 100819 Gnomesville
Sollten wir einmal wieder herkommen, bringen wir auch zwei gnomes mit...Ein Stück weiter an der historischen Wellinton mill site finden wir wieder einmal die traurige Geschichte eines Ortes, dessen glorreiche Zeiten mit vielen Bewohnern, 2 Schulgebäuden, einer Vielzahl an Geschäften usw. lange vorüber sind.
Wir fahren die Schleife weiter über die Pile Road und zum Wellington Dam,

190327 111727 Wellinton Dam
der wegen des hohen Salzgehalts im Wasser nicht mehr der Wasserversorgung dient. Dafür wurde 1990 ein neuer Damm gebaut
Es gibt sogar Pläne für eine Entsalzungsanlage
Wir schauen uns den Campingplatz an, der sehr schön ist. Hier machen wir auch Picknick. Davor müssen wiar aber rst  den Tisch reinigen.
190327 113834 Wellinton Dam
Irgendwelche netten Besucher haben Lehmkuchen, auf dem Tisch zum Trocknen ausgelegt..
190327 115534 Wellinton Dam

190327 122411 Wellinton Dam
Wir fahren noch die einspurige Schleife entlang des Preston River. Es gibt schöne Stellen am Fluß, "the rapids",
190327 123258 Preston River
"the big rock",
190327 124016 Preston River
"the little rock".
190327 124327 Preston River
Dann geht weiter nach Collie, wo es aussieht als hätte man Kohle. Schon das Tourist Info wirkt sehr nobel. Und wir lesen, dass sie wirklich Kohle haben im wahrsten Sinn des Wortes - zumindest noch..
Der Campingplatz besitzt riesige sites, jede hat noch ein großes Dach, das man wahlweise für die Sitzgruppe oder das Auto nutzen kann. Der Mann an der Rezeption ist sehr freundlich und hilfsbereit.

Wir fahren ohne Frühstück zum Dolphin Discovery Center, weil wir hoffen, dass wir früher am Morgen eher eine Chance haben, die Tiere zu sehen. Kurz vor 8 Uhr sind wir nicht die ersten Besucher. Auch einige Volunteers sind schon vor Ort.
190326 101105 Bunbury
Es ist recht frisch heute morgen. Nach einer guten Stunde kaufen wir uns Tee bzw. Kaffee und warten weiter. Nebenan wird gebaut. Die Swim-with-the-dolphins Tour wird eingekleidet und instruiert. Wir harren weiter der Dinge und kaufen uns schließlich doch etwas zum Essen: eggs on toast. Nach einem Blick auf die Tafel, auf der die Delfin-Begegnungen verzeichnet sind, stellen wir fest, dass der späteste Zeitpunkt um 10:15 war für das Eintreffen der Tiere. Wir warten noch so lange und legen noch 15 Minuten drauf. Das waren leider die einzigen  Delfin die wir gesehen haben.
190326 101402 Bunbury
Mittlerweile ist es auch schon warm geworden und wir können die Pullis ausziehen.
Wir haben während der Wartezeit noch Prospekte geguckt und einen scenic drive gefunden, den wir nun in Angriff nehmen.
190326 112354 Emus
Wir fahren nach Dunnybrook und durch den Wald über unsealed raods nach Nannup.
Eine beliebte Freizeitbeschäftigung .......
190326 114048 on the way
Kurz vor dem Ort entdecken wir eine Schafskäserei Cambray Cheese.
190326 122831 Cambray Cheese
Es gibt hier den besten Käse, den wir in Australien je gegessen haben.
190326 121758 Cambray Cheese
Die nette Dame dort war auch schon mal in Bayern vor 25 Jahren.
190326 122812 Cambray Cheese
Wir setzen uns nach dem Einkauf noch ein bisschen auf die gemütliche Veranda und beobachten die Vögel, bevor es weiter geht nach Nannup.
190326 122902 Cambray Cheese
Der Ort ist erstaunlich touristisch. Wir schauen uns ein bisschen um in den Geschäften und im Tourist Info.
190326 130154 Nannup
Dann nehmen wir den scenic drive nach Balingup.
190326 133537 scenic drive nach Balingup
Es hat hier vor nicht allzu langer Zeit gebrannt.  1    
190326 134927 scenic drive nach Balingup

190326 135042 scenic drive nach Balingup
Das ist wohl auch der Grund, warum wir weder Emus noch Roos sehen wie im Prosepkt "garantiert" wird.
Es sind unwahrscheinlich viele Ländereien und Farmen "for sale".
Es gibt neue Häuser
190326 141201 scenic drive nach Balingup

und alt Häuser
190326 141229 scenic drive nach Balingup
Balingup wirbt mit dem Slogan: Experience the Magic.
190326 143008 Balingup
Wir denken erst, die Magie liegt in den vielen Puppen, die am Rand der Strasse stehen. Sie tragen die unterschiedlichsten Outfits und es scheint sich jeder im Ort zu beteiligen, Schulklassen, Läden usw.
190326 144140 Balingup
Es gab wohl auch früher ein Mitttelalter Festival hier. Aber wir finden noch eine andere Erklärung für "the Magic"
Wir schauen uns den Campingplatz an, der ganz nett wirkt. Niemand steht hier im Augenblick. Wir fahren in den Ort und fragen im Tourist Info nach. Man muß Geld hinterlegen für den Schlüssel zu den amenities. Das ist ja nichts Außergewöhnliches. Blöd ist nur, dass der Laden erst um 10 Uhr öffnet. Das ist uns zu spät. Wir fahren weiter nach Kirup, wo der Campingplatz hinter der kleinen Taverne liegt. Hier wird auch Kirup Syrup verkauft, den wir probieren. Etwas später kommt ein Paar aus Deutschland. Sie sind etwas wehmütig, weil sie das Leihauto schon in zwei Tagen abgeben müssen. Wir bekommen noch eine Gaskartusche mit Mini-Brenner geschenkt.

Wir packen Emma wieder und fahren entlang der Küste Richtung Norden.
190325 085933 Busselton
Es gibt hier wieder einige  Wohngebiete mit direktem Zugang zum Wasser.
190325 090606 Busselton
In Bunbury nehmen wir noch einen scenic drive entlang der Küste. Es gibt sehr viele Parkplätze mit Blick übers Meer. Wir entdecken drei Delfine, die in der gleichen Richtung unterwegs sind wie wir.
190325 102407 Bunbury
Wir fahren ein Stück weiter zum nächsten Parkplatz und sehen sie wieder.
190325 102820 Bunbury
Wir treiben das Spiel eine ganze Weile und freuen uns über die Tiere. In Bunbury geht es als erstes zu einem Laden, der den kleinen Campingofen hat, den Gerhard entdeckt hat. Leider ist er doch zu breit, um der Dachbox untergebracht zu werden. Wir machen uns auf den Weg zu Sanity und bekommen die Dinge von Gerhard's Wunschliste.
Unter anderem kaufen wie  ein CD von den The Flying Emus

Nach einem Einkauf in dem Shoppingcenter fahren wir noch in die Stadt und laufen eine Runde.
190325 131220 Bunbury
Auch hier stehen wieder einige Läden zum Verkauf oder sind bereits dauerhaft geschlossen.
190325 131933 Bunbury
Wie überall sind das die Auswirkungen der großen Shopping Center außerhalb.
190325 134109 Bunbury

190325 134647 Bunbury

190325 134902 Bunbury
Nach dem Tanken bei der günstigen Puma-Tankstelle nehmen wir den Caravanpark um die Ecke, der angeblich günstig und leise sein soll. Weder das eine noch das andere ist der Fall, aber für heute reicht es eigentlich und wir haben keine Lust mehr weiter zu fahren. Wir werden entschädigt durch den großen Book- und DVD Exchange.

Wir besuchen am Morgen die Rotary Markets in der Nähe der Jetty und drehen ein paar Runden. An einem der Stände kann man das Obst probieren. Wir kaufen eine Tüte der leckeren kleinen Pfirsiche.
190324 092425 Busselton
Außerdem erwerben wir für die "Peli-Fans" unter uns einen Metallpelikan für den Garten.
190324 092928 Busselton
Jetzt muß nur noch ein Plätzchen gefunden werden in Emma... Wenigstens ist der Pelikan flach...
Mittag besuchen wir Helgo und Helga, die das Frankenland schon vor vielen Jahren verlassen haben und nun in Busselton leben.
190324 145523 Helga Helgo
Wir unterhalten uns sehr gut und die Zeit vergeht im Nu.
190324 145428 Helga Helgo

Wir bleiben heute hier und schreiben, sortieren und kümmern uns um einige Dinge, die liegen geblieben sind. Abends hole ich zwei Pizzas im Restaurant gegenüber.

190322 093654 Busselton
Wir packen zusammen und fahren als erstes zur Jetty, die bei unserem letzten Besuch renoviert wurde.
190322 094521 Busselton
Ein Kreuzfahrtschiff ankert draußen auf dem Wasser und die Besucher werden mit Booten in Orange ans Land gebracht. Wir kaufen Tickets für die Fahrt mit der kleinen Bahn. Wir bekommen die letzten zwei Plätze für die 10 Uhr Tour. Sie spielen ein Art Kinderlied in hoher Lautstärke ab und dann die Sicherheitshinweise. Das Ganze wird noch einmal wiederholt, bevor es los geht. Dann tuckern wir gemütlich entlang der über 1800 m langen Jetty Richtung Norden. Am Ende hat man gerade Zeit, um an die Spitze des Steges zu laufen,
190322 102308 Busselton
bevor es wieder zurück geht.
190322 101834 Busselton
Der Wind ist sehr stark heute, vielleicht hat es mit dem Zyklon im Norden zu tun.
190322 103347 Busselton

190322 104029 Busselton
Bei der Rückfahrt wird der Himmel immer schwärzer, aber es regnet nicht.
190322 104801 Busselton 2

190322 104927 Busselton

190322 111547 Busselton
Wir lassen Emma auf dem Parkplatz stehen und laufen in den Ort.
190322 111404 Busselton
Wir überqueren einen kleinen Markt. Im Ort gibt es viele Cafes und Restaurants. Wir besuchen drei Buchläden und ein paar kleine Geschäfte. In einer Bäckerei gibt es Quiche und Brötchen. Der Wind legt noch zu. Wir schauen uns das hiesige Motel an, das aber erst ab 14 Uhr wieder besetzt ist. Wir gehen einkaufen im Coles und fahren nochmal vor zum Wasser. Das Kreuzfahrtschiff hat mittlerweil gedreht. Dann geht es wieder zum Motel, wo wir uns ein Zimmer nehmen. Abends laufen wir zu einem indischen Restaurant um die Ecke. Wir wundern uns über die Öffnungszeiten der Restaurants in dieser Ecke. Die meisten offnen um 17 Uhr und schließen  um 20:30.

Ich verlängere morgens unsere site um eine weitere Nacht und unterhalte mich eine Weile mit der Dame an der Rezeption. Sie hat gestern in Margaret River in einem Caravanpark gearbeitet und dort gab es recht schwere Gewitter. Ein Blitz hat in die Internetstation im Büro dort eingeschlagen.
Wir waschen heute, schreiben und sortieren einige Dinge in Emma um.

Wir verabschieden uns von Petra und Udo und den Kookaburras
DSC04266

190320 071200 Gracetown

190320 075957 Gracetown
Auf dem Weg nach Norden halten wir in Cowaramup.Der Ort hat sich ganz den Kühen verschrieben. Es gibt überall Kuhskulpturen.
190320 091840 Cowmaramup
Die Apotheke hat Kuhkleidung für Kinder und Overalls auf einem Ständer. Als ich dies fotografieren will, kommt gleich eine nette Mitarbeiterin heraus, die die Glastür öffnet. Es gibt eine Kuhtankstelle, ein Kuhcafe und eine goldene Kuh im Himmel.
190320 093037 Cowmaramup
Wir laufen eine kleine Runde und entdecken noch einen kleinen Laden mit netten Dingen , wo wir eine Kuh mit Emu-Motiv erstehen. Wir müssen noch einen Platz in Emma finden, aber sie gefällt uns beiden so gut, dass wir nicht widerstehen können.
Wir fahren dann zur Margaret River Dairy Company, wo wir Käse probieren und zwei Stücke kaufen. Ich entdecke außerdem Kalamata Oliven.
190320 100455 Margret River Dairy Company
Später finden wir heraus, dass die Margaret River Dairy Company von Manassen Foods aufgekauft wurde und diese Firma dann 2011 von einer Chinesischen company übernommen wurde. 2012 brachen schwere Zeiten an, als die Hauptfabrik einem Feuer zum Opfer fiel.
Wir fahren zu Woody Nook Wines, die wir schon von 2010 kennen. Wir fanden den Laden damals schon sehr gut, nicht nur wegen der Weine allein, sondern weil er uns etwas bodenständiger erschienen ist.
190320 102518 Woody Nook Wines
Viele Wineries hier sind riesige Läden und alles ist auf superschick und vornehm durchgestylt.
Wir entdecken ein Schild, das auf eine shearing shed hinweist, wo man Schafe füttern und Artikel aus Wolle erwerben kann.
Wir schauen uns den Laden an und ich streichle die Schafe, die alle ziemlich hecheln. Wahrscheinlich bekommt ihnen die drückende Hitze nicht so gut in ihren Wollpullis.
190320 120448 Yallingup Shearing Shed
Weiter geht es nach Yallingup. Der Ort besteht praktisch nur aus Ferienhäusern. Der Strand ist beliebt bei Stand-Up Paddlern und Surfern.
190320 125608 Yallingup
Wir schauen ihnen eine ganze Weile lang zu. Es ist sehr schwül und am Himmel brauen sich die Wolken zu Gewittern zusammen.
190320 125611 Yallingup
Nachdem Gerhard seine gewünschte CD bei der Ngilgi Cave bekommen hat, fahren wir zum Cape Naturaliste und laufen ein Stück. Die Büsche sind sehr dicht, so dass man wenig sieht. Die Mücken sind sehr lästig und es ist furchtbar schwül. Wir laufen zurück zum kleinen Visitor Center. Man müsste 5$ bezahlen, um auf das Gelände zu laufen und den Leuchtturm zu sehen. Da dieser ohnehin gerade eingerüstet ist wegen Renovierungsarbeiten, sparen wir uns das und fahren Richtung Busselton.
Auf dem Weg dorthin gibt es einige sehr günstige Campgrounds der verschiedensten kirchlichen Organisationen. Wir schauen uns zwei an, aber sie sind schon sehr voll, es steht Camper an Camper. Kein Wunder bei dem Preisunterschied zu den anderen Caravanparks hier. Wir suchen nach den Hintergründen dieser Anhäufung von kirchlichen Camping-Institutionen
Wir fahren zum Lazy Days Caravan Park. Die Dame an der Rezeption ist wirklich nett und ich kann gleich noch ein Buch hier tauschen.
Der Platz ist alt, die amenities sind sehr sauber. Wir bekommen eine einzelne schattige site zwischen einigen Cabins, die zum großen Teil unbewohnt sind. Nur gegenüber wohnen zwei asiatische Arbeiter. Wir haben Glück und die Gewitter ziehen weiter. Nachts ist es sehr ruhig hier.

Wir suchen uns einen Parkplatz neben dem Woolworth-Gebäude, wo es nur Tiefgaragenstellplätze gibt. Nach einem kurzen Einkauf laufen wir noch in die Stadt und besuchen den Book-Exchange und einen Musikladen. Man merkt, dass es hier sehr touristisch ist an der Vielzahl an Cafes und Bottleshops. In einer öffentlichen Toilette findet sich ein Verbotsschild. Man soll hier kein Geschirr spülen, Wäsche oder sich selbst waschen....
190319 103003 Margaret River
Wir fahren zum Rivermouth
190319 110844 Rivermouth

190319 112420 Rivermouth
und dem Surfer's point, wo es manchmal legendäre Wellen geben soll
190319 115918 Surfers Point

190319 115922 Surfers Point

190319 120953 Surfers Point
Der Gnarabup Beach ein Stück weiter lädt schon sehr zum Baden ein bei der Hitze.
190319 124029 Gnarabup Beach
Viele Leute sind im Wasser. Aber auch hier gibt es wieder ein Schild mit dem Hinweis auf Haie. Wir fahren weiter Richtung Norden und machen einen Abstecher zur Ellensbrook Homestead. Leider ist diese nur geöffnet von Do. - So. Ich laufe dennoch zum Haus.
190319 131955 Ellensbrook Homestead
Man kann in den Garten und sich auf dem Gelände umsehen. Hier blühen Blumen am Wasser und es gibt einen großen Oleanderbaum.
190319 131502 Ellensbrook Homestead
Wir fahren zum Gracetown Caravanpark, wo wir uns eine site aussuchen dürfen. Zwei Kängurus grasen friedlich daneben. Ich finde einen Flyer über ein Drumline Projekt
Es gibt auch Gegenstimmen
Außer den Kängurus gibt es hier noch einige Kookaburras, die keine Scheu kennen. Man kann sehr nah an sie heran, sie sich genau "Auge in Auge" anschauen und natürlich Fotos machen.
190319 144113 Gracetown
Später passiert etwas völlig Unwahrscheinliches: Ein Iveco mit Kitzinger Kennzeichen, gebaut von Tom, fährt in den Campingplatz und parkt zwei Reihen gegenüber ein. Am abend setzen wir uns noch für eine ganze Weile mit den beiden Unterfranken Petra und Udo zusammen und tauschen Geschichten, Erfahrungen und Reiseerlebnisse aus.und erfahren  dabei auch, welche großen Vorteile ein Fahrzeug wie unsere Emma hat, die ja  fast ohne Elektronik auskommt.

Morgens regnet es nicht mehr und es ist relativ warm. Wir fahren nach Cape Leeuwin, dem südwestlichsten Eck von Australien.
190318 085132 Cape Leeuwin
Man kann hier entweder eine Audiotour machen für 20$ oder einfach so auf das Gelände mit dem Leuchtturm für 6 Dollar.
190318 092056 Cape Leeuwin
Wir entscheiden uns für die zweite Option. Es weht ein starker Wind, aber es ist nicht kalt. Wir sind die ersten hier pünktlich zur Öffnungszeit um 8:45. Das Restaurant und den großen shop gab es 2010 noch nicht. Wir schauen uns um, lesen die Tafeln und stellen uns das Leben der Leuchtturmwärter von früher vor.
So und jetzt noch die schweirige Frage, wo ist der Unterschied zwischen dem linken Bildrand und dem rechte Bildrand.
190318 090457 Cape Leeuwin
Na ........................................................................
das ist doch ganz einfach
linker Bildrand
Southern Oean
und rechter Bildrand
Indian Ocean
Bei der Rückfahrt halten wir am Water Wheel.
190318 094150 Cape Leeuwin
Es wurde gebaut, um eine hydralische Pumpe zu betreiben, die Wasser aus dem Feuchtgebiet beförderte zur Versorgung der Leuchtturmcrew und ihrer Familien. Das Rad steht und ist festgebacken in Kalkablagerungen.
190318 094214 Cape Leeuwin
Wir fahren die Schleife über die Skippy Rock Road, die jedoch relativ langweilig ist.
190318 095830 Cape Leeuwin
Der Port Augusta Boat Harbour wird gerade neu ausgebaut in großen Dimensionen.
Weiter geht es entlang der Cave Road und später über den Boranup Drive durch schöne Wälder. Nach kurzer Zeit haben wir einen PKW vor uns, der selbst ausgebremst wird durch eine Gruppe Quads. In typisch australischer Manier klebt er regelrecht am letzten Quad. Da uns das Kolonnefahren nicht gefällt, halten wir erst einmal an und fotografieren ein paar der schönen Bäume.
190318 113417 Boranup Drive
Wenig später begegnen wir erst zwei Wanderern und dann einer großen Radlertruppe.
190318 113529 Boranup Drive
Auf der Strecke gibt es wohl öfter einige Interessenkonflikte...
190318 120139 Boranup Drive

190318 121203 Boranup Forrest Viewpoint
Wir machen noch einen Abstecher über die Conto Road zum Beach. Die Felsen sind toll, das Meer sehr wild.
190318 132511 Conto Road
Beim Herausfahren schauen wir uns den campground an, der riesig ist. Er besteht aus einigen Schleifen und wir haben Mühe wieder den Ausgang zu finden.
Margaret River hat keinen Erkennungswert. Wir suchen uns den Riverview Tourist Park aus. Wir erkennen ihn sofort wieder. Es gibt nur wenige Plätze hier und er scheint gut belegt zu sein. Wir würden sogar noch eine site hier bekommen. Die ist aber so kurz ist, dass wir die Leiter auf der Strasse stehen lassen müssen, obwohl Emma mit der Nase an den Zaun gequetscht steht. Wir fahren wieder und zum Margaret River Tourist Park. Hier ist erstaunlicherweise nicht viel los und es gefällt uns besser. Der Park ist viel grüner und hat nicht den "Parkplatzcharakter" wie der Riverview Park.

Hier gibt es viele Vögel und ich sehe in paar Splendid Fairywren Weibchen. Die Männchen tragen ihr blaues Prachtkleid nur während der Balzzeit.
190317 080319 Pemberton
Heute regnet es.
Morgens nach einem kurzen Einkauf fotografieren wir noch einige der schönen Holzhäuser im Ort.
190317 094100 Pemberton

190317 095123 Gloucester Tree
Dann fahren wir zum Gloucester Tree, einem weiteren Feuerbeobachtungsbaum. Hier gehts wieder zu wi auf dem Rummel, desshalb machen wir einen kleine Walk.
190317 101220 Gloucester Tree
Bei der Hinfahrt fällt uns am Ortsende ein geparktes Backpackerauto auf. Wenig später kommt das zugehörige Pärchen entlang der Strasse entgegen gelaufen.
190317 101303 Gloucester Tree
Wir wundern uns etwas, finden die Erklärung aber wenig später. Vor dem Parkplatz für den Baum kontrolliert eine Dame die Pässe für den Nationalpark.

190317 101505 Gloucester Tree 2Das heißt die beiden haben sich irgendwie durchs Gebüsch zum Baum durchgeschlagen, um den Eintritt zu sparen. Das Auto haben sie außerhalb des Nationalparks stehen lassen.
190317 101539 Gloucester Tree

190317 101755 Gloucester Tree

190317 110005 Pemberton
Wir fahren Richtung Augusta und sehen unterwegs drei Emus in naß, denn es regnet immer mehr.
190317 111717 Emu
Während wir fotografieren, kommen aus dem Feldweg zwei Autos, packen Kompressoren aus und pumpen die Reifen auf. Ein Stück weiter treffen wir auf eine große Gruppe an 4WD Fahrzeugen, die aus der gleiche Richtung kommen, dem D'Entrecsteaux National Park. Das Wetter wird immer schlechter und die Landschaft eintöniger. Dazu kommt ein starker Wind auf. Als wir ein kurzes Picknick machen und unseren mudcake verspeisen, ist es so stürmisch, dass es einem fast den Kuchen vom Löffel weht. In Augusta sparen wir uns den weiteren Weg zum Cape Leeuwin. Es ist einfach zu ungemütlich. Fotografieren braucht man bei dem Wetter ohnehin nicht: graues Meer vor grauem Himmel...Vielleicht ist es morgen früh etwas besser. Die Campingplätze hier sind alle viel zu teuer. Wir nehmen den KUI Park, der sehr klein ist. Wir dürfen uns einen Platz aussuchen und haben Glück, das wir uns mit der Nase gegen den Wind stellen können und dass die Schlafrichtung stimmt: Kopf nach oben. Später kommen noch mehrere Backpacker. Das ist ungewöhnlich bei den Preisen hier. Später finden wir die Erklärung. Es gibt keine freien camps in der ganzen Gegend und man scheint das auch zu kontrollieren   1     2

Morgens nach dem Tanken fahren wir das Stück zurück zum Diamond Tree
190316 084746 Diamond Tree
und ich klettere bis zur ersten Plattform hoch.
190316 085722 Diamond Tree
Dann geht es über den scenic drive nach Pemberton. Wir wollen nun den Karrai Forest Explorer fahren. Der erste Stopp ist an "The Cascades". Hier merken wir an der Richtung der Beschilderung, dass wir eigentlich in die falsche Richtung fahren. Da wir schon schlechte Erfahrungen haben im Fahren von Drives entgegen ihrer geplanten Richtung, drehen wir um. Am Big Brook Dam wird gerade gebaut.
190316 122549 Pure Marri
Das Arboretum ein Stück weiter ist nicht sooo interessant. Es gibt Schilder mit Namen von Bäumen, die teils auch aus dem Ausland stammen. Leider stehen die Bäume sehr dicht und es ist gibt keine Beschreibung oder Bilder.
190316 112844 Karri Forest Explorrer
Da ist die Bestimmung nicht so ganz einfach. Nächster Stopp ist Giblett, wo einmal eine große Protestbewegung zum Schutz des Waldgebietes geführt hat.
190316 120231 Gibelett
An den Beedelup Falls laufe ich die kleine Schleife.
190316 131405 Beadelupp Falls

190316 131423 Beadelupp Falls
Nun fahren wir noch den Heartbreak Trail, der einspurig ist und wirklich sehenswert mit schönen Stellen am Fluß, wo man baden oder ein Kanu ins Wasser lassen kann.
190316 134338 Heartbreak Trail
Der Track wurde usprünglich für die firefighter angelegt. Zur Zeit sieht das Wasser nicht mehr so ganz einladend aus zum Schwimmen.
190316 140411 Heartbreak Trail
Es gibt auch eine interessante Stelle, wo man den Fluß überqueren kann, die Heartbreak Crossing
.190316 140846 Heartbreak Trail
Wir fahren nun zum Marianne North tree. Die Dame war eine Biologin und Malerin. Das Besondere an ihrer Geschichte ist, dass sie 1869 im Alter von 39 Jahren begann zu reisen, um Pflanzen in anderen Ländern und Teilen der Welt zu zeichnen. .
190316 144901 Marianne North Tree
Am Dave Evans Bicentennial Tree ist wieder viel los.
190316 150241 Dave EVans Bicentennial Tree
Ein Aussie steigt mit Flipflops hoch.
190316 150036 Dave EVans Bicentennial Tree
Steht ja auch überall, das wäre die sicherste Aufstiegshilfe. ;-)))))))
190316 150535 Dave EVans Bicentennial Tree
Kurz bevor wir den Campingplatz in Pemberton erreichen, sehen wir an der Strasse etwas blinken: Polizeikontrolle. Heute ist Samstag und sie führen eine Alkoholkontrolle durch. Eine Dame hält die Autos an und ein Beamter macht die Tests. Beim letzten Mal, als ich als Beifahrer ins Röhrchen pusten mußte, hatte ich ja ein paar mal nachgefragt, bis der Polizist ein wenig verärgert war. Dieses Mal widerspreche ich nicht. Allerdings fällt es mit etwas schwer ein unkontrolliertes Lachen zu unterdrücken. Irgendwie ist es unglaublich, ich habe ein Tablet vor mir statt eines Lenkrades und der Mann steht ja direkt neben dem Fenster. Auch der Dame fällt nichts auf. Auf alle Fälle bin ich nüchtern und daher dürfen wir weiter fahren und endlich auch offen lachen. Am Caravanpark wische ich mir noch die Tränen aus den Augen, als ich das Office betrete. Gerhard parkt ein Stück weiter vorne. Der Mann im Büro schaut mit einem kurzen Blick nach draußen und fragt mich, von woher wir unser Fahrzeug mitgebracht haben wegen des Lenkers auf der anderen Seite...

Die Stimmung im bushcamp morgens ist sehr schön. Man hört viele Vögel. Wir fahren nach Süden Richtung Windy Harbour und zum D’Entrecasteaux National Park. Unterwegs sehen wir in der Ferne viele Emus. An der Küste gibt es einen kleinen scenic drive zum Point D’Entrecasteaux mit einem kleinen Rundweg
190315 085342 D Entrecasteaux
und einem Lookout auf ein Fenster im Fels.
190315 085440 D Entrecasteaux
Wir besuchen auch die anderen Lookouts
190315 090108 D Entrecasteaux
und den Salmon Beach.
190315 092906 D Entrecasteaux
Bei dem tollen Wetter und dem blauen Himmel heute ist es hier wirklich wunderschön.
Hier hat es  vor kurzem erst gebrannt.
190315 095018 Windy Harbour

190315 095333 Windy Harbour
Am Ende schauen wir uns noch den Ort an, der aus einer Vielzahl von Shacks und Ferienhütten besteht. An der boat ramp werden wir überrascht. So ein großes und modernes Gebäude der Volunteer Marine Rescue hätten wir hier nicht erwartet. Die boat ramp endet unspektakulär im Beach mit Sand. Es gibt ein Schild, das vor den Gefahren warnt beim Benützen der "Rampe". Wir sehen wieder ein für solche Siedlungen übliches Gerät, um das Boot zum Meer zu transportieren: einen alten Traktor.
190315 100650 Windy Harbour
Wir schauen uns noch den lokalen Campingplatz an, der eigentlich sehr nett aussieht mit Wiesenplätzen. Auf dem Rückweg nach Northcliffe treffen wir die Emus wieder. Es handelt sich wirklich um eine recht große Schar.
190315 103932 Emu
Wir halten und und überall hüpft und zirpt es. Es gibt sehr viele Heuschrecken in unterschiedlichen Größen. Sie haben gelbe Flügel.
190315 104703 Heuschrecken
Wir besuchen noch das Tourist Info in Northcliffe und fahren dann nach Manjimup zum Einkaufen und Tanken und weil wir dort noch nicht waren. Morgen gibt es hier eine Landwirtschaftsschau.

Morgens ist der Himmel wieder blau. Ein Kookaburra setzt sich in unsere Nähe.
190314 072115 Walepole
Die Vögel haben hier genauso wenig Scheu wie die Kängurus, die über den Platz hoppeln. Wir fahren noch "The Knoll Scenic Drive" - eine kleine Runde mit netten Plätzen zum Fischen.
190314 091112 Walepole
Dann geht es nochmal zum Tourist Info wegen Plänen für die nächsten Nationalparks. Leider haben sie dort keine, aber wenigstens bekommen wir eine lokale genauere Map der Gegend.
190314 095139 Walepole
Wir fahren Richtung Shannon Nationalpark und fahren die obere Schleife des scenic drives. Erster Stopp: Shannon Dam. Hier könnte man einige Wanderungen machen. Es gibt viele March Flies, die sofort erscheinen, wenn man das Auto verläßt. Eklige Biester...Wir fahren weiter, der Weg wird jetzt zur Einbahnstraße. Wir sehen Melaleucas 
190314 111840 Shannon NP
und passieren den historischen Curtin Tank für Löschwasser.
190314 113634 Shannon NP
Auf der unteren Hälfte der Schleife kommen wir als erstes zum Snake Gully Boardwalk mit einer kleinen Plattform und Bank am Ende.
190314 124119 Shannon NP
Man hat eine schöne Aussicht in den Wald von oben. Wir nutzen die Bank für ein kleines Picknick: Iced Coffee and banana bread aus Denmark.
190314 122232 Shannon NP
Es gibt unzählige Vögel. Überall schwirrt und tschilpt es.
Den Big Tree Grove mit den riesigen alten Karris  erkennen wir sofort wieder vom letzten Besuch 2010. Wenn die Bäume sprechen könnten, würden sie zu uns wohl sagen: "Hallo, wir kennen Euch, Ihr wart ja erst kürzlich einmal hier...."
190314 124628 Shannon NP
Als wir die Schleife wieder nach oben Richtung Highway fahren,
190314 124746 Shannon NP
fallen uns viele schwarze Stämme auf, die auf ein heftiges Feuer vor längerer Zeit schließen lassen. Es gibt es bei einer Abzweigung auf unserer Karte ein Schild: road closed. Wir werden ein ganzes Stück umgeleitet, bis es beim Inferno Hill wieder nach links geht.
190314 130722 Shannon NP
Hier finden wir unsere Vermutung bestätigt. 2015 hat es heftig gebrannt hier mit Flammen in bis zu 40 Metern Höhe
190314 130842 Shannon NP
Das australische Paar, das wir bei den letzten beiden Stopps getroffen haben, kommt gefahren. Sie fragen uns, ob wir denken, dass dieser Weg wohl irgendwann wieder zum Highway führt. Sie haben zwar immer mit dem Handy fotografiert, aber scheinbar keine Navi-App. Wir schauen uns noch den Campground des Nationalparks an, der riesig dimensioniert ist. Die sanitären Anlagen sind sehr neu und sauber, die sites großzügig mit viel Abstand. Es gibt einen Holzofen für das warme Duschwasser. In einigen Jahren , wenn alles etwas eingewachsen ist, ist es sicher schön hier. Der ursprüngliche campground wurde auch bei dem Feuer zerstört. Wir überlegen hier zu bleiben, aber müßten eigentlich einmal wieder waschen vor dem nächsten schlechten Wetter in ein paar Tagen. So fahren wir nach Northcliffe zum örtlichen Eco Caravanpark, der gar nicht so günstig ist. Alles sieht etwas heruntergekommen aus und die sites sind winzig und buckelig. Wir sind nicht bereit, dafür so viel zu bezahlen. Die nächste Alternative ist Sid's Campground, der zwar auch "basic" ist, aber sehr günstig und recht urig mit einigen lustigen Ideen.
190314 145509 Sids Camp
Es gibt eine große Feuerstelle, die angeschürt am abend. Der camphost ist sehr nett und wir bekommen zwei passion fruits geschenkt.
190314 145531 Sids Camp

190314 180537 Sids Camp

Der Nachbar aus der Zeltlandschaft nebenan ist morgens total freundlich. Vielleicht hatte er bezüglich uns auch irgendwelche Befürchtungen, die sich nicht bewahrheitet haben. Wir waren ja auch froh, dass er  ein  ruhiger Nachbar war.
camp kitchen
190313 080702 Boat Harbour BC
und auch hier ein book exchange
190313 080738 Boat Harbour BC
Wir fahren nochmal zurück zu den Elephant Rocks.
190313 084823 Elephant Rocks
Man kann heute mit entsprechnder Wellenbeobachtung besser durch die Felsen laufen.
190313 085724 Elephant Rocks
Wir sind gerade noch früh genug dran bevor der Rummel hier so richtig losgeht.
190313 090908 Elephant Rocks

190313 093448 Greens Pool
Wer sich dann mal ein großen  Herausforderung stellen möchte, der Bibbulmun Track, 1000 km von Perth nach Albany, geht hier auch durch.
190313 094447 Greens Pool
Wir nehmen den Mount Shadforth Scenic Drive zurück nach Denmark, wo wir nochmal kurz den IGA besuchen, Tanken und uns einen preisgekrönten Pie bzw. ein Spinat Pastry kaufen. Der Pie ist gar nicht so schlecht, aber mein Spinat Ricotta Pastry schmeckt sehr langweilig und als wären Kartoffeln in der Füllung statt Ricotta.
Weiter geht es Richtung Walpole. In Bow Bridge nehmen wir die Abzweigung zur Valley of the Giants Road. Wir fahren noch zum Startpukt des Treewalks. Gerhard kann nicht gut laufen und wir haben es ja schon mal gesehen. Außerdem gibt es in der ganzen Gegend hier viele gigantische Bäume. Man muß nur ein Auge dafür haben beim Vorbeifahren.
190313 095701 on the Road
Wir fahren zum Swarbrick Art Loop, der recht nett gemacht ist.
190313 130430 Swarbrick Art Loop
Dann geht noch zum Circular Pool wo ich wieder alleine loslaufe.
190313 134350 Circular Pool
Ich bin schneller zurück als die für den schnellen Walk veranschlagten 15 Minuten.
190313 135423 Circular Pool
In Walpole fahren wir zur Tourist Info. Auch hier weiß niemand etwas über die Preise der Caravanparks. Wir entscheiden uns für den Coalmine Beach Caravanpark.
Heutige Wetteraussichten: chance of rain 40 % < 1 mm - also kaum der Rede wert. Die Realität sieht so aus, dass wir es gerade noch schaffen, die kleine Plane hinter Emma aufzubauen, bevor es zu schütten beginnt. Gerhard muß eine ganze Weile warten, bis er wieder nach vorne im Auto verschwinden kann, weil er auf dem kurzen Weg pitschnass werden würde.

Wir besuchen den lokalen IGA und werden überrascht. Es ist einer der am Besten sortierten Läden, die wir gesehen haben. Die Käseauswahl ist riesig. Es gibt verschiedene Sorten von Käse aus Holland, der in Rädern geliefert wurde und nun in Tortenstücken angerichtet präsentiert wird. Man findet auch viele andere exotischere Käsesorten - allerdings für ziemlich knackige Preise. Es gibt außerdem diverse Pumpernickel, eine große Auswahl an Keksen und Fertigessen usw. Das Obst und Gemüse ist frisch und die Auswahl an Salatmischungen gigantisch. Hier muß es wohl einige Leute mit etwas mehr Geld geben.
190312 091012 Denmark
In der örtlichen Apotheke kauft sich Gerhard Einlagen für seine Schuhe wegen der Probleme mit der Ferse. Wir fahren die eine Hälfte des Scotsdale Scenic Drive durch Karriwälder und vorbei an diversen wineries. Die Winzerdichte ist hier wieder einmal sehr hoch. Es ist bewölkt und das Wetter nicht so gut zum Fotografieren. So besuchen wir als nächstes erst einmal Jassi Boots und kaufen wie 2010 hier ein.
190312 122612 Jassi
Das einzige Problem ist, dass wieder mal ein zusätzliches Plätzchen gefunden werden muß in Emma... Weiter geht es zu den Elephant Rocks.
190312 125449 Elephant Rock
Das Wetter ist zwar besser geworden, aber das timing war insofern nicht ganz glücklich, als dass der zugang zum Strand und den Felsen derzeit im Wasser liegen, es ist Flut.
190312 125953 Elephant Rock

190312 131156 Greens Pool

190312 132050 Greens Pool
Wir fahren zum Boat Harbour campground mit Bushcamp-Charakter. Die Plätze sind natürlich nicht eben, aber wir schaffen es dann doch wieder Emma so auszurichten, dass man darin schlafen kann. Die Campkitchen ist recht urig. Wir haben nur zu Beginn Bedenken wegen unserer Nachbarn. Es handelt sich um eine relativ große Zeltlandschaft. Die Bewohner sind noch nicht zuhause. Hoffentlich ist es keine "Partymannschaft". Etwas später kommt ein Mann, der die Zeltlandschaft scheinbar alleine bewohnt. Er sagt nicht einmal hallo. Aber zumindest sieht er auch nicht nach Party aus. Es kommt auch kein weiteres Auto mit dem Rest der Kumpels/Familie o.ä...
Es gibt hier sogar eine kleine Spülküche. In der Spüle befindet sich eine kleine Plastikwanne. Auf einem Schild steht, dass man das Wasser nach dem Spülen doch bitte zum Gießen außen benützen soll.
190312 174407 Boat Harbour BC

Wir haben gestern ja unsere site noch nicht bezahlt. Das Office hatte geschlossen am Sonntag. Im Albany Camping Führer steht der Platz mit 30 $ für eine powered site verzeichnet. Als ich das Wurfleinenstromkabel wieder schön zusammengerollt über den Zaun hänge, kommt der Mann aus dem Haus und bedankt sich. Er meint, er werde jemanden ins Office schicken. Ich mache mich mit 30 $ auf den Weg. Der nette junge Mann dort verlangt 35$. Ich erzähle ihm, dass wir von einem Preis von 30$ ausgegangen wären und halte ihm das Geld an, worauf er es nimmt und meint das wäre auch in Ordnung.
Wir fahren nochmal zurück in den Nationalpark. Die Salmon Holes haben wir erst einmal für uns alleine. Heute gibt es viel größere Wellen. Nächster Stopp ist Stony Hill mit einem schönen Rundumblick.
190311 085848 Stony Hill
Ein Stück weiter sparen wir uns den Weg nach unten zu den Blowholes, es ist die falsche Zeit. Weiter geht es zu den touristischen Highlights, der Natural Bridge
190311 101851 Natural Bridge
und "The gap".
190311 103046 The Gap
Wir erkennen den Platz fast nicht wieder.
190311 104022 The Gap
Grund dafür sind die Verbesserungsmaßnahmen von 2016 .
190311 104326 The Gap
Wir machen noch einen Abstecher zum Point Possesion. Die Strasse endet irgendwann. Ganz an der Spitze befindet sich ein nicht-öffentliches Camp  Der Strand ist wieder sehr schön an der Stelle.
190311 110310 Vancouver Peninsula
Auf dem Rückweg halten wir an einer Stelle, wo die Strasse sehr nah am Meer ist. Es werden gerade drei Rennpferde ausgeladen, die etwas widerspenstig sind. Zwei Reiter machen sich auf den Weg entlang des Strandes. Es dauert nicht lange und der erste verläßt das Pferd unfreiwillig.
Unser letzter Ausflug geht zu Sharp Point. Man verpaßt fast die Zufahrt, die neben der Einfahrt zu einer Farm liegt. Der Weg ist zur Ausnahme einmal ungeteert mit vielen größeren Löchern. Gegen Ende geht es immer weiter bergauf.
190311 122256 Sharp Point
Wir bleiben alleine hier.
190311 121618 Sharp Point
Es gibt einen kleinen Rundweg mit Blick auf bridge und gap.
190311 121314 Sharp Point
Wir machen Picknick im Stehen und genießen die Aussicht.
Wir fahren nun auf einem alternativen scenic drive nach Denmark. Die Woodcarvery ist "for sale" und hat heute zu. Wir halten an einer größeren Brewery und überlegen eine kleine Pause hier zu machen, aber der Ort spricht uns nicht so richtig an. So geht es weiter nach Denmark, das wir wir gleich wiedererkennen. Es scheint sich vergrößert zu haben. Ein kleiner Rundgang zeigt aber, dass es nach mehr aussieht, als es denn ist. Einige Läden sind etwas esoterisch angehaucht.
Im Tourist Info fragen wir nach den aktuellen Preisen für die Caravanparks. Sie können uns leider keine Auskunft darüber geben, weil ihnen diese Informationen nicht vorliegen. Anders als in Albany gibt es keinen Campingguide als Anhaltspunkt
Außen spricht uns eine gebürtige Österreicherin an, die in UK lebt und jedes Jahr hierher kommt.
190311 144127 Denmark
Wir entscheiden uns für den Riverbend Caravanpark, der ganz nett ist mit Wiese. Nachteil sind die vielen Enten und ihre Hinterlassenschaften. Im Tagebuch 2010 entdecke ich später, dass wir uns damals genau den gleichen Park ausgesucht hatten. Der damalige Nachteil hier: Nur 2 Shower und 2 Toilets. Heute gibt es 3 Shower und 3 Toilets.

Morgens fahren erst noch das Stück nach Osten zum Two Peoples Bay Nature Reserve. Beim ersten Stopp an einem Strand begegnet uns eine ältere Dame, der unsere Kamera auffällt. Sie fragt, ob wir an Vögeln interessiert sind und gibt uns den Tipp ein Stück entlang des Strandes zu laufen. Dort könnte man einen Seeadler in den Bäumen sehen. Wir entdecken ihn wirklich. Leider kann man nicht sehr nah heran, aber schon aus der Ferne ist der große Vogel beeindruckend.
190310 090204 Two Peoples NP
Der nächste Stopp ist am Little Beach. Er ist wunderschön, eine echte Überraschung.
190310 091736 Two Peoples NP
Ein australisches Paar spricht uns an wegen Emma. Sie besuchen demnächst Europa für 3 Wochen für eine der üblichen Runden: Berlin, Prag, Wien etc.
Wir fahren nach Emu Point - schon wegen des Namens. Wir haben bisher alle Emu-Points/Bays/Beaches etc besucht. Hier ist viel los. Heute ist Sonntag und hier scheint eine beliebte Picknickstelle der locals zu sein.
190310 103913 Emu Point
Als nächstes geht es auf den Mount Clarence, wo gerade die field-of-light installation aufgebaut ist 
190310 112638 Mount Clarence
Das Memorial kann man über eine lange Treppe erreichen. Ich laufe alleine, Gerhard tut der Fuß weh. Es gibt unwahrscheinlich viele King's Skinks hier. Man muß fast aufpassen, dass man auf keinen tritt.
190310 113548 Mount Clarence
Der Blick von oben ist wirklich schön.
190310 113925 Mount Clarence
Nächster Stopp ist noch der Apex Lookout. Einige locals fahren heute herauf mit Mountainbikes. Auf der anderen Seite des Hügels gibt es das Princess Royal Fortress Military Museum und das National Anzac Center. Hier ist die Hölle los. Wir fahren weiter und zum Hafen, wo wir ein nettes Beispiel für Silo Art finden. Es ist sehr schön gemacht und gefällt uns beiden gut.
190310 120827 Albany
Die Boat Shed Markets ein Stück weiter geben nicht so viel her. Wir fahren zum IGA, wo der ganze Parkplatz voll ist. Das ist kein Wunder, den Coles hat heute am am Sonntag ja zu. Wir kaufen home made pies, die wirklich lecker sind. Ansonsten haben sie belegte Brote, Salate und sogar frisches Essen in einer SB Theke. Wir essen hinter Emma, bevor wir weiter Richtung Torndirrup Nationalpark fahren. Wir schauen uns auf dem Weg dorthin noch den Panorama Caravanpark an. Er ist wieder mal eher ein eigenes village als ein Caravanpark. Man kann Häuschen kaufen und es gibt viele Dauercamper. Die Männer sind gerade beim Boot. Sie haben Krabben gefangen.
Wir fahren in den Nationalpark zum Frenchman Bay und dem Vancouver Lookout.
190310 141901 Frenchman Bay
Ein Stück weiter ist Goode Beach: weißer feiner Sand, Wasser in türkis, einfach schön. Das Whaling Museum ist sehr teuer. Wir lassen es aus. Wir fahren zu den Salmon Holes. Hier ist es auch sehr schön. Wir beobachten die Angler am Strand von oben.
190310 144150 Salmon Beach
Wenn man hier die Felsen betritt, muß man eine lifejacket der Kategorie 1 tragen. Ansonsten drohen Strafen bis zu 1000 $. Wir finden später den Hintergrund dieser Maßnahme
Wir verlassen den Park wieder und schauen uns noch die günstigen Stellplätze beim Golf Club an. Eigentlich handelt es sich um den Parkplatz der Golfer mit einigen Nischen dazu, wo jedoch schon andere Camper parken. Der Untergrund ist recht naß teilweise. Sehr gemütlich ist es hier wirklich nicht. Deshalb fahren wir doch zum Panorama Caravanpark, wo wir uns einen Platz in der Nähe des Wassers aussuchen dürfen. Wir bekommen eine Wurfleine vom Haus aus für den Strom. Die sanitären Anlagen sind ururalt, scheinen aber geputzt zu werden. Mir gefallen besonders die Pelikane auf dem Bootssteg. Der Blick hinüber nach Albany ist toll und die Stimmung bei Sonnenuntergang hat schon so ihren Reiz.
190310 183232 Panorama CP

Morgens regnet es nicht und wir fahren nach Albany. Die Hauptstrasse hat einige Updates bekommen seit unserem letzten Besuch.
190309 105021 Albany

190309 105654 Albany
Wir laufen eine Runde und finden sogar einen kleinen Bauernmarkt, wo wir Tomaten und Marmelade kaufen.
190309 102801 Albany
Wir schauen in den bookshop für preloved books
190309 110408 Albany
und ein Musikgeschäft. Es gibt außerdem einen Laden mit sehr schönen Holzartikeln.
190309 110838 Albany
Es wird immer dunkler und schließlich fängt es wieder an zu regnen.
190309 105805 Albany
Wir sehen noch in einen kleinen indoor market, wo es überwiegend Krusch gibt. Dann geht es zu Dan Murphy um die Ecke. Jetzt schüttet es richtig. Wir besuchen Coles, weil dieser morgen am Sonntag geschlossen hat. Das ist ziemlich ungewöhnlich für Australien. Dann fahren wir zum günstigsten Campingplatz der Stadt, der im Osten liegt. Die Beschreibung stimmt, er ist "basic". Es handelt sich um eine Wiese mit einer kleinen Hütte, dem Office und einigen Containern mit den amenities, laundry und einer campkitchen. Das Büro ist unbesetzt und so suchen wir uns selbst einen Platz auf Anraten eines anderen Besuchers. John, der Besitzer kommt wenig später. Wir parken neben einem peppermint tree, der unwahrscheinlich gut riecht, als es wieder regnet.

Nachdem es noch immer regnet und wir uns nun schon etwas eingerichtet haben, verlängern wir noch um einen Tag. Wir müssen uns um einige Dinge kümmern und da ist ein ganzer "Bürotag" in richtigen vier Wänden auch einmal gar nicht schlecht.
190309 084002 Porongurup

Auch am Morgen regnet es stark weiter und schon nach wenigen Malen hinaus und hinein in Emma gibt es überall viel Dreck. Wir stehen zwar auf einer Betonplatte mit ihr, der Rest des Campingplatzes besteht jedoch aus etwas Gras und viel Erde/Sand. Wir lassen das Frühstück ausfallen und packen schnell zusammen. Heute sind 10-20 l Regen angekündigt. Ein breites lückenloses Regengebiet zieht über die Gegend. Ein Segen für die Leute hier nach der langen Trockenheit. Uns kommt das Wetter sehr bekannt vor und erinnert stark an das Allgäu:
190307 090302 Porongurup
Regen, Regen, Regen, keine Berge, nasse Tiere. Wir fahren dennoch den scenic drive um den Nationalpark. Der Lookout auf die Stirling Ranges ist heute ein Lookout über Weinfelder in den Nebel.
190307 090740 Porongurup
Wir sehen sehr viele Kängurus auf den Wiesen,
190307 091107 Porongurup

190307 092540 Porongurup
dazu Schafe, Rinder und einige Alpakas.
190307 091601 Porongurup

190307 092021 Porongurup
Auf einem Zaun entdecken wir einige leuchtende Rotkehlchen, die aber das Weite suchen, sobald man halbwegs in Kamerareichweite kommt.
190307 092227 Porongurup

190307 093530 Porongurup
Nach unserer Runde besuchen wir die Porongurup Tearooms,  wo es es außer Essen und Trinken einen kleinen Laden gibt mit einigen Lebensmitteln, Zeitungen, Spielzeug und Kunsthandwerk.
190307 113943 Porongurup
Die Leute dort sind sehr nett. Zu unserem heutigen späten Frühstück gibt es tea for two.
190307 103006 Porongurup
Wir überlegen, wohin wir heute fahren sollen und schauen uns die Verfügbarkeiten der Campingplätze in Albany an. Der erste ist komplett ausgebucht. Wahrscheinlich ist es das gleiche Problem wie in Esperance. Viele haben Urlaub genommen um das lange Wochenende herum und verbringen ihre Zeit im Meer. Wir beschließen spontan zum Campingplatz zurück zu fahren und fragen dort nach einer Cabin. Wir haben Glück und eine der beiden cabins ist noch zu haben. Nach einem Einkauf in Mount Barker können wir Emma rückwärts sogar bis dicht an das Dach heranfahren, so dass wir trocken auspacken können. Wenig später läuft Ulli in Richtung Campkitchen und ruft uns zu, sie habe Kucken und alle wären eingeladen. So gibt es eine illustre Kuchenrunde in der überdachten Sitzecke neben der campkitchen. Die anderen Gäste sind alles Australier. Ein älterer Mann hatte wohl einen eigenen Caravanpark in der Nähe des Birdsville Tracks. Der Zuspruch überrascht selbst Freddy und Ulli. Aber bei dem schlechten Wetter war die Idee wohl eine willkommene Abwechslung. Teller und Kuchenstücke werden redlich geteilt und Geschichten erzählt.
190307 142038 Porongurup
Es schüttet wie aus Eimern

Wir fahren noch zum Ongerup Farm Supplies and General Store und kaufen ein. Alle sind sehr nett hier. Der Postmann wartet vor der Tür, bis ein LKW kommt mit der Post und der Lieferung für den Laden. Als sie frisches Brot auspacken, dürfen wir unseren eingefrorenen Toast noch umtauschen gegen frischen. Ich lese außen die Anschläge am Schwarzen Brett. Es dauert nicht lange und ich werde gefragt wohin wir wollen. Als ich antworte, dass das nächste Ziel das Malleefowl Center ist und bekomme ich sofort eine Wegbeschreibung.
190306 085043 Ongerup
Das Center sieht noch genauso aus wie wir es von 2010 in Erinnerung haben.
190306 105606 Yongergnow
Wir schauen uns innen einen Film an und lesen die Infotafeln, bevor es nach draußen geht zu den Hühnern.
190306 102302 Yongergnow
Es gibt ein zweites etwas kleineres Gehege mittlerweile.
190306 102624 Yongergnow
Wir haben Glück und sie haben im Augenblick auch Küken/Junghühner in verschiedenen Größen.
190306 102838 Yongergnow
Wir verbringen viel Zeit vor den Gehegen und beobachten die Vögel.
190306 103001 Yongergnow
Fotografieren ist wie gehabt schwierig wegen des engmaschigendichten Zauns. Da geht die Linse eine Kamera nicht durch.Die Hühner haben außerdem fast dieselbe Farbe wie ihre Umgebung und fliehen sehr schnell, wenn man zu nahe kommt. Es gibt einen Nesthügel, auf dem zwei Hühner auch etwas graben und scharren. Im Film gab es Aufnahmen dieser Arbeiten im Zeitraffer. Es ist unglaublich, wie viel Material so ein Vogel bewegen kann... Wir essen noch eine Kleinigkeit im Cafe und lesen in einem Newsletter, dass Vicky hier nicht mehr arbeitet. Sie ist mit Ihrer Familie Richtung Porongurup gezogen.
So bleiben wir später auch nicht im Stirling Range Retreat wie geplant, wo Brian lange Zeit Manager war.
190306 123457 Stirling Range
Wir machen den Abstecher zum Buff Knoll Parkplatz, wo erstaunlich viele Wanderer parken. Das Wetter hier kann sich schnell ändern und heute soll es mit hoher Wahrscheinlichkeit regnen. So begnügen wir uns mit dem schönen Ausblick von unten auf den Berg.
190306 125648 Stirling Range
Es ist eine der wenigen Stellen in Westaustralien, an dem es auch mal Schnee geben kann 
190306 130455 Stirling Range
Wir fahren zum Porongurup Nationalpark, wo sie einen interessanten walk gebaut haben, den Granite Skywalk . Der Porongurup Range Tourist Park wird geführt von Ulli und Fred aus Deutschland, die schon 15 Jahre in Australien leben. Es gibt viele Vögel hier. Ein winziger, für mich unbekannter Vogel hüpft hinter Emma herum und mir fast auf die Füße. Ich schaue ihm eine Weile zu, dann hole mir vorsichtig die Kamera und schon ist er verschwunden...Schade..Später veranstalten die Kookaburras einen ziemlichen Lärm mit ihrem abendlichen gemeinsamen "Gesang" - da bebt regelrecht der ganze Vogel.
In der Nacht beginnt es zu schütten.

Am Morgen hören wir ein Auto auf dem Platz. Plötzlich gibt es einen lauten Schlag und dann ist Ruhe. Wir denken erst, der Caravan neben uns hätte etwas gerammt, aber das Paar ist noch am Zusammenpacken. Die camp hosts kommen auch schon gelaufen. Wenig später stoppt ein Schulbus und die Fahrerin bringt eine Fernsehantenne von der Strasse mit. Da ich irgendwie den Zusammenhang nicht verstehe, frage ich, was passiert ist. Der große Fifth Wheeler von der gegenüberliegenden Seite des Platzes ist aufgebrochen und wollte wohl nicht umdrehen, sondern ist kurzerhand um das Haus in der Mitte gefahren. Vom Haus führt eine Stromleitung zu den amenities. Die Leitung ist mit bunten Fähnchen geschmückt, damit sie aufälliger ist. Auf dem Caravan war wohl die Fernsehantenne noch herausgeklappt und blieb am Kabel hängen. Der Paar in dem Auto hat wohl weder Ruck noch Lärm bemerkt. Die beiden sind weiter gefahren und haben auf der Strasse noch ihre Antenne verloren. Spätestens heute abend werden sie merken, dass der Empfang heute nicht so gut ist....Die camp hosts schalten den Strom zu den amenities ab und versuchen, das Kabel wieder zu befestigen.
Das Haus in der Mitte des Campingplatzes ist nicht die Wohnung der camp hosts, sondern man darf es benutzen. Es hat eine gut ausgestattete Küche
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und ein sehr gemütliches Wohnzimmer mit Fernseher,
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Spielen und vielen Büchern. Außerdem gibt es noch weitere Räume mit Betten, die man auch mieten kann. Sie werden wohl öfter von Arbeitern bewohnt.
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Am Haus hängt ein offizielles Schreiben vom GSTWSSS , das darüber informiert, dass das Wasser für den Ort ab März per LKW geliefert. Die Wasserversorgung des Ortes basiert auf lokalen Staudämmen. Diese führen nicht mehr genug Wasser wegen der lang anhaltenden Trockenheit. Man solle sich keine Gedanken machen, falls das Wasser anders aussieht oder riecht, es wäre ok. Außerdem führe die Maßnahme zu einem höheren Verkehrsaufkommen wegen der trucks.
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Hier in der Gegend gibt es schon länger nicht mehr genügend Niederschläge und die Farmer leiden darunter.
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Wir fahren nach Raventhorpe
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und bewundern unterwegs noch Kunst an der ein
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oder anderen Stelle (Farm Gate Art).
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Im Ort vor der Polizeistation steht eine sehr schöne Nachbildung einer Royal Hakea.
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Wir kaufen ein im großzügig dimensionierten Foodland. Allerdings sind viele Regale leer. Die ursprüngliche Idee war wohl eine Kombination aus Supermarkt, news agency und kleinem Baumarkt. Aber nun hat man das Sortiment stark heruntergefahren. Gerhard findet ein interessantes Buch bei den Zeitungen. Wir schauen uns noch die Silo Art an
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und verlassen dann den Ort. Ein Stück weiter mündet die gigantische Umgehungsstraße wieder in den Highway ein. Grund für sie war nicht die Ruhe der Bewohner sondern deren Sicherheit und eine Entschärfung der Steigung für schwere trucks
Wir sehen eine große Mine und lesen später nach. Es handelt sich um eine Lithium Mine, die von 2009 bis 2012 aktiv war und 2013 in den Zustand "care and maintenance" gesetzt wurde. Im März 2016 wurde sie wieder in Betrieb genommen. Angang 2017 wurde die erste Ladung Lithium-Konzentrat von Esperance nach China verschifft. Im gleichen Jahr wurde die Nickelmine hier geschlossen - eine Katastrophe für den Ort. Die Schließung erfolge nach einer schlimmen Überschwemmung  die den Ort  vom Rest der Welt vor zwei Jahren im Februar abgeschnitten hat.
Wir fahren nach Jerramungup, wo der Campingplatz recht gute Kritiken hat. Wir sind am Überlegen, ob wir hier oder in Ongerup zwei Tage bleiben sollen. Jerramungup hat den Vorteil eines IGA. Wir fahren hin und finden ihn geschlossen. Samstag hat er nur bis 12:00 auf und heute am Sonntag ist er ganz zu, d.h. heißt morgen am Feiertag kann man sicher auch nicht einkaufen. Auch das Cafe hat zu. Es gibt lediglich eine Tankstelle mit kleinem Takeaway, die geöffnet hat. Wir fahren zum Campingplatz und ich drücke den Knopf an der Sprechanlage. Irgendwann ist eine genervte Stimme am anderen Ende. Ich werde gefragt nach der Anzahl der Personen, der Dauer unseres Aufenthaltes und ob wir cash haben. Wir sollen das Geld in den Schlitz an der Tür werfen und uns eine site suchen. Wir wollen es in umgekehrter Reihenfolge machen und erst eine site suchen. Ein anderer Camper ist hier außer uns. Die Plätze sind relativ groß. Wir suchen uns einen aus und überlegen, wie wir uns stellen sollen, aber irgendwie gefällt es uns hier nicht so richtig.
Wir fahren 40 km weiter nach Ongerup zum örtlichen kleinen Campingplatz. Hier fühlen wir uns gleich viel wohler. Die Dame dort ist sehr nett. Es gibt zwei "normale" Waschmaschinen ohne Geldeinwurf. Dafür eine Plastikdose, in die man das Geld legen soll nach dem Waschen. Die camp hosts wohnen in einem Gebäude hinter dem niedrigen älteren Haus in der Mitte des Platzes.

Wir fahren nicht zurück zum Highway, sondern auf alternativen und sehr guten ungeteerten Strassen. Als ich rechts aus dem Fenster gucke, traue ich meinen Augen nicht: Zwei Emus sprinten neben Emma her. Gerhard bremst und sie verschwinden wieder im Gebüsch. Wir passieren die Reste des rabbit proof fence.
190302 082825 Rabit Proof Fence
Eigentlich wollten wir nach Raventhorpe fahren, aber wir entscheiden uns spontan um
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und nehmen den weg nach Hopetoun.
Wie wir hier vorbei gefahren sind, haben wir noch nicht gewusst, das wir hier übernachten.
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Von hier ist es nicht weit in den Fitzgerald Nationalpark. Wir fahren hinein und von Lookout zu Lookout.
Es gibt sehr schöne Beaches hier, aber wieder nicht ohne die üblichen Gefahren.
190302 114546 Fritzgerald River NP
Der Campingplatz gleich am Eingang ist eigentlich ganz nett mit abgetrennten sites.
190302 115723 Fritzgerald River NP
Wir schauen uns auch den am Hamersely Inlet an. Es wächst eine sehr markante und interessante Pflanze hier im Park, die Royal Hakea .
190302 120207 Fritzgerald River NP
Die Blätter sind sehr hart.
190302 122940 Fritzgerald River NP
Wenn man zu allen Stränden laufen, die anderen Walks machen und alle Schilder lesen würde, könnte man hier viel Zeit verbringen.
190302 120301 Fritzgerald River NP
Es ist wirklich ein schöner und lohnenswerter Nationalpark.
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Wir machen uns auf den Weg nach Norden zum Highway.
190302 131857 Fritzgerald River NP
Die Strasse ist im Gegensatz zu all den anderen ungeteert und in übelster Verfassung. Riesige Bodenwellen lassen alles rattern und man kann fast nur im Schrittempo fahren. Eine Ausweichspur neben der Strasse gibt es hier nicht. Es sind ca 50 km zum Highway, aber sinnlose Mühe. Wir drehen um fahren den Weg zurück entlang der Küste. So haben wir nochmal eine andere Blickrichtung über die schöne Gegend.
Wir bleiben am Wavecrest Village. Die Rezeption des Campingplatzes hat geschlossen. Office hours sind nur Montag bis Freitag - ungewöhnlich. Ich versuche mein Glück im Bottleshop gegenüber, wo trotz Klingeln niemand kommt. So laufe ich ein Stück um das Haus und lande im Restaurantbereich, wo die Theke nicht besetzt ist. Die hiesige Backpackerin hat im Barbereich zu tun. Dort angekommen muß ich noch warten, bis der ein oder andere sein Getränk bekommen hat, bis ich mein Anliegen äußer kann. Die Dame muß den Manager anrufen, den ich dann im Bottleshop antreffe. Ich darf ihm nun folgen durch die Küche ins Büro. Wenigstens bekommen wir eine site. Der Preis ist relativ günstig. Die amenities sind wahrscheinlich noch aus der Zeit, als sie hier die cabins gebaut haben. Es gibt 3 Männertoiletten, aber nur eine für Damen. Die sites sind allerdings mehr als großzügig. Jede hat sogar ein kleines Stück mit grünem Rasen daneben.
Heute ist Freitag und es gibt später viel Lärm aus der Kneipe.

Das Gewitter der letzten Nacht hat weitere Brände entfacht und der Cape Le Grand Nationalpark wurde gesperrt.    1     2
Morgens wird es immer dunkler und wir beeilen uns, um noch trocken zusammenzupacken zu können.
Dann fahren wir zu den Resten der Jetty, deren Zukunft nicht unumstritten ist    1       2 
190301 075217 Esperance
Wir versuchen unser Glück auf der Tourist Info wegen des Buches über die Nullarbor, das wir gerne kaufen wollen. An der alten Telegraphen Station in Eucla war ein kleines Schild mit dem Hinweis zu dem Buch. Der Autor hat auf unsere Mail mit der Frage, wo man es kaufen kann, bisher nicht geantwortet. Wir werden an das Museum verwiesen, das aber erst 13:30 öffnet. So fahren wir erst einmal entlang des Scenic Ocean Drive.
190301 082149 Scenic Ocean Drive
Das Wetter ist das zwar nicht das Beste zum Fotografieren, aber die Küste mit den schönen Stränden ist dennoch sehr sehenswert.
190301 083249 Scenic Ocean Drive
An einigen Stellen warnen Schilder vor gefährlichen Brandungsrückströmungen.
190301 085221 Scenic Ocean Drive
An einem Beach wurden vor nicht langer Zeit Haie gesichtet.
190301 090053 Scenic Ocean Drive
Wieder mal typische Australien: Tolle Strände, aber nicht so ganz ungefährlich.
190301 090946 Scenic Ocean Drive
Naja, heute ist es ohnehin zu kühl zum Baden..
190301 091721 Scenic Ocean Drive

190301 091824 Scenic Ocean Drive
Wir besuchen viele Lookouts und der Wind wird immer heftiger. Der Pink Lake, das Wahrzeichen der Stadt, ist nicht mehr pink
190301 100736 Pink lake
Wir wollen uns noch die lokale Brauerei ansehen und ein Bier kaufen für heute abend. Allerdings besitzt der Laden ungewöhnliche Öffnungszeiten (freitags 14:00-18:00).
Zurück im Ort probiere ich es noch im Bookshop, wo das Buch gerade ausverkauft ist. Auch im second hand bookshop im Campingladen ist es nicht erhältlich. Der Wind wird immer schlimmer und ungemütlicher. Für die Küste hier gibt es auch schon wieder Windwarnungen. Wir besuchen zum zweiten Mal hier den Subway und überbrücken die Zeit bis 13:30 mit Tagebuchschreiben/Fotos. Als ich den Kanister aus dem Auto räume, wird er gleich ein Stück weg geweht. Es beginnt zu regnen. So muß ich es mir mit Kanister und Schuhen hinten im Auto "gemütlich" machen.
Kurz vor 13:30 gehe ich zum Museum und schaue durchs Fenster. Es brennt Licht, aber niemand ist zu sehen. Kurz vor 13:30 wird ein Mann, der klopft eingelassen. Ich muß mich noch gedulden bis exakt 13:30. Wenigstens bekomme ich nun das Buch und freue mich sehr darüber.
Wir wollen in dem überfüllten Esperance nicht länger bleiben und fahren zum Munglinup Beach Holiday Park, der schon etwas abseits liegt. Die sites sind groß und die Campkitchen und der gemeinsame Bereich sind sehr nett gemacht. Wir haben leider eine site in der Nähe all der schönen Dinge, wo es auch einen Fernseher gibt. Ohne Internet hier wird dieser gut angenommen. Alles in allem ist der Platz schön und nett, aber zu teuer und die sanitären Anlagen mit jeweils 2 Toiletten/Duschen sind zu klein dimensioniert, wenn so viel los ist. Die Toiletten heißen Rota Loos. Das kennen wir noch nicht https://www.rotaloo.com.au/
Der Campingplatz ist scheinbar der Geheimtipp für die Leute aus Esperance, denen der Trubel in dem Ferienort zuviel wird. Einige Familien sind von dort.