Morgens ist der Himmel bewölkt. Beim Frühstück gibt es einige Tropfen Regen. Als wir das Flinders Chase Nationalpark Visitor Center erreichen, weht ein starker Wind und es regnet richtig. Wir kaufen einen Tagespass für den Nationalpark und fahren zum Cape Couedic. Unterwegs gibt es immer wieder süffelnde pitschnasse Roos auf der Strasse, die aus den entstandenen Pfützen trinken.
190204 090850 Flinders Chase
Für heute gibt es Windwarnungen für Südaustralien, so dass das Kap, an dem es immer recht stürmisch zugeht, noch etwas ungemütlicher wird. Wir laufen zur Admirals Arch und zu den fur seals (Pelzrobben). Es lümmeln sehr viele der Tiere auf den Felsen herum.
190204 094651 Admirals Arch
Einer sitzt ganz der Nähe der Plattformm, so dass man ihn in allen Details bewundern kann.
190204 100031 Admirals Arch
Die meisten Besucher kommen, machen ihr Foto und verschwinden wieder. Wir bleiben einige Zeit, beobachten die Tiere und machen einige Bilder mehr.
190204 101947 Admirals Arch
Dann geht es noch zum Weirs Cove, wo früher die Vorräte für die Leuchtturmwärter über die Klippen nach oben befördert und in Speicherhaus aufbewahrt wurden.
190204 110350 Admirals Arch
Was das wohl für ein einsames Leben gewesen sein muß hier für die Leute! Man kann sich das heute nur noch schwer vorstellen. Weiter geht es zu den Remarkable Rocks.
190204 113218 Remarkable Rocks
Auch hier stürmt es ziemlich. Wir haben Glück und können den besonderen Ort eine ganze Zeitlang für uns alleine haben.
190204 120004 Remarkable Rocks
Die meisten kommen wieder angeeilt, Foto, Haken dran und weiter geht es. In den Felsen kann man mit etwas Fantasie viele verschiedene Gesichter entdecken. Wir sehen so u.a. ein Schaf und eine Hexe.
190204 115017 Remarkable Rocks
Später schauen wir uns noch den Campingplatz am Visitor Center an, der unpowered 30 $ kostet. Auch dem Visitor Center statten wir noch einen Besuch ab. Dann stellt sich die Frage, wo wir heute bleiben sollen. Ursprünglich wollten wir ja zum West Bay Campground. Aber die Strasse dorthin muß in ziemlich schlechtem Zustand sein. Außerdem liegt der Platz am Meer und bei dem Wind kann das auch sehr ungemütlich werden. Am Ende fahren wir doch nochmal zum Western KI Caravanpark. Dieses Mal suchen wir uns aber eine site aus, die uns gefällt, bevor wir zur Rezeption fahren. Wir bekommen unsere Wunschsite unter den Eukalyptusbäumen und laufen später auch noch den Koalawalk, wo wir erstaunlich viele Tiere entdecken können.
190204 191628 Western KI Caravan Park
Wir machen einen kleinen Wettbewerb daraus, wer die meisten Koalas findet. Sogar auf dem Campingplatz finden wir noch welche in den Bäumen. Das Ergebnis endet schließlich unentschieden.
190204 191802 Western KI Caravan Park
Einer sitzt direkt hinter unserem Platz. Wir unterhalten uns dann noch mit den Nachbarn, einem sehr netten Paar aus der Schweiz.