Wir stocken unsere Vorräte auf in Lithgow und fahren dann den Tourist Drive zu den Jenolan Caves. Die Strasse ist schmal, steil und kurvenreich. Sie führt über die Great Dividing Range bis aus 1250 m. Am Anfang gibt es noch zwei Stellen, an denen große Fahrzeuge oder Wagen mit Anhänger die Chance haben, umzudrehen. Oben angekommen, gibt es eine Überraschung, als der Weg durch einen gewaltigen Steinbogen führt. Die Parkplätze befinden sich ein ganzes Stück weiter. Wir stellen Emma ab und laufen zurück zu dem Steinbogen, wo sich auch die Eingänge der Höhlen befinden, die man im Rahmen verschiedener Touren besichtigen kann.
181116 103837 Jenolan Cave
Außerdem gibt es noch einen kleinen See mit nahezu unnatürlich blauer Farbe. Sie kommt daher dass sich das Licht bricht in Kalksteinsedimenten im Wasser.
181116 102548 Jenolan Cave
Auf der Weiterfahrt entdeckt Gerhard etwas ganz Besonderes und hält plötzlich an. Ein Echidna hat gerade die Strasse überquert und ist auf dem Weg ins Gebüsch. Wir können ihn noch erreichen, bevor er verschwunden ist. Erst rollt er sich zu einer Kugel, aber nach einiger Zeit guckt sein Näschen schon wieder aus den Stacheln hervor.
181116 113109 Echidna
Wir fahren weiter nach Edith und dann auf alternativen Wegen Richtung Süden und es gibt nicht mehr viel Abwechslung. Wir kommen weder durch nennenswerte Ortschaften, noch an Lookouts oder Hotels vorbei. Es gibt noch nicht einmal Parkplätze mit einer Bank für ein Päuschen.
Wir wollen heute in Taralga auf den Showgrounds bleiben. Hier gibt es auch Strom, was wir uns wünschen würden. Die Sonne scheint ja nicht und es ist ziemlich kalt. Als wir die Showgrounds ereichen, stellen wir fest, dass da heute eine größere Veranstaltung ist. Das können wir vergessen. Wir fahren zurück in den Ort, trinken ein Cola uns laufen eine Runde. Es gibt viele historische Häuser, die sehr schön aussehen. Wir finden auch heraus, was es für eine Veranstaltung ist: Es sind die Vintage Farm Field Days an dem Wochenende. Deshalb sind uns so viele ältere Traktoren begegnet .
181116 134919 Taralga
Wir fahren weiter nach Goulburn. Am ersten Campingplatz haben wir wieder kein Glück: Er ist voll. Wir fahren zum Goulburn South Caravan Park, wo es noch Platz gibt. Allerdings sind die sites sehr uneben, nicht sehr breit und was noch viel schlimmer ist. Es gibt weder Gras, noch Schotter, sondern nur Dreck. Man kann die Spuren sehen, die das Wasser hier bei Regen zieht. Das ist bestimmt kein Spaß bei Nässe hier. Wir hoffen, dass die dunklen Wolken sich am Himmel wieder verziehen. Wir haben Glück und es bleibt trocken.