Morgens ist es trocken, aber der Wind bläst heftig. Es soll noch stärker werden bis zum Mittag und wir geben Gas beim Zusammenpacken. Auf dem Campingplatz hat es einige dicke Äste heruntergehauen. Wir fahren nach Bega zum Einkaufen. Wir machen einen Spaziergang und besuchen dann den Magpie Music Laden. Dei Dame hinter dem Tresen findet das Wetter auch unerfreulich und ungewöhnlich eklig.Wir besuchen das Bega Cheese Heritage Center. Es ist eine Kombination zwischen Museum, Fabrikverkauf und Restaurant.
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Hier der autralische Prototyp, wie man die Milchproduktion noch effizienter machen kann.
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Man kann Käse probieren. Im angeschlossenen Tourist Info Center finden wir noch einen Zettel über indoor markets in der Stadt. So fahren wir nochmal zurück. Es gibt viel selber Gestricktes, Gebasteltes und Genähtes, dazu Schmuck, gebrauchte Bücher und CDs. Ein interessanter Laden, der die locals hier unterstützen soll.
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Jetzt ist es 1:30 und der Wind wird immer schlimmer. Wir fahren zum Caravan Park im Ort, der leider am Berg liegt, was bei dem Wind nicht die optimale Lage ist. Aber dem Wetter heute kann man nicht entkommen. So weit kann man gar nicht fahren. Hier sind die Bäume wenigstens ein Stück weit weg. Der Campingplatz ist klein und sehr sauber und der Besitzer ist total lieb und nett und macht sich Gedanken über unser Dachzelt bei dem starken Wind. Er erzählt, dass er schon Wagen mit Dachzelt hatte, die bei so starkem Wind wie heute geschaukelt hätten wie Schiffe. Er hilft bei der Auswahl der site und wir verbringen danach noch einige Zeit, um uns möglichst längs zum Wind zu stellen. Das Dachzelt bleibt vorerst zu. Es gibt Unwetterwarnungen für die Gegend mit Böen bis zu 70 -90 km/h. Wir spielen mit dem Gedanken in eine Cabin zu ziehen, bleiben dann aber doch in Emma wohnen.
Heute abend essen wir zum ersten Mal zusammen hinten in Emma. Bei dem Wind kann man keine Plane aufbauen. Es ist nicht viel Platz, aber auch das geht.