Heute soll es noch einmal sehr heiß werden vor einer längeren Regenphase. Wir parken Emma am Morgen noch um, so dass wir die Plane dahinter gut befestigen können in der Wiese an beiden Seiten der Betonplatte.
Wir fahren wieder in die Stadt.
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Es gibt viele Straßenmusikanten, die mit sehr lauten Anlagen arbeiten - selbst innerhalb der Einkaufscenter.
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Wieder erschlägt uns die ganze Hektik ein wenig. Alle haben es furchtbar eilig und jede Verzögerung scheint schrecklich zu sein. Als wir an einer Ampel warten, hupt ein Auto hinter einer Radlerin so laut, weil diese ihm im Weg ist, dass sie einen Satz macht und ganz nah am Bordstein hält. Es gehört ja ohnehin eine ganze Portion Mut dazu hier radeln zu wollen. An Ampeln dauert das Warten sehr lange, aber das kennen wir ja schon vom Autofahren. Gerhard meint, ihm sei nun klar, warum die meisten Australier immer überall so schnell und am Limit fahren und selbst an den unübersichtlichsten Stellen überholen würden: Sie müssten schließlich die Zeit wieder einholen, die sie an den Ampeln in den Städten verloren hätten...
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Im City Circle ist die Straßen kostenlos und es gibt eine Ringlinie für die Touristen mit einigen Hinweisen zu den Sehenswürdigkeiten.
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Wir fahren eine Runde und steigen zwischendrin aus, um uns einzelne Ecken genauer anzuschauen. Es ist wirklich sehr heiß heute.
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Gestern haben wir gefroren und heute haut einen die Hitze fast um.
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Wir machen vor der Heimfahrt noch eine Pause im Central Club Hotel in der Nähe der Queen Victoria Markets. Hier gibt es ein "Fernseh-" Fenster mit schönem Blick auf die Skyline und es ist nicht viel los.
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Auf dem Campingplatz lernen wir ein junges Paar mit zwei kleinen Kindern aus Regensburg kennen. Unsere heutigen Nachbarn links sind eine Familie aus Westaustralien, die rund um das Land reisen und arbeiten. Sie haben auch einige Zeit an der Gibb River Road und am Mitchell Plateau gelebt und gearbeitet. Sie erzählen von der Naivität vieler Besucher, die die Abgelegenheit und die damit verbundenen Gefahren völlig unterschätzen. Sie haben schon Urlauber erlebt, die gefragt haben, wo der nächste Supermarkt sei. Ihnen wäre gerade das Bier ausgegangen. Vom Wasser wahrscheinlich ganz zu schweigen....