Da wir die nun die vermissten Teile für den Gaskocher gefunden haben, können wir den einflammigen neuen Kocher zurückgeben. Wir sind um 8:15 an der Tentworld und müssen feststellen, dass diese erst um 9:00 öffnet. Wir haben ein Stück weiter vorne ein Aldi-Schild entdeckt und wollen die Zeit für einen Einkauf nutzen. Wir fahren hin und müssen feststellen, dass es sich um das Zentrallager handelt. Das war also auch nix...Aber vor der Tentworld müssen wir dann doch nicht mehr so lange warten. Der nette Verkäufer läßt uns schon vor 9:00 herein.

So können wir bald die nächste Adresse anfahren, einen Computerladen, den Gerhard ausfindig gemacht hat, um sich eine neue SSD zu kaufen. Die Verkäufer müssen sich kurz beraten, als es um das Problem geht, unsere Daten aufzunehmen, weil wir keine australische Adresse haben, das Programm aber eine verlangt.
Anscheinend kommen hierher nicht sehr oft Touristen. Auf alles Fälle bekommen wir die SSD und können weiter fahren Richtung Ipswich nach Bellbird Park zum Didgeridoo Laden "Didgeridoo Festivals".
Hier soll es heute abend auch eine Jam-Session geben. Wir stellen fest, dass es kein Laden im eigentlichen Sinn ist, sondern ein privates Anwesen. Wir laufen die Einfahrt hoch und entdecken im Hintergrund eine Bühne zwischen den Bäumen. Leider ist weit und breit niemand zu sehen. Gerhard will wieder fahren und wir laufen zurück zum Auto. Mir tut es leid, denn er hatte sich schon so gefreut auf die Möglichkeit einmal wieder gute Didgeridoo-Spieler zu hören. So starte ich einen letzten Versuch und laufe nochmal zurück. Jetzt sitzt eine Dame auf der Terrasse. Ich frage nach der Veranstaltung und sie meint, jeder Interessierte sei herzlich eingeladen. Ein Mann erscheint und ich kann die Frage mit der Übernachtung klären. Es sei kein Problem, wir könnten dem auf dem Gelände stehen bleiben. Es gäbe auch noch andere Übernachtungsgäste.
Wir fahren zum nächsten Einkaufscenter, besuchen Aldi und suchen uns dann einen Park, wo wir den Nachmittag verbringen können. Wir nutzen die Zeit für Fotos und Tagebuch.
Gegen 17:00 sind wir wieder bei den Didgeridoo Festivals und suchen uns eine schöne Stelle für Emma.
Kurz vor 19 trudeln die ersten Besucher ein, darunter Ben mit seiner Mutter. Er ist ein besonderes Talent. Sobald er zu spielen beginnt, verstummen immer überall die Gespräche und jeder hört zu, erzählt seine Muttert mir.
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Er spielt schon seit 10 Jahren Didgeridoo, d.h. er hat mit 5 Jahren damit begonnen. Sein erstes Instrument hat er in Form eines PVC-Rohrs von seinem Onkel erhalten. Er spielt praktisch Tag und Nacht.
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Der Platz hier in dem kleinen Wäldchen mit der beleuchteten Bühne ist wirklich klasse.
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Immer wieder gibt es Didgeridoo Musik in verschiedenen Formationen der Musiker. Die Leute sind wirklich gut. Und so vergeht die Zeit im Nu und es ist 22 Uhr und die Anlage muß ausgeschaltet werden. Wir bleiben noch eine Stunde in der Runde rings um das Lagerfeuer und gehen um 23 Uhr zurück zu Emma. Für unseren derzeitigen Lebensrhythmus ist das schon ganz schön spät.