Wir kaufen noch kurz ein im schönen, modernen Foodlands und fahren zu der günstigen Dieseltankstelle am Ortsanfang zurück. Tanken wäre zwar noch nicht nötig, aber wir nehmen den günstigen Diesel noch mit, denn die nächsten 1200 Kilometer wird es nur teurer und wir wissen nicht, welche Abstecher wir noch machen zwischendrin. Einen haben wir schon geplant bei Penong zum Cactus Beach. Es ist ein schöner Strand, der sehr beliebt ist bei Surfern. Wir finden es immer schön ihnen zuzusehen.
Der Weg geht dorthin ungeteert vorbei an weißen Dünen
190224 115120 Cactus Beach
und Salzseen.
190224 115906 Cactus Beach
Es ist wirklich sehr heiß heute.
190224 115649 Cactus Beach
Die Surfer sind ziemlich weit weg und es passiert leider nicht sehr viel da draußen auf dem Wasser.
190224 113438 Cactus Beach
Zurück in Penong fahren wir noch zum Windmill Museum,
190224 122737 Penong
wo das hiesige Golfloch gleich nebenan liegt.
190224 124139 Penong
Die Nullarbor ist nämlich auch der längste Golfplatz auf der Welt 
Die nächste Schleife geht über Fowlers Bay, wo wir heute bleiben wollen. Hier ist sogar der vom Meer kommende Wind heiß.
190224 140810 Fowlers Bay
Erstaunlicherweise ist der Campingplatz sehr voll. Wir laufen eine Runde und suchen uns drei alternative sites aus, auf denen wir gut stehen könnten in Anbetracht von Sonnenstand, Wind, Neigung etc.. Bei der Hitze ist es z.B. sehr unangenehm, wenn abends die Sonne bis zum Untergang hinten ins Auto scheint. Dann schmilzt der Käse schon, sobald man ihm aus dem Kühlschrank gelegt hat. An der Kiosk/Rezeption-Kombination wird uns erklärt, die Plätze wären schon vorgebucht. Wir könnten noch in der Mitte des Platzes wohnen- praktisch im Zentrum des Geschehens. Das wollen wir aber sich sicher nicht. So ansprechend ist es hier ohnehin nicht. Wir fahren wieder Richtung Highway. Es gibt noch eine Farm mit guten Bewertungen, aber der Platz liegt auch ohne Schatten und Gras, was bei der Hitze und dem Wind nicht das Beste ist. Internet kann man hier natürlich auch vergessen.
190224 163316 Nullarbour
Wir fahren weiter zum Nullarbor Roadhouse. Hier ist es noch heißer und der Campingplatz ist gleich direkt vorne am Highway gelegen. Der Wind hat aufgefrischt und Sand weht einem in die Augen, sobald man das Auto verläßt. Wir wollen hier nicht campen. Solange wir nicht schlafen, ist das Auto an mindestens zwei Seiten offen und wenn wir schlafen nur mit dem Fliegen-Netz haben wir den ganzen Staub auch innen.
Wir beschließen spontan ein Motelzimmer zu nehmen. Das ist kühl und ohne Staub und für heute reicht es eigentlich auch mit dem Fahren. Das letzte Mal hatten wir vier Wände in Form einer Cabin in Westaustralien wegen des Kundendienstes und dem Austausch der Windschutzscheibe. Später essen wir noch im Roadhouse der Einfachheit halber. So ein eigenes Bad ist schon ein ganz schöner Luxus....Nach monatelanger Auszeit läuft einmal wieder ein Fernseher. Versäumt haben wir das eigentlich nicht.