Morgens ist es recht kühl und neblig. Wir ziehen uns warm an, lassen Emma auf dem Campingplatz und laufen in die Stadt. Wir überqueren dabei wieder den Fluß mit der ungesunden Farbe. Es sieht nicht sehr schön aus. Wir fragen uns, was da wohl drin sein mag.
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Im Cafe neben dem Bahnhof gibt es noch ein kleines Frühstück.
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Ab 8:30 beginnt das "Boarding" und um 9 Uhr tuckern wir los mit der West Coast Wilderness Railway. Die Eisenbahn wurde gebaut, um Kupfer aus der Mine an die Küste zu bringen und 1963 eingestellt, was für viele Bewohner eine Katastrophe war, denn die Bahn war auch eine Art Lebensader für die ganze Gegend.
Der Zug fährt zu Beginn einige Zeit entlang des Flusses und der Stewart wird gefragt, was es mit der Farbe auf sich hat. Er erklärt, dass früher die Mine ihre Abwässer ungeklärt davon hat fließen lassen. Die Rückstände würden sich noch im Flußbett befinden, aber in ca. 200-300 Jahren wäre alles wieder in Ordnung... Wir finden später noch einen aktuelleren Artikel zu dem Thema:
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Sam, einer der Zugbegleiter erzählt im Lauf der Zugfahrt die Geschichte von den zwei großen Rivalen der Geschichte hier, die einst hier parallel Minen und eigene Eisenbahn gebaut haben.
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Es gibt einige Stopps. Beim ersten kann man sich im Goldwaschen üben.
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Der Tag ist wunderschön heute, der Himmel tadellos blau.
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181231 122640 West Coast Wilderness Railway
Die Zeit vergeht wie im Nu und wir sind gegen 13:30 wieder in Queeenstown.
181231 133555 West Coast Wilderness Railway
Heute ist etwas mehr los. Wir laufen noch eine Runde durch den Ort und machen uns dann auf den Weg zurück zum Campingplatz. Das tolle Wetter wird noch für Waschen genutzt. Der Platz füllt sich schnell. Am späteren Nachmittag treffen wir das Paar aus Österreich wieder, das wir in Corinna kennen gelernt haben.
Gerhard befestig nochmal zur Feier des Tages die bunte Lichterkette an Emma.
Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, wird es gleich wieder richtig schattig und sehr ruhig auf dem Platz. Die meisten Leute verschwinden schnell im Auto und halten nicht so lange aus wie wir im Freien.