Morgens lassen wir uns Zeit, kümmern uns noch etwas um die Fotos und schreiben. Die Prospekte werden auch einmal wieder aussortiert, so dass sie in das Fach an der Beifahrertür passen.
Anschließend fahren wir zu den Showgrounds, wo es in der Woche das Fraser Coast Music Muster gibt. Von außen ist nicht viel zu sehen. Man kann auf dem Gelände auch campen. Allerdings weiß man da wieder nicht, wie das am Abend dann mit den feiernden Aussies so aussieht. Wenn man nachts zu einem anderen Campingplatz fährt, muss man dann dort erst wieder die Sachen aufbauen . Naja, wir lassen die Entscheidung mal offen.
Wir fahren bei einem Bunnings vorbei und halten sofort an. Wir haben ja gestern erst beschlossen - der Einfachheit halber - den 1-flammigen Gaskocher zu kaufen. Bei all den Bunningsfilialen, die wir in der letzten Zeit besucht haben, gab es ihn. Aber hier - wie kann es anders sein- ist das Modell nicht im Sortiment enthalten.
In Maryborough gibt es auch einen Aldi. Wir waren das letzte Mal einkaufen dort in Perth. So statten wir dem Laden einen Besuch ab. Wir brauchen ohnehin wieder Wasser. Man fühlt sich ein bisschen wie zuhause. Es gibt ähnliche Produkte und die Ständer mit den Sonderverkäufen nach einem Motto sind wie daheim. Der Parkplatz ist nicht sehr groß und es geht zu wie auf dem Plärrer. Aber das ist auch kein Wunder bei den Preisen. Ein Iced Coffee kostet z.B. nur 2$. Auch den Kanister Wasser bekommen wir zu einem unschlagbaren Preis. Einziger Nachteil ist, das die Verpackungseinheiten meist größer sind, was bei unseren begrenzten Lagerkapazitäten ein Problem darstellt.
Wir fahren zu Toyota und finden einen Parkplatz gegenüber.
Da wir noch Zeit haben, machen wir einen Spaziergang in die Stadt.
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Es ist sehr heiß.
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Wir entdecken einen Campingladen und laufen ein paar der Strassen ab. Vieles steht leer.
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Wir kommen an einem  Plumbing Laden Cree & McCullogh since 1918 vorbei. Die Hälfte des Geschäfts besteht aus einer Art Museum mit alten Herden, einer Sammlung von Gasbrennern und Lampen - wahrscheinlich noch aus der Pionierzeit.
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13:15 geben wir Emma bei Toyota für den Service ab und setzten uns in den klimatisierten Warteraum. Ich nutze die Zeit, um Tagebuch zu scheiben. Einer der Verkäufer setzt sich etwas zu uns und wir plaudern. Um kurz vor 16:00 haben wir Emma wieder und man muss sagen, dass sich hier alle richtig viel Mühe gegeben haben mit dem "Left Hand Drive", der hier so eine Art kleiner Sensation des Tages war.
Sie haben Emma sogar gewaschen und auch die Reifen behandelt. Auf alle Fälle glänzen diese schwarz und fast wie neu.
Da der gestrige Campingplatz ja nicht so toll war, suchen wir uns einen anderen in der Nähe, den Huntsville Caravan Park. Der Besitzer geht voran und bringt uns zu unserer site. Nach der letzten Nacht folgen wir ihm gemischten Gefühlen, dann werden wir sehr positiv überrascht, als wir einen schönen großen grünen Platz bekommen neben (NICHT unter) einem riesigen Mangobaum. Die meisten Bewohner des Platzes sind Dauercamper. Die Duschkabinen sind erstaunlich groß und alles ist sehr sauber. Abends gibt es überall an den Wänden viele kleine Geckos.